Alter (toter) Schimmel sanieren.

03.04.2012



Hallo Experten,
wir (junge Familie mit Baby) beziehen als Mieter eine neue Wohnung. Leider haben wir unter den Tapeten und hinter den Küchenschränken einige Schimmelflecken entdeckt. Die Wohnung ist im EG, der Keller ist aber trocken und scheint gut gedämmt zu sein.
In der Vergangenheit hat es im ganzen Haus massive Probleme mit Schimmel gegeben. Das Haus wurde danach gründlich Saniert: die Wände wurden von aussen isoliert und es wurden neuen Fenster angebracht. Seit der Sanierung haben die Nachbarn keinen Schimmelbefall mehr.
In der Wohnung hat ein älteres Ehepaar gewohnt. Es ist anzunehmen, dass Sie nicht richtig geheizt und gelüftet haben.
Unterm Schtrich scheint es so, dass die Gürnde für die Schimmelentstehung beseitigt sind.
Die Frage ist: Wie sollen die übrigen (scheinbar vertrockneten) Schimmelflecken effektiv beseitigt werden, so dass keine Gesungheitsgefahr mehr existiert (besonders fürs Baby)?
Falls Schränke (Holz o.ä.) Schimmelflecken aufweisen, kann man sie davon reinigen, so dass die weitere Nutzung unbedenklich ist? Wie?

Vielen herzlichen Dank für Ihere tolle Tips!



spiritus



die natürlichste und günstigste Methode gegen Schimmel vorzugehen heißt "Brennspiritus" ...
... eine Pumpsprayflasche mit Selbigen befüllen und los gehts (ordentlich einwirken lassen !).
sollten flecken zurück bleiben, so sind sie zumindest unschädlich gemacht und können dann noch mit Chlor "weggebleicht" werden.



Da muss …



… ich der Vollständigkeit halber das Wasserstoffperoxyd ins Rennen bringen:
Die Flecken gehen sofort weg und die fungizide Wirkung ist nachhaltiger, d.h. es werden auch die Sporen abgetötet, das vermag Spiritus nicht.
Heutiger handelsüblicher Brennspiritus stinkt wie die Burschen, die immer am Bahnhof herumhängen und die Chlor-Nachbehandlung ist fürs Baby auch nicht gerade optimal. Reiner Etylalkohol oder Isopropanol ist dagegen wieder ziemlich teuer.



nun, ...



nun, Wasserstoffperoxyd ist sicher auch nicht geruchsneutral und biologisch unbedenklich ...
Spiritus seht natürlich stellvertretent für Alcohol allgemein ... und der Geruch ist durchaus geschmackssache aber dafür sehr flüchtig ... meines Wissens tötet Spiritus (Alcohol) auch die Sporen ab ...



Nicht dass ich …



… mir jetzt ein Besserwissergefecht liefern möchte, aber ich möchte dem Fragesteller eine möglichst effektive Hilfe zukommen lassen:

· Wasserstoffperoxyd ist geruchlos und zerfällt beim Abbau in Wasser und Sauerstoff
· Alkohol jedweder Art zählt nicht zu den Sporoziden



OK ...



OK, wieder was dazu gelernt ...



Wasserstoffperoxid



H2O2 wäre auch mein Mittel der Wahl. Gibt es kostengünstig in jeder Apotheke (da auch zur Wunddesinfektion verwendet). Man muss nur glaubhaft versichern, dass man das zum Eigengebrauch haben möchte.

Bei der Anwendung etwas aufpassen, das Zeug ist nicht umsonst vor allem als Bleichmittel bekannt.



Hier geht es...



...vermutlich um einen massiven Altbefall und nicht um eine Schimmelecke. Es sind Kleinkinder zu berücksichtigen. Auch abgestorbene Schimmelteile haben ein erhebliches allergenes Potential. Besonders da, wo der ambitionierte Laienschimmeljäger nicht hinkommt, dürfte der meiste Schimmel wohnen (Balkenlagen). Letztlich ist konzentriertes Wasserstoffperoxid nicht unbedenklich anwendbar.

Demzufolge ist das hier kein Spielfeld für den Baster, sondern eine Aufgabe für einen professionellen Schädlingsbekämpfer. Der gibt dann auch die richtigen Tips für die Möbel, soweit die wirklich erhalten werden müssen. Da funktioniert weder Wasserstoffperoxid (bleichend, ätzend), noch Spiritus (ruiniert jeden älteren Lack auf Basis Schellack /Kolophonium).

Das Ganze ist Aufgabe des Vermieters. Abklatschproben (durch den Schädlingsbekämpfer) können die Notwendigkeit der Schimmelsanierung begründen. Letztlich ist der Aufwand vielleicht gar nicht so hoch - aber sollte zwingend vom Fachmann eingeschätzt und ggf. umgesetzt werden.

Grüße

Thomas



Auch die Profis …



… kochen nur mit Wasser, bzw. nutzen in ihren Profi-Geheimwundermitteln außer Wasserstoffperoxyd noch Essigsäure, Chlorverbindungen und Alkoholverbindungen.

Gibt es für Schimmeljäger Qualifikationsrichtlinien à la DHBV o.ä.?

Eigentlich müssten hier im Forum doch mehrere Profis tätig sein, vielleicht hilft ein wenig Geduld und es kommen noch wirklich hilfreiche Antworten von kompetenter Seite.



Und dann nimmt der wirklich kompetente Profi...



das Tuch von der Glaskugel, sieht aus der Ferne exakt, was zu tun ist, schult aus der Ferne den bislang ahnungslosen Mieter mithilfe seiner gesammelten Fachkompetenz, schickt ihm Werkzeuge und Material. Je nach Konfession noch ein Gebet, und die Wohnung ist schimmelfrei.

Da glaubt jemand wohl noch an den Osterhasen?

Erheitert grüßt

Thomas

P.S. Für meine Schellackpolituren nutze ich auch "nur" Alkohol und Schellack. Die Erlernung der Technik dauert aber nunmal weitaus länger als der Kauf der billigen Materialien. Fachleute gibt es deshalb, weil nicht jeder alles können kann. Bei einer Schellack-Politur kann der Laie wenigstens solange probieren, bis er zum Profi geworden ist oder ihm das Ergebnis wenigstens gefällt. Wenn es wie hier aber um die Gesundheit gehen könnte, zudem um einiges Geld, ist eine Punktlandung im ersten Versuch notwendig. Wenn Klein Charlotte erst Asthma hat, weil Mutti versucht hat, aus der Nähkiste zu zaubern, erkennt man den Fehler zu spät.



Ähm…



… was hat Schimmel an der Wand mit Schellackpolitur zu tun?

Ich meine: Natürlich soll sich ein Fachmann das ganze angeblich sanierte Schimmeldesaster anschauen.
Vielleicht hat sich ein selbiger ja schon längst mit dem Threadersteller in Verbindung gesetzt, während hier um das richtige Hausmittelchen gestritten wird.

Anderseits: Wenn sich jemand mit einer solchen Frage an ein Forum wendet, so können wir doch davon ausgehen, dass er weiß, dass niemand für die dort gegebenen Hinweise haftet und vor Ausführung der Ratschläge noch der obligatorische Gegencheck und der gesunde Menschenverstand stehen.
Jeder, der es hinbekommt, sich ein einem Forum anzumelden, kann sich auch Schimmelexperten in seiner Nähe zusammengoogeln. Ob diese dann auch halten, was sie versprechen, ist ein anderes Thema.

Mir wurden z.B. von Fußbodenexperten mit ansehlichen Referenzen immer wieder "Spielzeuglösungen" wie Verklammern oder Verkleben von Bodendielen empfohlen und angeboten.



Herr Bisping...



Ihnen erkläre ich das ganz besonders gern nochmal ausführlich:

Aus der Tatsache, daß die Mittelchen in beiden Fällen eher billig sind, sollte in beiden Fällen nicht geschlussfolgert werden, daß deren Anwendung unproblematisch durch Jeden sofort gelingt.

Verklammern und Verkleben von massiven Dielen (in Nut und Feder???) habe ICH Ihnen ganz gewiss nicht angeboten. Aber warum schreiben Sie das hier? Um zu "beweisen", daß nicht jeder selbsternannte "Experte" auch einer ist? Fragen Sie nächstens keinen Facility-Manager, sprich Hausmeister, wenn Sie eine Frage zu massiven Holzböden haben. Dafür stehe ich gerne zur Verfügung :-)

By the way: Was können Sie denn so sehr, daß Sie sich als Experten darin bezeichnen würden? Mit Sicherheit würden Sie es auch sehr skeptisch sehen, wenn Irgendwer Ihre langjährig erworbenen und perfektionierten Kunststücke so neben seiner Tätigkeit als z. B. Herrenfriseur 'mal mitmachen wollte.

Grüße

Thomas



Wäre es nicht …



… eine Super-Geschäftsidee für Ihre Freunde,
die billigen Mittelchen einfach unter anderem Label teuer zu verkaufen?

Wenn ich sehe, was in diesem Forum alles mal eben so freiweg empfohlen wird, ist H2O2 doch noch im eher harmlosen Rahmen, zumindest bei den üblicherweise verkauften Lösungen von 30%, die man unter Beibehaltung der Wirksamkeit sogar noch etwas weiter verdünnen kann. Sicherlich wird der Anwender in der Apotheke oder auf dem Flaschenaufdruck noch ein paar Warnhinweise finden und hoffentlich beherzigen, ansonsten findet er davon reichlich im Internet.

Da steht z.B. auch, dass Leinöl, welches hier ja schon quasi eine Standardempfehlung ist, gaaaanz gefährlich leicht entflammbar ist. Ich reibe seit Jahrzehnten meine Mal- und Druckfarben mit Leinöl an, ohne davon überhaupt etwas gehört zu haben.

Von daher wundert mich das hier nicht:
http://www.schattenblick.de/infopool/natur/chemie/chera237.html



Alles klar, …



… Zeit, aus diesem Thread auszusteigen.

Facility Manager werden mit Fußbodenfirmen verwechselt, Friseure kommen auch noch ins Spiel, meine Güte …

Ich habe mich in diesem Forum noch nie als Experten für irgendwas bezeichnet, sondern mehrmals erwähnt, dass ich nur Baulaie bin. Für mein eigenes Metier bin ich in Fachforen tätig, die nicht jedermann offenstehen und obendrein Mitgliedergebühren erheben. Die berufliche Professionen der Forenbesucher die sich hier nicht in eigener Sache vermarkten, haben hier m.E. ansonsten genu so wenig zu suchen, wie ihre musikalischen oder politischen Vorlieben, auch nicht als Vorlage für blöde und diskrimierende Anspielungen ("Kunststückchen")

Muss man sich als Laie dennoch beschimpfen lassen, wenn man sich hier trotzdem angagiert und ab und zu mal einen hoffentlich hilfreichen Tipp gibt?
Auch wenn der Tipp dann nach Expertenmeinung kaum mehr wert ist als das Korn, welches vom blinden Huhn ausnahmsweise mal gefunden wird, sollte das Urteil darüber doch den fragestellenden Usern überlassen werden.

… und dabei war mein Eingangsbeitrag doch nur "der Vollständigkeit halber" gedacht, um dem Brennspiritus etwas entgegenzuhalten.

Ich persönlich würde übrigens Javelwasser benutzen, gibt's in Frankreich billig in jedem Supermarkt. Aber auch wenn es dort Hausmittel für alles mögliche ist, würde ich es wegen des Chlor-Odeurs insbesondere wegen des Babys nicht empfehlen.



Der Fragesteller



bedankt sich herzlich für die vielen Vorschlägen! Ein Expert (hoffentlich) der Firma Eichhorn kommt morgen um den Befall zu begutachten. Ich bin nicht besonders sicher, was die beste Lösung ist, bin aber um einiges schlauer geworden und habe einige Alternativen zur Auswahl. Und um beurteilen zu können ob ein Experte wirklich solcher ist, muss man auch halber Experte sein, nicht wahr? Danke!



Die übliche Konzentation...



...von Wasserstoffperoxyd ist in Apotheken 3%, nicht 30%.

30%iges Wasserstoffperoxyd ist gefährlich, unter anderem durch seine starke Ätzwirkung. Speziell bei den Augen kann man manchen Fehler nur einmal machen.

http://www.hedinger.de/uploads/media/Wasserstoffperoxid-Loesung_30_v013.pdf

Folgt man Ihrem verharmlosenden Unsinn hier, Herr Bisping, geht Trinchen Sorglos als nächstes mit ihrem Pflanzenbestäuber und 3o%igen H2O2 auf Schimmeljagd. Ich arbeite seit langem mit konzentriertem H2O2, unter anderem der Bleichwirkung wegen, und kann Ihnen versichern, daß die klassischen weißen Stellen an den Fingern, die die 30%ige Konzentration auslöst, eine Hautschädigung sind. Nun ist die Haut der Finger bei Leuten, die damit arbeiten, recht robust. Die Netzhaut ist ungleich sensibler.

Auch wenn hier eine Haftbarkeit nicht gegeben ist, sollte sich jeder überlegen, was er hier schreibt. Sie sind ein Laie, schreiben Sie selbst. Sie haben also keine wirkliche Ahnung von dem, was sie gerade empfohlen haben. Sie suchen googeln irgendwas, und stellen das dann hier so dar, als ob es aus sachkundiger Ecke käme. Sowas läuft für mich unter "Gefährliches Halbwissen". Auch wenn Sie ein Rat von mir mit Sicherheit nicht interessiert: Stellen Sie hier besser das in's Netz, was Sie wissen. Und nicht das, was Sie glauben zu wissen, weil Sie's gerade ergoogelt haben. Das hier ist kein "Ich helf Dir beim googeln" -Forum. Leider bringen Sie kaum Substanz ein, sondern mokieren sich hauptsächlich über andere Beiträge.

Die "Kunststückchen" waren übrigends nicht ironisch, sondern im Sinne einer vertieften Spezialisierung gemeint. Jeder hat die seinen erworben, und verdient damit sein Geld oder verschönt sein Hobby.

Ich habe Sie nicht beschimpft. Ich habe aber eine klare Meinung geschrieben zu dem, was Sie hier verlautbart haben.

Grüße

Thomas



Wohl wahr:



" Und um beurteilen zu können ob ein Experte wirklich solcher ist, muss man auch halber Experte sein, nicht wahr?"

Und genau dazu ist dieses Forum da: Meinungsaustausch, Wissensvermehrung, Differenzierung...

Fertige Lösungen kann das Forum nur selten bieten.

Grüße

Thomas



Wie wir gesehen haben, …



… ist der Fragesteller Stefan Meyer ein heller Kopf, er hat sich längst einen Experten besorgt. Glauben Sie nicht, dass er auch in der Lage gewesen wäre, Gefahrenhinweise zu lesen und zu befolgen?

Ihn mit einer Phantasiegestalt wie Ihrer Trinchen Sorglos in einen Topf zu werfen, ist anmaßend und unverschämt.

Aber okay, das Osterfest naht, vielleicht fallen ein paar Heiligenscheine für unsere unfehlbaren Forums-Lichtgestalten ab.

Bis dahin viele Grüße an alle
und für Stefan viel Erfolg bei der Schimmelbekämpfung
Christian

… der sich wieder mit Schutzbrille, -handschuhen und langem Kittel der Salpetersäure zuwendet um damit seine Lithosteine zu ätzen.



Wenn (rein abstrakt betrachtet) ein wichtigtuerischer Laie...



...etwas schreibt, was besonders einfach klingt, liegt es doch auch nahe, daß der eine oder andere Leser das für bare Münze nimmt. Jeder glaubt doch gerne daß, was ihm besonders gut gefällt. Das muß ja nicht der Fragesteller sein. Wer hier eine Frage stellt, ist auch willens, verschiedene Antworten zu werten. Jemand anders blättert hier einfach durch, findet die "ultimative Lösung" für 3 Knöppe 50cent und fährt die Kiste, wie auch immer, an den Baum.

Trinchen Sorglos ist nun 'mal nicht immer fiktiv.

Grüße

Thomas



Moin Stefan,



gäbe es auch die Option, die Tapeten komplett zu entfernen?

Dann wäre nämlich auch für die Zukunft eine zentrale Futterquelle für Schimmel (Zellulose in Tapete + Kleister) entfernt.

Bei uns waren nämlich noch reichlich "Nester" unter der Tapete...

Gruss, Boris



Tapeten...



sind im Altbau an ungedämmten Außenwänden generell problematisch.

Besser fort damit, und mit dampfoffenen alkalischen Farben (Silikat, Kalk) streichen.

Grüsse

Thomas



Der Sachverständiger...



war da. Er hat festgestellt:
1. Der Schimmel ist alt und nicht mehr aktiv.
2. Es besteht seit der Sanierung keine Gefahr mehr für Neubildung (richtiges Luftverhalten vorausgesetzt)!!! (Danke für die Tipps für mineralischen Farben! Hat er auch erwähnt, ist aber nicht dringend notwendig..., wir haben alle alten Tapeten entfernt, haben aber vor wieder zu Tapezieren)
3. Er hat ein teueres Mittel auf Wasserstoffperoxid-Basis (4-5%) + "stabilisierende Fruchtsäuren" der Firma JatiProducts verschrieben (was der Firma seiner Frau verkauft) => aufsprühen, einwirken lassen, abwischen.
4. Für Spannplatten hat er auf Anfrage zusätzlich eine Lackversiegelung empfohlen.

@Thomas:
Schalgen Sie eine stärkere H2O2 Lösung vor? (ich weiss: Handschuhe, Kittel, Schutzbrille, Atemschutz :) ). Wo kann man sie besorgen?
Sie scheinen sich mit Holz gut auszukennen: die sichtbaren Schäden auf Spannplatten sind nur auf versteckten Teilen (darf hässlich werden). Ich werde sie auch mit dem Mittel behandeln und anschließend will ich versuchen sie mit Lack zu versiegeln (bis wir uns neue Möbel leisten können). Würden Sie auch so vorgehen? Welches Lack würden Sie vorschlagen?

Vielen Dank nochmals für alle Antworten!

Viele Grüsse und schönes Osterfest,
Stefan



Hallo,



die angebotene Wasserstoffperoxydlösung ist sicher nicht die preiswerteste Variante, aber für den "Selberdesinfizeur" geeignet.

Wie schon oben geschrieben, würde ich stärkere Konzentrationen in den Händen von Fachanwendern sehen, deren Notwendigkeit ist ja aber offensichtlich nicht gegeben.

Als Lack, auch zur Maskierung von Schadstoffen in Spanplatten ist Schellack geeignet. Eine 10%ige Lösung von Schellack in 99%igem Spiritus (der als vergällter Bioethanol zu Heizzwecken preiswert ist und nicht unangenehm riecht) ist denn auch bezahlbar, der wachshaltige Lemon-Schellack z.B. von Cremer-Pigmente tut's.

Grüße

Thomas