Buchen-Stabparkett

03.11.2003



Hallo, guten Morgen,

wir bauen uns ein altes Bruchsteinhaus aus. Für die Bereiche, in denen der alte Holzfussboden nicht mehr aufgearbeitet werden konnte, habe ich Buchenstabparkett (350 x 70 x 21) mit Nut bzw. Feder an allen Seiten gekauft (gut und günstig)! Der Untergrund sieht so aus: alte Bohlen, Rieselschutz, Blähtonschüttung, Holzweichfaserplatte, OSB-Platte.
Nach Auskunft von Parkettlegern und Tischlern kann ich nur Kleben, weil Buche eben so stark arbeitet. Verschrauben mit den Spezialschrauben von Würth und Schießen wären keine Alternativen.
In der Zeitschrift "Bauen und Renovieren" von Ökotest bestehen bei den Klebern jedoch je nach Klebeart (Acryl, Dispersion, 2-Komponenten etc.)erhebliche Bedenken bezüglich der Inhaltsstoffe.
Da es hier um grosse Flächen, u. a. auch die Kinderbereiche geht, möchten wir auf Kleber wenn es irgend geht verzichten.
Andererseits ist Buche nun einmal Buche ...
Ich frage mich folglich, was es für alternative Möglichkeiten gäbe: schwimmende verleimte Verlegung, Schiessen mit geharzten Nägeln
(zwei längs, einen quer) mit Umschlagen der Köpfe oder ...?

Um Hinweise und Tips freue ich mich, vielen Dank.

Jörg Kerll



zum Thema Gifte...



... in OSB-Platten ist auch Kleber und Formaldehyd vorhanden, zwar wenig aber doch. Ich vermute, dass der Parkettkleber auch irgendwann mal fertig ist mit dem Ausdünsten... Und wenn die Fachmänner bei diesem Parkett zu ner Verleimung raten, dann würde ich persönlich auch nichts anderes probieren. Unsere Dielen haben wir mit Spax Dielenschrauben verschraubt. Klappte prima, da reißt auch nicht die Feder aus, aber da müssten Sie sich mal beraten lassen, ob man das beim Stabparkett auch machen könnte (vermutlich würd man sich da einen "Wolf" schrauben, aber immerhin sind die Dinger nicht giftig...)... Grüße Annette





Wenn Sie ein Stabparkett schwimmend verlegen, werden Sie eines Tages seekrank; das liegt nie satt. Ich würde nicht unbedingt zu Klebern greifen, sondern einen Holzleim ohne Lösungsmittel. Fragen Sie mal einen alten Schreiner, der weiß noch, wie früher Leim gekocht wurde. Ich kenne einen Betrieb, der bis vor etwa 1o Jahren sogar noch sein Sperrholz selber gemacht hat, eben weil in der Industrieware so viel Chemie steckt.
Gruß gf



buchenstabparkett



wenn die möglichkeit des nagels gegeben ist, würde ich bei 21mm Massivholz in buche kleben und nageln (per pressluftnagler, o.ä).
buche ist ein "nervöses" holz.
mit fugen ist immer zu rechnen.
laut aussage meiens kleberlieferanten sit der kleber nach ca. 8 wochen komplett ausgedünstet.
wie gesagt, nach aussage des herstellers.





ohhh hölle
hier sind nur experten :D

Wenn Sie ein Stabparkett schwimmend verlegen, werden Sie eines Tages seekrank; das liegt nie satt. Ich würde nicht unbedingt zu Klebern greifen, sondern einen Holzleim ohne Lösungsmittel. Fragen Sie mal einen alten Schreiner, der weiß noch, wie früher Leim gekocht wurde.

das machen sie mal
und dann will ich ihren boden sehen wie er nach dem Winter aussieht. :D



gekochter Leim ...... wie früher damals gestern ..........



Ja Ja !! Als der Leim noch keinen Kalk kannte ....
Früher war alles besser - sogar die Zukunft !
Knochenleim riecht nicht nach Rosen und löst sich durch Wasser noch nach Jahren ........
schwimmend gelagert sollte man bildlich aber nicht wörtlich nehmen ......
Frohe Ostern .. der Ogelbauer