Sehr geehrtes team, Es handelt sich bei mir nicht um ein Fachwerkhaus.




Hallo, liebe Mitglieder der Fachwerk.de Community,

wir hatten in Greifswald aufgrund von Überflutungen ein Wassergrundstück von 1250m² und sind gerade dabei, den Altbau des Hauses neu zu sperren, da die Teerpappe undicht ist. Die Fundamentplatten und Dämmungen der Platten wurden vakuumgetrocknet.
Trotzdem möchte ich im nächsten Frühjahr vor der nächsten Juliflut die Sperrung des Fundamentes gegen Hochwasser bis über die Horizontalsperre (ca. 30cm über Erdreich ) im Außenbereich durchführen (weil das Wasser über der Sperre stand und in die Zimmer lief).
Meine Frage: Ist es unbedingt erforderlich das Fundament des Hauses komplett frei zu legen, wenn das Grundstück bis in diese Höhe (40 cm) sowieso wieder unter Wasser steht und eine Drainage dann wirkungslos wäre?
Ein Baufachmann sagte mir es würde seiner Meinung nach ausreichen, nur spatentief frei zu legen, weil ja nur der Schutz der Wand im Bereich und über der Horizontalsperre wichtig ist, der sich im freien Bereich 30 cm über dem Erdreich befindet, so dass uns das Wasser selbst bei höherem Wasserstand nicht erneut über der Horizontalsperre über das Hohlkammermauerwerk in die Wohnung laufen soll.
Ist diese Aussage richtig? Welcher Grund läge vor, das Fundament komplett zu sperren, wenn der Grundwasserspiegel dann bei Überflutung + 40cm über dem Erdreich liegt ?
Mein Problem ist es, mit einem Minibagger auf das Grundstück zu gelangen,bzw. 45 Meter allein von Hand bis 80 cm tief auszuschachten (Tonboden ab 40cm Tiefe).
Können Sie mir evtl. eine Antwort auf meine Frage unter thetzel55@web.de zuschicken?
Ich weiß, dass das Atmen der Wände wichtiger ist, als zu sperren, kann es mir aber in diesem Bereich nicht aussuchen.


Mit freundlichen Grüßen

Thomas Hetzel





Hallo,

Theoretisch ist die Aussage des Kollegen richtig.

In der Praxis heißt das aber, dass .ein hinterlaufen der Abdichtung von unten verhindert werden muss, und das auch langfristig und Frostsicher
Selbst wenn Sie das hinbekommen würden hätten Sie immer noch das Problem, das sich während jeden Hochwassers “drückendes Wasser” auch von unterhalb des gesamten Objekt einstellt.

Hiergegen würde nur eine wannenartige Abdichtung die die gesamte erdberührte Gebäudehülle umschließt helfen und die nachträglich einzubauen ist fast unmöglich.

Grüße
Oliver Struve



Wenn Sie...



bis an den Tonboden gängen, wäre das vielleicht ein passabler Kompromiss?

"Atmen" müssen Ihre Wände im erdberührten Bereich nach außen zu nicht.

Grüße

Thomas