Macht das Sinn?

25.01.2016



Hallo!

habe mir Gedanken über Abdichtung und Isolation unserer Kellerwände gemacht und würde gerne wissen ob die Ansätze brauchbar sind oder nicht praktikabel?

Da das Haus direkt am Bürgersteig liegt und der Sockel in seiner Form nicht verändert werden darf, ist folgendes Ergebnis heraus gekommen....

Ich hoffe man kann auf dem Bild alles erkennen...



Nun was kann man erkennen?



Was man sieht sind Feuchteschäden, aber kein Wasser!
Was lässt sich daraus ableiten?
Nur eines es, könnte Tauwasser sein.
Keller ist kalt und wenn dann warme und Feuchte Luft eindringt kann Tauwasser auf der Oberfläche entstehen. Durch ständigen Wechsel - feucht und trocknen kommen gelöste Salze an die Obenrfläche und zerstört diese.
Bitte vorher auf meiner Homepage lesen wie man hier kostengünstig vorgeht.
Das Bild zeigt nur wie viel Wasser an der kalten Stelle entstand. Es können verschiedene Pflanzen wachsen.
Weitere Bilder siehe https://picasaweb.google.com/108395727769089566567/Tauwasser02?locked=true#6216706819583150178



Kellerabdichtung



Schöne Zeichnung, ich fürchte aber das sie mit der Realität wenig zu tun hat.
Eine Stampfbetonwand ist außen weder schön glatt noch senkrecht, der Teil im gewachsenen Boden wurde direkt gegen das(bindige)Erdreich betoniert. Dementsprechend sieht die Oberfläche aus. Ein gesondertes Streifenfundament mit einem Vorsprung gibt es nicht.

Den Keller im Gehwegbereich aufzubuddeln inklusive all der Leitungen die dort liegen sollte man sich verbeißen. Es wird teuer und aufwändig; allein schon die Genehmigungen einzuholen, die Gehwegnutzung zu bezahlen, Verkehrsumleitungen, Beschilderungen, Baustellensicherung... Wenns auf dem Dorf in einer Seitenstraße oder Sackgasse liegt mag das gehen, aber in der Innenstadt sollte man so was möglichst sein lassen.

Das Kellerfenster hat keinen Lichtschacht und liegt somit im Spritzwasserbereich, hier wird Wasser weiter durch die Fugen eindringen, auch nach der geplanten Abdichtung.
Wie soll der Kellerraum genutzt werden?