Schieferhaus von innen dämmen

10.12.2008



Hallo miteinander!
Wir haben ein verschiefertes Fachwerkhaus, Bj. 1900 (kein Lehmfachwerk) gekauft. Es wurde nur in manchen Räumen mit Nachtstromspeicheröfen beheizt. Unsere (natürlich vorhandenen) Schimmelflecken hinter der Tapete sind laut Fachleuten der Verbraucherzentrale nicht so schlimm, da auf falsches Lüften und Heizen vom Vorbesitzer zurück zu führen.
Das Haus hat mind. einmal einen Anbau bekommen, es könnte auch zweimal angebaut worden sein. Im Anbau haben wir an den Schrägen (Decke) Ausblühungen, welche wohl auf Feuchtigkeit von Außen deuten. Wird hier der Dachdecker Abhilfe schaffen können?
Wir möchten gerne eine Pelletanlage als Heizung einbauen. Die Heizungsrohre sowie die Elektrik würden wir gerne unter Fermacellplatten legen und die Platten noch mit Innendämmung hinterfüttern. Dafür planen wir ein Holzständerwerk.
Ist dies eine Lösung oder wer hat bessere Ideen? Die Wände sind natürlich nicht gerade und so bekämen wir auch gleich gerade Wände und die noch neu einzubauenden Fenster würden auch nicht so weit in den Raum stehen.
Außerdem suchen wir noch einen Fachmann (Gutachter oder Bausachverständiger) aus dem Großraum Solingen, welcher der Gesamtzustand des Hauses begutachten könnte.
Wer hat Ideen, Tips und Hilfe für uns?
Herzlichen Dank für alle Hinweise (außer abreißen! ;-))
Familie Buchmüller



FW-Haus in Solingen



Guten Tag,

hundert Jahre sind ja noch jung.
Die Vorschreiber haben völlig recht mit ihrer Meinung bzüglich Hinterlüftung innen. Es gibt bessere Lösungen, und bei einer verschieferung will ich auch eine verbesserte Außendämmung nicht ausschließen. Das wäre bauphysikalisch die beste Lösung, wie es finanziell wird muß man am konkreten Objekt sehen.

Grüße