So wählen Sie das richtige Holz für Ihr Haus

Holzhäuser sind seit einigen Jahren besonders beliebt. Sie sind auf dem Vormarsch, da sie einige Vorteile bieten. Zu den Vorteilen gehören eine relativ kurze Bauzeit im Gegensatz zu Häusern aus Stein, ein gesundes Raumklima und eine lange Lebensdauer. Hinzu kommt, dass die Holzhäuser die Bedingungen der Energie-Einsparverordnung ohne besonderen Aufwand erfüllen. Wichtig ist aber auch, das richtige Holz auszuwählen.


Güte- und Sortierklassen als wichtiger Faktor bei der Auswahl

Nicht jedes Holz eignet sich Baustoff. Um über Jahre hinweg Freude am Haus aus Holz zu haben, ist die Holzart besonders wichtig. Ansonsten könnten schnell Bauschäden entstehen. Beim Schnittholz gibt es vier Güteklassen von 1 bis 4. Je niedriger die Güteklasse, umso besser ist die Qualität. Bauschnittholz muss zudem mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein.

Es gibt aber auch noch die Bauregelliste A und B. Die Regelliste A ist mit deutschen Regelungen versehen. In der Liste B gibt es die Vorgaben für den Europäischen Wirtschaftsraum. Damit sollten Sie sich im Vorfeld auseinandersetzen. Nach den vielen Informationen, die es im Internet gibt, bietet sich zum Abschluss auch ein Spielchen im Casino an. Das ist ein schöner Ausgleich und sorgt für Entspannung.


Tropenholz bei vielen Leuten als Favorit

Besonders beliebt ist bei vielen Bauherren das Tropenholz. Hierzu gehören unter anderem Cumaru und Bangkirai. Diese Holzarten zeichnen sich durch eine enorme Langlebigkeit, Beständigkeit und Härte aus. Sie sind aufgrund der Eigenschaften nicht so anfällig wie andere Holzarten. Gegen Holzwürmer und Pilze sowie Feuchtigkeit sind die Tropenhölzer gut gewappnet.

Immer gefragter werden aber auch die Thermohölzer, die die Holzindustrie anbietet. Das Holz wird wärmebehandelt. Durch die Wärmebehandlung gibt es ebenfalls den Effekt, dass das Holz gegen Fäulnis und Pilze resistent wird. Es bringt sozusagen eine ähnliche Langlebigkeit wie das Tropenholz mit sich. Allgemein bietet das Holz mehr Gestaltungsfreiraum, einen geringen Wartungsaufwand und Sicherheit. Thermoholz kann als Alternative zu Tropenholz angesehen werden.


Brandschutz-Vorgaben beachten

Holzhäuser müssen bestimmte Brandschutz-Vorgaben erfüllen. Verwendetes Holz muss eine entsprechende Widerstandsfähigkeit mit sich bringen. Wichtig ist vor allem, dass tragende Teile einen hohen Feuerwiderstand besitzen müssen. Für private Wohnhäuser gilt die Feuerwiderstandsklasse F30. Dicke Hölzer erfüllen dies normalerweise. Teils liegt sogar F60 vor.

Angst muss allgemein niemand haben, dass ein Holzhaus schneller in Flammen steht als ein herkömmlich gebautes Haus. Tragende Teile werden auch mit entsprechenden feuerhemmenden Elementen verkleidet. Es dauert also, bevor bei einem Brand die tragende Konstruktion bricht.


Holzfenster, Holztreppen und weitere Elemente im Haus

Wer ökologisch bauen möchte, setzt natürlich nicht nur auf ein Haus aus Holz, sondern auch auf eine entsprechende Inneneinrichtung. Treppen, Fenster, Möbel, Decken, alles kann mit dem Werkstoff Holz hergestellt werden. Hierbei gibt es natürlich auch viele verschiedene Holzarten, die relevant sein können. Für Treppen bietet sich beispielsweise robustes und langlebiges Eichenholz an. Aber auch Teakholz und Eibenholz kommen ganz gerne zum Einsatz.

Soll es ein Holzboden werden, wären unter anderem die Holzarten Ahorn, Buche, Eiche, Lärche oder auch Birne ganz interessant. Wichtig hierbei wäre es aber, den Holzboden entsprechend zu behandeln, damit die Oberfläche lange schön aussieht. Mit Lack, Wachs oder Öl lässt sich der geschaffene Holzboden versiegeln.


Die Dämmung

Bei sämtlichen Altbauten, die nach 2002 erworben wurden, sowie auch bei Neubauten, ist eine Dämmung im Rahmen der Dachsanierung fest vorgeschrieben. Diese kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden, wobei eine Geschossdeckendämmung mit Kosten zwischen 15 und 60 Euro pro Quadratmeter am günstigsten ist.

Eine Zwischensparrendämmung (50 bis 80 Euro pro Quadratmeter) oder eine Untersparrendämmung (30 und 60 Euro pro Quadratmeter) sind zwar günstiger als eine Aufsparrendämmung (75 bis 90 Euro pro Quadratmeter), dafür allerdings weniger effektiv.


Angrenzende Terrasse mit Holz versehen

Aber nicht nur für den Innenraum bietet sich der Werkstoff Holz an. Soll eine Terrasse geschaffen werden, kann diese auch aus Holz gefertigt werden. Es könnte auf Bangkirai gesetzt werden. Ganz beliebt ist aber auch der Holzverbundwerkstoff WPC. Dieser Werkstoff ist optimal für die Anwendung im Freien abgestimmt und sorgt somit für eine Terrasse, die über Jahre hinweg schön aussieht.

WPC wäre aber auch ein guter Werkstoff für die Treppe oder auch für die Fassade. An Vielseitigkeit mangelt es jedenfalls nicht, wenn Bauherren auf die verschiedenen Holzarten und Holzverbundwerkstoffe setzen.


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