Bruchsteinmauerwerk

03.03.2013



Hallo,
mit Erschrecken habe ich gestern festgestellt,dass mein angefangener Bruchsteinsockel zerfroren ist.Habe im September vorigen Jahres angefangen den Sockel meines Nebengebäudes aus Sand und Buchsteinen zu mauern.Als Mörtel habe ich Weißkalk und Sand 1/4 und 1 Schippe Zement pro Mischung genommen.Jetzt kann ich alles wieder einreißen,was habe ich falsch gemacht?
Viele Grüße Andreas





nicht abgedeckt???



Bruchsteinsockel



Mit einem Foto kann man mehr sagen!
Vorab fällt mir noch eine Vermutung ein:
Bei einer dickeren Wand dauert es viele Monate, bis der Luftkalk im Inneren carbonatisiert. Mörtel mit zu hohem Wasseranteil verstärkt das noch.
Faustregel: 1 mm Carbonatisierungstiefe pro Tag.
Das bisschen Zement hat dann dem expandierenden Eis in der Wand wenig entgegenzusetzen.
Sand/Zement 4:1 und ein Schippchen Kalk wären besser gewesen.

Viele Grüße



Frostschaden



wäre auch meine Vermutung,ist mir im letzten Winter auch passiert,Anfang Oktober noch gemauert,Mörtel noch nicht durch carbonisiert,Frost rein gezogen,zwei Tage haben gereicht,danach war es wieder Wochen frostfrei,trotzdem ist s zerbröselt.

Grüße Martin



Krankheiten



Hallo

da kann neben dem Frost und der Kälte auch anderes mit Ausschlag gebend sein.
Was war das für ein Sand!
Wie war da die "Sieblinie"?
War die gut abgestimmt …?

Es ist zwar leicht einen Sockel zu mauern mit Kalk und Sand (ich würde in den Bereichen trotzdem nicht mal eine Priese Zement nehmen) aber das Schwierige ist, einen guten Kalk zu bekommen UND vor allem einen guten Sand!

Dann muss man auch noch wissen wie lange das Zeug braucht um auszucarbonatisieren, wie viel man vorwässern muss, nachbefeuchten, im Schatten, Wind und Wetter … etc.

es ist nicht immer leicht eine gute Qualität selbst herzustellen …

"Die Qualität eines Systems (oder einer Kette) wird über das schwächste nicht über das stärkste oder teuerste Teil bestimmt!"

NUR an einem Teil wird es nicht gelegen haben …

Florian Kurz