Sparren, Vieles, reicht, aufdoppeln, Aufdachdämmung

09.05.2010



Hallo Community! Habe mit meiner kleinen Familie ein altes Pfarrhaus (1881 Holzständerbauweise) erworben. Die Vorbesitzer haben in dem Haus nicht viel gemacht und einige Räume stehen immer noch im Rohbau. Das Dach/Haus ist nicht isoliert und einige Dachsparren weisen Holzbockspuren auf. Nun zur Sache: Wollte das Dach mit einer Aufsparrennisolierung auf neustem Stand bringen, reicht eine 80er Dämmschicht oder sollte es mehr sein? Das ganze möchte ich diffusionsoffen machen, weiß aber nicht was man hier am besten für Dämmmaterial benutzt?

Danke schon mal für nützliche Antworten!



Vieles möglich



Z.Bsp. Aufdachdämmung mit Holzweichfaserplatten, Zwischensparrendämmung mit Zellulose.
Nur 80mm Aufdachdämmung ist deutlich zu wenig, zusammen mit 12-14cm Zellulose zwischen den Sparren kommt man meist schon auf aktuelle Standarts (ENEV 2009: U-Wert 0,24 bei Dächern)
Wenn tatsächlich ein aktueller Hausbockbefall vorliegt sollte der natürlich erst beseitigt werden.
LG
SB





Hallo,

es sollte natürlich klar sein, dass das Holz die neuen Lasten auch wirklich trägt, oftmals reicht die Statik ja noch nicht einmal für die alten Lasten.
Bei der Aufsparrendämmung, die prinzipiell o.K. ist, sind allerdings sehr viele Anschlußdetails zu beachten, auch darf Ihnen das ganze Paket nicht ins Rutschen kommen.

Grüße vom Niederrhein



Sparren aufdoppeln bzw. anlaschen



Hallo,
am besten die vorhandenen Sparren mit ungiftigem Holzschutz (woodBliss) behandeln und diese mit entsprechenden Brettern oder speziellen Holzsystemen aussteifen um dadurch die erforderliche Dämmstärke zu erreichen. (Wir haben bei uns auf 200 mm aufgedoppelt) Aussen kannst du dann eine 35 mm HWF-Platte aufbringen. Dazwischen natürlicher Dämmstoff, z.B. Thermo-Hanf) Dann bist dämmtechnisch und Materialmäßig auf der richtigen Seite.
gunther