Solaranlage




Hallo,
wir haben ein gedankliches Problem, das wir nicht gelößt bekommen ohne sehr viel Geld zu investieren.
Wir haben uns eine Solaranlage zugelegt, die wir jetzt anschließen wollen. Heizung, Wand und Fußboden sowie Brauchwasser.
Das Problem ist die wechselnde Temperatur des Kessels.

Das Bad. Wenn wir das Wasser einschalten, braucht es 20sek bis es warm wird. Also Zirkulationspumpe. Wenn nun aber im Sommer 95° im Kessel sind, pummpt die Pumpe 95° unter die Dusche und das Handwaschbecken. Das wird ein einmaliges Erlebnis!!
Also Thermostatregelung. Ein einziges Thermostat oben funktioniert dann auch nicht. Wenn es kaltes Wasser zumischt, sind die Drücke gleich groß und es wird...20Sek. 95° haben. Fühlt sich dann wie ein Hummer an.

Zur Füßbodenheizung bei 95° ganz zu schweigen. Bleiben nur überall Einzelthermostate? und vor der Heizung auch?

Dann wir die nichtinstallation der Solaranlage die klar sparsamere Methode.

Wer kennt die Lösung?

Grüße

Michael+Kerstin



Solaranlage



Ich habe auch eine solarunterstützte Heizungsanlage und
würde mir nicht im Traum einfallen lassen so etwas selber zusammenzuwursteln.
Selbst wenn ich das Material als kompletten Bausatz von einem Hersteller kaufen würde.
Hier stimmen zumindestens die einzelnen Komponenten überein, Fehler kann man nur noch bei der Montage machen.

Meine vom Fachbetrieb montierte Anlage funktioniert jedenfalls bestens, sie besteht aus Brennwerttherme, Schichtladespeicher und zwei Solarkollektoren.
Deshalb mein Vorschlag:
Gehen Sie zu einem Heizungsbauer, der sich damit auskennt.

Viele Grüße



Ich kann mir das Schmunzeln...



nicht verkneifen. Was erwarten sie hier für Antworten....

Die Anlage wurde vermutlich irgendwie zusammengebastelt, ohne Berechnung und Plan. Wie der vorhergehende Schreiber richtig bemerkte, es muss ein Plan mit Berechnungen erstellt werden. Das was bei Ihnen ist, stellt mitunter schon Körperverletzung dar, wenn Fremde das Erlebnis von 95°C Wassertemperatur erleben dürfen.

Aber es besteht Hoffnung. Man kann ja nacharbeiten und diesmal mit Plan. Dann wird es passen und ist so, wie es sein sollte.

Viel Glück

Guido



Aua,



ihr verbraucht doch nicht etwa das Wasser aus dem Pufferspeicher???
Der hat die Funktion des Energielieferanten, vergleichbar einem Brenner. Durch Wärmetauscher wird dann die benötigte Energie abgenommen und geregelt an den Heizkreislauf und den Warmwasserspeicher abgegeben. Das ist Hightech vom feinsten, und nix für Bastler. Oder baut ihr euch den Flieger für den nächsten Urlaub im Vorgarten selber zusammen??
MfG
dasMaurer



richtig, eine Solaranlage kostet Geld,



erst recht eine, bei der auch die Heizung mitversorgt wird.

Das erfordert zwei Pufferspeicher, einen für die Heizung und einen fürs Warmwasser, der nur soviel Wärme abbekommt wie gewünscht, zur Vermeidung des Hummereffekts.

Für die Heizung brauchts dann Mischer und wenn Systeme mit unterschiedlicher Vorlauftemperatur versorgt werden sollen noch Rücklauftemperaturbegrenzer.

Die Zirkulationspumpe ist nicht immer notwendig (kommt auf die Länge der Leitung an und ist neben der Wasserersparnis v.a. eine Komfortfrage, kostet außerdem mehr Energie). Zur Zirkulation gehört aber auch die Zirkulationsleitung, die gelegt werden will.

Ohne Fachmann sollte man so ein Projekt natürlich nicht angehen, zumindest, wenn man etwas sparen will, aber das hattet ihr doch auch nicht vor oder?

Gruß,
Marcus



???



Meine Herren,
wir versuchen im Vorfeld Fehler zu vermeiden und denken über vielleicht nicht bedachte Probleme nach. Vorher!!
Was denken sie den?? Eine von Greenpease in den 70er gebaute Kupferrohranlage????
Ist nicht die Rede von. Es gibt einen Plan, eine Rechnung es gibt eine richtige Installation, es werden auch die Notwendigen Ventile verbaut.
Es ist auch die Funktion der Zirkupump. bekannt.
....aber....
Genau da liegt doch das Problem. Leitung geht durch den (Edelstahl)-Tank(kein Wasservorratstank mit Legionellenzucht), Gekauft, nicht im Hof genietet und geklebt, nimmt dort Wärme auf und wird durch die Zirkulpump gefördert. Dort wird das Wasser so lange durchgefördert, bis, abzüglich der Verluste eine Temp. etwas unter von 97° Abschalttemperatur, also geschätzte 90°erreicht sind. Benötigt werden derzeit, durch etwa 10m Rohr (Verbund) 20 Sek. bis es warm wird.
Es würden also 20m (Hin/Rück) durch die Zirkpum. aufgewärmt. Nachdem 10m Wasser abgeflossen sind, wird das Wasser beim Durchfluss, je nach Wirkungsgrad auf geschätzte 45° aufgewärmt, es werden noch aus 10m Rückleitung die 90° zugemischt, bis die Hin-und Rückleitung die Durchflusstemperatur erreicht hat. 45° etwa.
Verlauf, Wasser an, 90° nach 20 Sek. 55° nach weiteren 20sek die Zieltemperatur von 45°......oder???
Die ZPume funktioniert in dem System nicht???

Es bleibt nur für 20sek kaltes Wasser zu beziehen oder.... Komfort über die ZPumpe nicht möglich ohne Einzelthermostate!!!


Sehe ich das falsch?



Solaranlage



Hallo Kerstin+Michael,

So ganz habe ich Ihr System noch nicht verstanden.
Haben Sie so eine Art Durchlauferhitzer für das Brauchwasser?
Hier ist auf jeden Fall ein Verbrühschutz vorzusehen:
Über ein Regelventil wird Kaltwasser zugemischt.
Die Z- Pumpe sollten Sie über eine Zeischaltuhr steuern lassen.
Wenn die Z-Pumpe 24 Std läuft,gibt es erhebliche Verluste.

Die Vorlauftemperatur für die FBhzg kann über ein Regelventil "Bypassventil" abgesenkt werden.

Das ganze System muss hydraulich abgeglichen werden.

Für das alles brauchen Sie eine(n) Fachfrau(mann).

Viele Grüße



Solar



Hallo,
es ist eine 300 Liter (ich müsste nachsehen 4-6qm Vakuumröhren)Brauchwasseranlage zur Heizungsunterstützung.

Brauchwasserschlange innen, 2te Schlange für die Vakuumröhren und das Kesselvolumen zum Anschluss an die Gasheizung.
Heizung sollte nicht als großes Problem gelten, die wird eingeschaltet, wenn der Wirkungsgrad der Sonne zu gering ist. Schweißfußdampfblasen währen sicher die Ausnahme.
Aber im Sommer duschen kommt vor. Wenn aus Luxusgründen eine Zirkulationspumpe mit Sensorateuerung für kurze Einschaltzeiten läuft, kann das beschriebene Problem auftreten.



Mal ehrlich...



entweder man bearbeitet ersthaft eine Thematik, oder man lebt mit dem Chaos was man aus Unwissenheit und Dummheit verzapft.
Sie haben für mein Empfinden keinen Plan, oder versuchen hier die Hilfe reichenden Leute zu verdummen. "Aus".

Genau dafür sollten sich die Leute aus dem Forum zu schade sein.


Ein schönes Wochenende

Guido





Ich gehe mal davon aus das es sich um einen Kombispeicher wie auf dem Bild handelt?

Bei diesen System macht eine Zirkpumpe aber keinen Sinn, diese Dinger sind als Durchlauferhitzer gedacht, also muss manmit den 20 Sec.kalten Wasser an der Dusche leben, man sollte bei diesem System auf der Warmwasserseite einen Brauchwassermischer einbauen, der mischt Kaltwasser zu wenns zu heis wird im Sommer

MfG





Sie können kurz vor der Zapfstelle einen Durchlauferhitzer installieren. Dann fallen die 20 Sekunden weg, und wenn die Sonne mal den Tank nicht warmhält, haben Sie immer noch warmes Wasser. 300 Liter sind relativ rasch ausgekühlt; dann braucht die Heizung nicht immer mal wieder anzulaufen.
Den bereits erwähnten Brauchwassermischer brauchen Sie auf alle Fälle.





An den Ausgang des Wärmetauschers kommt ein Temperaturbegrenzer, der das Brauchwasser auf etwa 55 Grad maximal regelt. Das ist ein passives Bauteil, funktioniert also ohne Steuerung und Strom.
Kochendes Wasser in Lavabo und Dusche ist gefährlich!
Wenn die Leitungswege zu lang sind und sie mit Zirkulation arbeiten wollen, können sie dieses Ventil auch erst in der Nähe des Verbrauches anordnen. Sie müssen aber die Zirkulationsleitung, die ja dann über 90 Grad warmes Wasser führt, sehr gut dämmen, auch gegen die meist parallel geführte Kaltwasserleitung. Oft wird das unterlassen und dann kann man statt kalt nur lauwarm zapfen, was lästig ist.

Wenn Sie das Haus erst planen, können Sie den Speicher in der Nähe des Verbrauchsortes aufstellen. Das hat den Vorteil, dass die Abwärme des Speichers nicht verloren ist, sondern z.B. das Bad heizt, wo Wärme auch im Sommer willkommen ist. Pumpen und Steuerung müssen nicht beim Speicher sein.



Solaranlage



Recht herzlichen Dank an die Herren,
das mir jemand meine Frage beantworten konnte.
Der Gedanke mit dem Durchlauferhitzer ist gut, dann brauche ich wohl einen Elktronischen, da die Elektrischen erst unter 25° wieder einschalten.

Schade, das "Guido" die technische Zusammenhänge nicht erfassen und verfolgen konnte und somit wohl aus der Kaufecke ohne technischem Verständnis kommt.