Horizontalsperre...mal wieder...

03.04.2006


Hallo,

ich habe hier ja schon einiges über Horizontalsperren gelesen, aber ich muß leider das Thema nochmal wieder aufgreifen. Also ich habe ein ca. 100 Jahre altes Haus gekauft, im Erdgeschoß habe ich teilweise Feuchte Wände. Bin mir ziemlich sicher das es sich um aufsteigende Feuchte handelt. Beim forschen im Internet bin ich auf eine Firma gestoßen die das Mittel Porofin benutzt (www.porofin.de).
wird praktisch ins Mauerwerk injiziert und soll dann die Horizontalsperre bewirken. die Kosten sind bei diesem System vergleichsweise günstig. Meine Frage, hat hier schon jemand Erfahrung mit dieser Methode gemacht? Insbesondere frage ich mich ob das Zeugs wirklich vollständig ins Mauerwerk einzieht, ohne vorher das Mauerwerk aufzuheißen/trocknen.

vielen Dank im voraus
Holger



Poren



Hallo, soll denn das Mittel Poren ausfüllen können, die bereits mit Wasser gefüllt sind? Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Bitte genau nachhaken und Infos anfordern.
Viele Grüße, Johannes Prickarz



Man sollte doch auch daran denken, dass .....



Wenn Umweltgifte sich ins Wohnhaus einschleichen
Seit wir von der mit PCP, Lindan, Piretrum, DDT, Asbest, Formaldehyd, und anderen angereicherten Holzschutzmitteln ausgehenden Gefahr wissen, wurde das romantische Bild vom „trauten Heim - Glück allein“ für einige Hauseigner und Mieter kräftig getrübt.
Immerhin aber stellte sich so die Ursache für einige Beschwerden (Asthma, Bronchitis) sowie für manches diffuses Krankheitsbild (Beeinträchtigung der Luftwege, schlechter Schlaf, etc.,) heraus, so daß sich über kurz oder lang Abhilfe schaffen ließ. Inzwischen achten zuverlässige Bauunternehmen auf weitgehend +giftfreies+ Bauen und klären zudem über mögliche Risiken bei der Verwendung diverser Baustoffe, Farben, und Schutzmittel auf.
Doch nun lauert in Gestalt sogenannter Injektionsmittel für die Mauertrockenlegung ein neues Schreckgespenst im Gemäuer. Und wieder stellt sich heraus, daß die meisten nicht aus bereits begangenen Fehlern gelernt haben - oder es auch gar nicht wollen. Kurzfristiger Profit steht für viele Geschäftsleute nach wie vor über eine langfristig gewährleistete Gesundheit der Kunden.
Einige Hersteller suggerieren, daß ihre Produkte völlig ungiftig seien und führen als Beweis obskure Prü-fungszeugnisse an, die von Materialprüfämtern oder ähnlichen Instituten stammen, die ihr Produkt als angeb-lich völlig ungiftig bestätigen.
Dies trifft leider durchaus nicht immer zu ...
.
Vorsicht ist geboten!
Nach über 35 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Mauertrockenlegung, der Vermeidung bzw. Beseitigung des Hausschwamms sowie der Verwendung von Holzschutzmitteln kann ich vor unsachgemäßer, blauäugiger Handhabung chemischer Mittel aller Art nur immer wieder warnen!
Sicherlich ist man nie ganz davor gefeit, daß nicht doch das eine oder andere Produkt im Haus verbaut wird, welches möglicherweise in Verbindung mit anderen Produkten und Stoffen irgendwann als giftiger Hausgeist durchs Gemäuer spukt.
Man muß also ...

Zuverlässige Informationen einholen
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie man sich vor unseriösen Anbietern schützen kann. Neben dem Kostenvoranschlag, der sicherlich stets eine erhebliche Rolle spielt - jeder neigt dazu, aus einem Angebot ver-schiedener Produkte das preisgünstigste zu wählen -, sind vor allem Informationen über das jeweilige Projekt, mögliche Maßnahmen und Produkte einzuholen. Diese erhalten Sie vor allem beim Deutschen Holz und Bautenschutz Verband, siehe auch www.dhbv.de oder Verbraucherverbänden, beim Landwirtschaftverband, Bauinnungen, der Handwerkskammer usw.. Aber auch Fachzeitschriften, Fachverbände und so manch kompetenter Zeitungsredakteur (z.B. Öko-Test) wird ihnen sicherlich fachkundige Information und wertvolle Tips über den neuesten Stand der Erkenntnisse geben können.
Sehr oft wird aufgrund mehrerer Anfragen in aktueller Sache auch extra recherchiert. Informationen von solchen Quellen sind sicher glaubhafter und ausführlicher als die eines unseriösen Firmenvertreters, der nur irgendein Produkt verkaufen will.
Vertrauen Sie lieber jenen Firmen, die Ihnen von Nachbarn oder Organisationen wie Haus- und Grundbesitzer-Vereinen, Bauinnungen, Verbraucherverbänden und der Handwerkskammer empfohlen werden.
Unbekannte Injektagemittel beinhalten möglicherweise organische Bestandteile, die im Laufe
der Zeit „faulen“ können. Abgesehen davon, daß schädliche Lösungsmittel langanhaltend in die Raumluft eindringen können.
Wer garantiert, daß sich ein Mittel in einer „feuchten“ Wand richtig verteilt? Hier helfen auch keine noch so schönen Urkunden oder 10 Jahre Garantieversprechen! Eine Patenterteilung ist ebenso keine Garantie für eine gute Funktion.

Wie kann man sich schützen?
Um sich nun vor unseriösen Anbietern in Bezug auf die Mauertrockenlegung oder lnjektage zu schützen, kann pauschal nur geraten werden, sich sowohl an namhafte Hersteller zu wenden als auch an die zuvor erwähnten Verbraucherverbände etc.
Und was spricht gegen eine mechanische Trennung, wenn eine Horizontalsperre notwendig ist?
Eine kostenlose Beratung bietet außerdem die LH München im Bauzentrum Riem. Tel. 089 505085 bitte anmelden.
Wenn noch jemand andere kompetente Berater kennt bitte bei mir melden. Schon mal Dank



mechanische Sperre



Hallo Herr Bromm,

ich habe im Prinzip auch nichts gegen eine mechanische Sperre. Bei mechanischen Sperren wird ja auch oft gesagt das es nicht unbedingt gut für das Mauerwerk ist? Erschütterung, rutschen der Wand auf dem Metall? Rissbildung? Bei einem alten Haus sind die Wände ja nunmal nichtmehr die besten, wie sehen Sie das? Meine Wand besteht aus Ziegelstein mit Hohlschicht. Gesamtdicke ca. 40 cm und verputzt, können Sie ganz grob über den Daumen schätzen, was bei lfd. Meter bei einer mechanischen Sperre kostet? Gesamtlänge ca. 30 Meter. Ich habe nächste Woche eine Firma da, die sich das anguckt. Die macht es auch mit Injektion mit Parafin, allerdings heizen die vorher die Wand mit Heizstäben auf. Habe mich aber noch nicht entschieden, welches Verfahren ich einsetzen werde.

vielen Dank
Holger Timmann



Man hört und liest sehr viel, aber ob dies auch immer richtig ist???



Natürlich wird jeder seine besondere Verfahrensart empfehlen.
Von einem Vertreter der mit chemischen,- oder porenverstopfenden Verfahren arbeitet- wird einem doch sicher nicht empfohlen z.B. Chromstahlplatten einzutreiben. Zumal dann nicht, wenn er nicht darauf eingestellt ist.
Oder auch dann, wenn er keine Berchtigung (z. B. Vollhandwerk Meister - Bauingenieur) besitzt.
Und wer einem vorgaukelt, die Löcher in die Wand nur schonend zu bohren - verschweigt bewusst, dass dies nur durch "schlagen" und zerstören geschehen kann.
Aber dazu habe ich schon viel geschrieben und verweise auf meine anderen Aufsätze auch auf meiner Homepage unter Schriften.
Da eine ausreichende Qualifizierung im Bautenschutz oft noch fehlt ist auch mit ein Grund, warum so viel Fehlschläge bei der Bauinstandsetzung stattfinden.
Deswegen auch der Hinweis mit dem DHBV. Hier muss man sich weiterbilden.
Übrigens wird der Bautenschützer ab 2007 ein Lehrberuf werden!
.
Manche Verarbeiter sind auch nicht frei in Ihrer Entscheidung d.h. sie müssen ein Verfahren auch deshalb anbieten, weil sie einen Rahmenvertrag mit einem Lizenzgeber haben.
Ich z.B. kann und darf jedes Verfahren anbieten - natürlich nur das was taugt.
Ich bringe bei Beratungen oft den Spruch: ich bin mit niemanden Verheiratet, außer mit meiner Frau und das gut.
.
Die Kosten sind vorab sicher nur zweitrangig und unterscheiden sich pro Meter (wenn gut gearbeitet wird) nicht so sehr.
Aber was Herr Prickarz geschrieben hat ist sehr wichtig.
Und immer vorher eine gute Diagnose und dann erst entscheiden.





Sehr geehrte Forenschreiber,

Porofin(Paraffinöl, Kunststoffmolekül) ist ein Abdichtungsmittel mit dem man Horizontal-, Vertikal- und Stehsperren im Injektionsverfahren errichten kann. Wir verzichten auf Bauschädliche Inhaltsstoffe die mit dem Alkalischen Mauerwerk weitere gefährliche Prozesse eingeht. Die Poren bleiben dabei absolut offen so das die diffusionsfähigkeit nicht eingeschränkt wird. Nun wie ist das möglich? Die Erklärung: http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF

Außerdem möchte ich gerne den Unsinn von wegen Chemie für das Mauerwerk ist schädlich vorgehen. Alles in unserem Leben ist irgendwie Chemie, auch das Mauerwerk. Man muss hier einfach unterscheiden denn es gibt einige Tausend organische Lösemittel, von denen viele harmlos, etliche bedenklich und manche für den Menschen oder die Umwelt gefährlich sind.

Wir haben uns eines der harmlosesten Lösemittel ausgesucht, das Paraffin. Paraffine gibt es von
dünnflüssig bis fest (die meisten Kerzen bestehen aus Paraffin).

Vertreter die einseitig Argumentieren sind entweder Uninformiert oder Scharlatane die die Uninformiertheit mancher Leute ausnutzt.

Ihr Porofin Fachberater u. Fachbetrieb
Ralf Dieter Rupnow
01636355991
03067926862



Nichts gegen die Chemie, jedoch gegen Wundermittel



Wenn eine Wand feucht ist, sind alle Kapillaren gefüllt!
Zumindest die - welche für eine aufsteigende Feuchte zuständig ist.
Es gibt ein sehr bekanntes Naturgesetz das da lautet:
Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein!
Dies gilt für alle Injektionsmittel.
Und dann muss eben genau wie das Merkblatt der WTA e.V. dies vorgibt vorgegangen werden.
Alles andere ist Plapla und unsachliche Werbung.





Sehr geehrter Herr Bromm,

da haben Sie sicher nicht ganz unrecht.

Doch wie kommt Porofin nun in die Poren wenn die mit Wasser gefüllt sind? Hier hilft die Kapillarphysik.
Porofin ist eine rein organische und wasserfreie Hydrophobier-Flüssigkeit. Porofin hat auch im flüssigen Zustand eine erheblich niedrigere Oberflächenspannung(135° Tropfenrandwinkel)als Wasser(90° Tropfenrandwinkel) und ist nicht mit Wasser mischbar. Aus dem Beispiel mit Seifenwasser und Fettfilmen wissen wir, dass Flüssigkeiten mit kleiner Oberflächenspannung in Flüssigkeiten mit hoher Oberflächenspannung eindringen und diese unterwandern können. Das passiert somit auch, wenn Porofin auf Wasser trifft. Porofin besteht aus einem reaktiven Kunstharz, das in hochreinem dünnflüssigen Paraffinöl gelöst wurde. In echten Lösungen schwimmen die Wirkstoffmoleküle völlig frei im Lösemittel. Das garantiert, dass sie auch in kleinste Poren hineinpassen und diese hydrophobieren können. Das Paraffinöl transportiert die Polymermoleküle an die Porenwände und setzt diese dort ab. Porenwasser wird jetzt durch den natürlichen Kapillardruck aus den Poren gedrängt.

Die WTA e. V. als Interessengemeinschaft einiger Baustoffhersteller ist nicht Richtungsweisend für alle angebotenen Systeme. Wer eine Lobby vertritt schütz seine Mitglieder. Porofin ist ohne Lobby-Interessen von einem staatl. Prüfamt geprüft und die Wirkung auch bestätigt worden.

MfG, Porofin Fachbetrieb



Kapillarphysik. - Sollte dies eine andere evtl. neue Physik sein?



Die Effekte sind längst bekannt und unterliegen genauso den anerkannten Naturgesetzen.
Also absolut nichts neues.
Ihre Einwände gegen die WTA.e.V. zeugen nur von Unvermögen und fehlenden Sachverstand und dies will ich nicht weiter kommentieren.
Dazu ist a; der Beitrag nicht mehr aktuell und
b; auf unqualifizierte Werbebeiträge muss man nicht weiter eingehen.
c; bevor Sie solche Behauptungen insb. "Eindringtiefe bei feuchten Materialien von 25 cm" aufstellen und diese Behauptung nicht belegen - sollten Sie eher negiert werden.



Horizontalsperre



Sehr geehrter Herr Rupnow,
in Ihrem ersten Beitrag schreiben Sie, das:
..."wir verzichten auf bauschädliche Inhaltsstoffe die mit dem alkalischen Mauerwerk weitere gefährliche Prozesse eingeht..."
und in Ihrem zweiten Beitrag schreiben Sie, das:
..."Porofin besteht aus einem reaktiven Kunstharz, das in einem hochreinen Paraffinöl gelöst wurde..."
..."Das Parraffinöl transportiert die Polymermoleküle an die Porenwände..."
..."Porenwasser wird jetzt durch den natürlichen Kapillardruck aus den Poren gedrängt."

Ihre Beschreibung der Wirkmechanismen ist für mich völlig unverständlich.
Also im ersten Beitrag kam ich zu dem Schluß, das Paraffinöl ohne Zusätze als Dichtmittel eingesetzt wird. Nun, so etwas gibt es, die Poren sollen mit Paraffin statt Wasser gefüllt werden.

Übrigens: Altes Ziegelmauerwerk ist nicht alkalisch, die Ziegel reagieren eher sauer.
In Ihrem zweiten Beitrag taucht dann plötzlich ein geheimnisvolles reaktives Harz auf, das nun sehr wohl in Reaktion mit den Ziegelmaterial tritt. Das Paraffin wird dann nur nach als Transportmedium für dieses geheimnisvolle hydrophobierende Harz (ich vermute mal ein Silikon bzw. Silan) dargestellt.
Also was nun?
Dann drängt sich mir die Frage auf, wie dann die Poren nun absolut diffusionsoffen bleiben sollen, denn das Paraffin verbleibt ja wohl in der Wand.
Und wie das vorhandene Wasser durch den natürlichen Kapillardruck verdrängt werden soll und wohin, ist für mich auch schleierhaft. Und was der Kapillardruck damit zu tun haben soll, auch.

Komisch, das bei solchen Anpreisungen immer das selbe Schema auftaucht:
Um ein gängiges Verfahren besser verkaufen zu können, werden folgende Verkaufstricks angewandt:
1. Es gibt ein geheimes, wundersames Mittel, dessen Formel bzw. Zusammensetzung nicht verraten wird.
2. Dem Mittel werden wundersame Eigenschaften zugeschrieben.
3. Die Erklärung des Wunders ist ein konfuses,sich widersprechendes Gewäsch von Fachausdrücken ohne jede Logik.
4. Als Verkäufer werden bewußt Leute gesucht, die von der Vorbildung her nichts mit der Materie zu tun hatten. Solche Leute kann man besser indoktrinieren. Der Verkauf wird zur Missionierung.
Sehr geehrter Herr Rupnow, falls der letzte Punkt nicht auf Sie zutreffen sollte, bitte ich im Voraus um Entschuldigung.
Und um eine qualifiziertere Erläuterung Ihres Verfahrens.
Und um Angaben, welches staatl. Prüfamt welche Wirksamkeit attestiert hat.

Viele Grüße



Mal ganz



vorsichtig bemerkt: Nach dem Studium der AGB´s der Fa. Hydro Chemie kommt mir der Verdacht, dass dort wesentlich mehr Geld für Rechtsanwälte wie für Produktentwicklung ausgegeben wird. Also mal lieber nix negatives über das Produkt sagen ;-))).
MfG
dasMaurer



Wer lesen kann ist klar im Vorteil



Sehr geehrete Forenschreiber,

ich bin erstaunt wieviel Unkenntnis und Verbohrtheit hier Verbreitung findet. Ich denke alles genau erklärt zu haben. Wir arbeiten mit einer seit 40 Jahren bewährten Methode. Alle nötigen Antworten finden Sie auf unserer Homepage www.porofin.de. Die mag keiner schön finden aber fundiert. Auf Messen und Veranstaltungen zeigen wir im übrigen die Wirkung von Porofin und Lotupor, besonders findet es großes Interesse wenn wir die wasserabweisende und trotzdem diffusionsfähige Wirkung zeigen. Ich habe dazu ein Rundstück Porenbeton in einem farblosen Kunststoffrohr mit Porofin benetzt und eingeklebt, Wasser steht auf diesem Stein und kann nicht eindringen obwohl die Poren offen sind, anschließend wird Luft von unten mittels Lungenkraft eingeblasen welche dann aus dem Stein dringt. Eine einfache aber wirkungsvolle Demonstration. Mein Kollege in Niedersachsen macht dazu in seiner Region Unterricht an den Schulen und lehrt das in zwei Doppelstunden wo auch so eine Wassersäule gebaut wird.

Nun Sie müssen mir nicht glauben, fahren Sie weiter auf Ihren eingefahrenen Loipen. Mein Beitrag sollte nur helfen.

Für die jenigen welche Interesse haben Ihr Wissen zu erweitern bieten wir am 12.03.2008 in der Bildungsakademie Berlin Fachbereich Bau ein Event zum Thema an dem auch unser langjähriger Entwickler nicht nur einen Vortrag hält sondern auch auf Fragen antworten wird. Rechtzeitiges Anmelden sichert die besten Plätze.
Einige hier brauchen das sicher nicht.

Und Herr Böttcher, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Sie sollten wissen das dünnflüssiges Paraffinöl biologisch abbaubar(nach 60-65 Tagen) ist und aus die Wand mit dem Porenwasser diffundiert, was letztlich zurückbleibt ist der Polymerfilm der auf die Porenwände "lackiert" wurde und damit die Oberflächenspannung des Baustoffs so verändert das Wasser diesen nicht mehr benetzen kann(wie bei Lotuseffekt). Die Poren sind weder mit Wasser noch mit Paraffinöl gefüllt. Sie wissen doch hoffentlich was die Ursache für Mauerfeuchte ist. Oder?

Ansonsten freue ich mich dieses Forum aus dem Dornröschenschlaf gerissen zu haben, wie es aussieht hat sich seit 100 Jahren was verändert das Ihr Leben wieder spannend macht. Gutes gelingen.



Bromm - WTA e. V.



Und Herr Bromm, mein Einwand gegen die WTA e. V. ist richtig auch wenn Sie das nicht glauben möchten. Ich denke das jede Prüfeinrichtung ordentlich Prüft -auch die WTA e. V. doch wenn Firmen mit Ihren Produkten aus der Prüfung von anfang an ausgeschlossen werden, deutet das nach meiner Meinung von wenig Vertrauen und Seriösität, Schädlich wenn man als richtungsweisende Prüfeinrichtung gehalten werden möchte. Jeder der eine unabhängige Prüfung wünscht sollte diese bekommen, schließlich bezahlt er dafür. Die staatlichen Prüfeinrichtungen tun das, die müssen auch keine Lobbyinteressen vertreten. Denken Sie doch mal darüber nach.



Sie unterliegen einem gewaltigen Irrtum!



Dies zeigt jedoch auch klar, dass Sie über etwas schreiben was Sie nicht kennen.
Die WTA.e.V. ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein.
.
Was sind die Ziele der WTA?
Der internationale Verein der WTA e.V. hat sich das Ziel gesetzt, die Forschung und deren praktische Anwendung auf dem Gebiet der Bauwerkserhaltung und der Denkmalpflege zu fördern. Eine vorrangige Aufgabe ist es hierbei, die praktische Erfahrungen zu Verarbeiten und nutzbar zu machen, um so die Anwendung neuer Erkenntnisse und moderner Technologien zu beschleunigen. Um diese Ziele zu erreichen, wird ein intensiver Dialog zwischen Wissenschaftlern und Praktikern angestrebt.
Und hier werden keine Prüfungen durchgeführt!
Jeder hat das Recht die vorgegebenen Kriterien seiner Produkte von zertifizierten Instituten prüfen und bewerten zu lassen.
Wenn diese die angeforderten Bedingungen erfüllen kann dieses Produkt - nach WTA geprüft für die Tauglichkeit auch eingesetzt werden.
Was Sie jedoch ignorieren wollen.
Ihnen liegt auch nur daran für Ihr Produkt zu werben.
Das merken doch die Menschen.



Horizontalsperre



Lieber Herr Rupnow,
da Sie statt meine Fragen zu beantworten eine langatmige Erklärung abgeben, wie gut doch Ihr Produkt ist und wie gut es andere verkaufen können, muß ich davon ausgehen, das Sie meine Fragen nicht beantworten können.
Oder nicht beantworten wollen?

Nach der biologischen Abbaubarkeit von Paraffin habe ich gar nicht gefragt. Das Paraffine nicht giftig sind, weiß ich selber. Biologisch abbaubar sind Stearine, etwas ähnliches. Falls Ihr Paraffin in etwa zwei Monaten biologisch abgebaut wird, möchte ich nicht in dem Haus wohnen, denn dann habe ich nicht das Paraffin, sondern die Tierchen oder Pflänzchen im Haus, die sich daran gemästet haben. Was baut denn eigentlich so schnell Paraffin ab? Bakterien, Pilze, Algen? Würde mich interessieren!
Was sein kann: Paraffin verdunstet, wenn es niedrigkettig ist. Petroleum zählt übrigens auch zu den Paraffinen. Deshalb mag es durchaus sein, wenn man Lampenöl auf einen (trockenen) Ziegelstein kippt und es eindringen lässt, dann die verölten und damit hydropyobierten Poren weniger Wasser aufnehmen. Wie das bei einem nassen Stein funktioniert, ist die Frage.
Aber da ist ja noch das ominöse Wundermittelchen, das nach dem Verdunsten des Paraffins verbleibt (nach Angaben aus der Internetseite von Porofin 0,1% der Masse des Mittels) und die Wände der Poren "lackiert".
Also, Herr Rupnow:
Wie kommt ein öliger, wasserunlöslicher Stoff durch wassergesättigte Kapillaren tief in den Stein und schafft es, die Wassermoleküle von den Kapillarwänden zu verdrängen?
Gut, Sie können auf die 0,1% des Zaubermittelchens verweisen. Ein Emulgator? Aber nein, das Zeugs muß ja an den Kapillaren einen wasserunlöslichen, hydrophoben Lack bilden.
Also, was ist es nun?
Und nicht vergessen, die staatliche Stelle und das Prüfergebnis! (Sonst könnte man denken Sie wären ein Lügner...)
Paraffine sind nun mal Alkane, Kohlenwasserstoffe.
Und die sind nun mal nicht in Wasser löslich. Ich will einfach nur wissen, wie viel größere Moleküle als Wasser, die nicht in Wasser löslich sind, diese Wunder vollbringen können.
Verstehen Sie mich nicht falsch, vielleicht funktioniert ja die Porofin- Methode. Ich will einfach nur wissen, wie.
Die Internetpräsentation dazu hilft mir auch nicht weiter.
Ich dachte mir, schön es da gibt es Beispiele also wirkt es.
Und was bekommt man zu sehen? Bilder von Häusern mit äußeren Feuchtespuren, an die jemand bunte Striche gemalt hat nach dem Motto, wenn hier eine Porofinsperre eingebracht wird, wird alles besser.
Ich fand mich etwas veralbert.
Wie wäre es denn einmal mit einem richtigen, dokumentierten Beispiel? Mit Ursache der Feuchte, Messungen vorher, Darstellung der Maßnahmen, Messungen nachher?

In diesem Sinne



Das wäre so in Ordnung, ist es aber nicht Hr. Bromm



Ihre Meinung scheint nicht die der WTA e. V. zu sein. Gemeinnützig ist übrigens was anderes als dort geschieht nach meiner Meinung. Meine Kenntnisse sind da eben andere. Wenn man von uns verlangt wir sollen den Bohrlochabstand halbieren um zertifiziert zu werden fordert man uns auf unsere Kunden und Anwender zu benachteiligen. Das wird nicht geschehen. Wenn Sie so einen guten Draht zur WTA e. V. haben bitten Sie die doch mal um eine Stellungnahme warum Porofin nicht geprüft wird. Mein Eindruck ist da eindeutig, man hat hier nur Interesse in etwa gleichwertige Produkte zu zertifizieren, eben die mit Verteilungsproblemen im Mauerwerk, damit alle schön bei der Stange bleiben und jährlich Ihren Beitrag bezahlen. Das ist so in Deutschland einig Lobbyland. Aber letztendlich muss sich jedes Produkt in Deutschland am Markt beweisen, wir tun das, dass alleine zählt.



Internetseite richtig lesen



Also Herr Böttcher,

wenn Sie die für Sie so wichtigen Informationen nicht herauslesen konnten haben Sie immer noch die Möglichkeit im Werk anzurufen und mit unserem Chemicker persönlich zu sprechen der in seiner seit 1965 andauernden Forschungsarbeit diese Erkenntnisse zusammengetragen hat. Der macht das gerne. Ich bin es müde mich hier immer wieder wiederholen zu müssen.

Herr Böttcher, Porofin funktioniert und das verdammt gut.



Parofin........?!



Hallo Herr Rupnow,
auf der Suche nach Antworten bin ich nun hier gelandet. Doch es ist immer dasselbe, Antworten findet der interessierte keine. Stattdessen weiter Attacken gegen WTA und ungläubig fragend Leute. Schade, dabei hätte sich hier für sie ein hervorragender Markt geboten. Aber die Menschen hier sind genau wie bei der WTA manchmal ziemlich Stur. Die einen beharren auf der Erklärung des Wirkungsmechanismus in Nassen Wänden, andere wiederum wollen einem den Bohrlochabstand vorschreiben um einem damit Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern kaputt zumachen(is auch ne schweine Arbeit vier Bohrungen pro Meter mehr zu machen). Dritte gar stellen das gesamte Produkt in Frage weil man ihnen den Wirkstoff nicht bekannt gibt.
Wen interessiert schon was drin ist, Hauptsach s macht schääh und der begriff Biologisch kommt vor.

Schade Herr Rupnow, hatte wirklich auf mehr gehofft, klang anfangs vielversprechend.
gruß jens



Horizontalsperre



Keine gute Antwort für einen Verkäufer, Herr Rupnow.
Wenn ich normalerweise einen Vertreter von Knauf, Sto, Maxit und wie sie alle heißen mögen anrufe, kriege ich eine qualifizierte Antwort, ohne das der müde wird.
Und wenn er es nicht wissen sollte, sagt er nicht- rufen Sie doch unseren Chemiker an, sondern macht das selber.

Wie wollen Sie ein Produkt verkaufen, wenn Sie seinen Wirkmechanismus nicht erklären können?
Was Hydrophobie und Kapillarität ist, wissen wir selber.

Schade, Sie hätten hier die Möglichkeit gehabt, in dieser Diskussion die Vorteile (falls es sie gibt) einer breiten und interessierten Menge von Leuten bzw. Kunden vorzustellen.
Viele von uns hier im Forum sind potentielle Anwender solcher Techniken zur Bauwerkstrockenlegung.
Statt dessen haben Sie Ihrem Produkt mehr geschadet (falls es doch ein gutes Produkt sein sollte).
Also, rufen besser SIE Ihren "Chemicker" an.

Viele Grüße







Horizontalsperre



Hallo Holger,
leider kann ich Ihnen über das Produkt keine Information liefern.
Also keine: CAS-Nummer ?90622-58-5?
EINECS-Nummer ?292-460-6?
TRGS ?900?
Bei mir stellt sich immer die Frage welche Gefahr besteht für Mensch und Natur bei der Herstellung, ist besonderer Arbeitschutz zu beachten (Grenzwerte - Tierlabor??)und wie problematisch ist die Entsorgung.
Von einzelnen werden Kompromisse gemacht, tragen müssen wir sie schlussendlich alle.
Vielleicht kann Herr Rupnow dazu genaueres sagen?

Mit freundlichen Grüßen
M.Klepac





Gerne erkläre ich Ihnen das Produkt Porofin wenn davon abgesehen wird zu versuchen den der sich bemüht in den Kakau zu ziehen. Das habe ich nicht nötig. Anderseits gibt es Fragen die dem Entwickler zu stellen sind. Es macht auch nicht viel Sinn wenn Fragen gestellt werden die längst beantwortet sind oder meine Texte oder die Porofin Internetseite nicht richtig gelesen werden und etwas anderes daraus gemacht wird. Es ist merkwürdig das unsere Kunden diese Seite sehr loben und auch verstehen(nicht nur Privatleute sondern auch Ing. und Archt. etc.), Leute die aus dem Beruf so tun als hätten Sie keine Kenntnisse über Kapillarphysikalische und chemische Vorgänge im Mauerwerk, die auch noch nie was von Kapillarphysik gehört haben. Alles steht auf der Porfin Seite. Google hat uns im Dez.07 informiert das diese Seite im Segment am häufigsten angeklickt wurde. www.porofin.de ist vielleicht nicht äußerlich der Knaller aber was da steht ist fundiert.

Sollte ich für den einen oder anderen ungehalten vorkommen bitte ich das aus den genannten Gründen zu entschuldigen.

Wer also Interesse hat wir sind auf der Bautec 2008 oder Sie melden sich bei der Bildungsakademie Berlin am 12.03. zum Event an.

Viel Erfolg noch



Freunde nicht übertreiben? Herr Rupnow meint es doch gar nicht so, ...



er ist doch noch neu hier.
Er hat bestimmt keine Arbeit und wenig Einkommen.
Hier versucht er gerade dies zu ändern.
Gebt im halt eine Chance.
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Leider vertut er sich ein wenig, ...logisch weil....wer soll denn das alles lesen?
Erwartet doch nicht allzu viel. Achtet doch darauf, wie hilflos er ist.
Ich schreibe auch nur hier, weil dieser Beitrag (aus 2006) nicht mehr ganz so aktuell ist.
Manche verschlafen auch diese Zeit.