Wände Spachteln

18.05.2008



Hallo zusammen,
habe folgende Frage, besitze eine Altbau ich möchte gerne die Wände und Decken überspachteln. Der Untergrund sprich der alte Putz besteht mal aus Gipsputz , Zementputz, Kalkputz und anderen dieversen Spachtelmassen. Was halt der Vorbesitzer gerade zur Hand hatte. Wie überspachtele ich jetzt die Wände und Decken richtig. Soll ich auch einen Vlies oder Gewebe einspachteln damit mir das gespachtelte nicht reißt? Ist auch eine Grundierung notwendig ohne das mein gespachteltes eine Schahle wird!



Wichtig



ist dabei, dass der Untergrund fest ist. Dann funktioniert es auch mit dem Spachteln.
Empfehlen würde ich hier eine Kaseingrundierung und eine Kalkglätte, damit dürfte hinsichtlich Diffusionsfähigkeit das beste Ergebnis erzielt werden.
Aber Vorsicht, grossflächiges Flächenspachteln braucht jahrelanges Training und wird selbst von vielen Malern nicht beherrscht, nix für´n Heimwerker.
MfG
dasMaurer



Wandbearbeitung



Wobei man bei diesen flickgeschusterten Unterlagen wissen sollte, daß sich jedes Wandstück bauphysikalisch anders verhält.

Grüße



Ich ...



... schließe mich Herrn Beckmann in seiner Aussage an. In der praktischen Umsetzung sieht es meist so aus, dass sich unterschiedliche Untergründe (Zementputz via Kalkputz via Gips) chemisch oftmals nicht sonderlich gut vertragen. Das wirkt sich häufig auch optisch auf der überspachtelten Oberfläche aus (Vergilbungen, Fleckenbildung etc.).
Mein Vorschlag wäre, dass Sie sich entscheiden sollten, von welchem Putz (Putzergänzung) Sie sich trennen. Entweder entfernen Sie alle Gipsergänzungen oder alle Zementergänzungen.
Danach wie gehabt - einspachteln eines Putzgewebes und anschließende Egalisierung /Glättung mittels einer Kalkglätte oder Gips-Kalkglätte (letzteres nur nach der Entscheidung, die Zementmörtelergänzungen zu entfernen)