Sandsteinsockel verputzen

16.09.2003


Hallo, ich habe bei meinem neuen alten Haus unter der abblätternden Ölfarbe und zwei Finger breit ebenfalls abblätterndem Zementputz einen Sandsteinsockel entdeckt und angefangen, den freizulegen. Das Problem war, daß sich in der Fuge zwischen Putz und Schwellbalken das Wasser gesammelt hat, und letzterem nicht wirklich gutgetan hat. An einer Hausecke ist scheinbar auch noch Wasser von der Dachrinne hineigelaufen, so daß der Sandstein (auch nach diesem trockenen Sommer) komplett durchweicht war. Inzwischen ist die Oberfläche abgetrocknet und bröselt einem nicht mehr sofort entgegen.
Wie behandle ich den Sandstein weiter? Sandstrahlen? Einfach so lassen? Wieder verputzen? Einen Winter warten und gucken, wie er sich entwickelt?
Viele Grüße aus (noch) Würzburg



Sockel verputzen



Hallo, wir verputzen den Sockel immer mit unseren Kalkputzen. Da die Feuchtigkeit immer einen Weg findet sollte man immer mit ihr arbeiten und nie gegen sie, da sonst hinter abdichtenden Sanierputzen alles vergammeln könnte. Aber rufen Sie uns doch einfach mal an wir beraten Sie gerne. Liebe Grüsse Veronika Klepac



Sandsteinsockel



Hallo,
ob Sie den Sockel verputzen oder nicht würde ich davon abhängig machen, wie das aussieht, Vielleicht gibt es ja in der gegend auch örtliche Bautraditionen, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können. Ein Muß ist es wahrscheinlich nicht.
Sanierputze: Sind eine feine Sache, weil kapillar sehr saugfähig und haben ein Porengefüge, daß Salze über einen langen zeitraum einlagern kann.
Sollten Sie verfugen wollen, rate ich zu einem Kalkmörtel (kein Zement !!), weil der Wasser noch durchläßt und nicht aufstaut, wo es dann frieren kann und als Eislinse das Mauergefüge sprengt.
Sandsteinhydrophobierungen sind bewährt. Gucken Sie mal bei der Firma Keim nach.





Danke für die guten Tips. Viele Grüße
Tanja




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