Sicherheit geht vor

Die Zahl der Einbrüche in Häuser und Wohnungen ist in Deutschland rückläufig. Sie sank im Jahr 2020 auf rund 75.000 Fälle. Mit ein Grund ist die Sensibilisierung der Hauseigentümer und Wohnungsinhaber für den passenden Einbruchschutz. Das macht die Zahl der gescheiterten Einbrüche deutlich. Wie die Polizei mitteilt, scheiterten 2019 fast die Hälfte aller Einbruchsversuche an der Sicherheitstechnik.


Günstige Investition in die eigene Sicherheit

Es lohnt sich also, die Schwachstellen der eigenen vier Wände zu finden und in passende Sicherheitstechnik zu investieren. Es sind vor allem Balkon- und Terrassentüren, durch die Einbrecher in die Wohnung gelangen. Damit die Gauner aber gar nicht erst in die Nähe von Fenstern und Türen gelangen, muss man sie abschrecken, zum Beispiel mit LED-Lampen mit Bewegungsmelder. Diese Form der Sicherheitstechnik ist besonders effektiv. Denn Einbrecher suchen sofort das Weite, wenn ihnen die Entdeckung droht. Bei LEDonline gibt es eine Fülle von energiesparenden Leuchtmitteln für jede Anforderung. Die mit Sensoren ausgestatteten Strahler schalten sich ein, sobald der Sensor eine Bewegung feststellt. Die Empfindlichkeit des Sensors lässt sich individuell einstellen. Der robuste Strahler hat eine Lebensdauer von 35.000 Stunden und ist mit Anschaffungskosten von unter 100 Euro eine günstige Investition in die eigene Sicherheit. Auch die Installation des mit einem drei Meter langen Kabel ausgestatteten Strahlers ist denkbar einfach.


Gekippte Fenster sind eine Einladung für Einbrecher

Während ein LED Strahler mit Bewegungsmelder hauptsächlich in der Dunkelheit gute Dienste leistet, sollte man die Ratschläge der Polizei auch am Tag umsetzen. Dazu gehört in erster Linie, dass Fenster und Türen verschlossen werden, wenn man das Haus verlässt. Gekippte Fenster sind eine Einladung für jeden Einbrecher, denn ein gekipptes Fenster lässt sich viel schneller aufhebeln als ein verschlossenes Fenster. Und zudem wird es Ärger mit der Versicherung geben, wenn der Einbrecher so einfach ins Haus gelangen konnte. Dabei ist zu bedenken, dass die Mehrzahl aller Einbrüche am Tag zwischen 10 und 20 Uhr stattfindet. Einbrecher warten nur darauf, dass die Bewohner das Haus verlassen und die Fenster gekippt bleiben. Inzwischen gibt es einige Zusatzsicherungen für gekippte Fenster. Wer unbedingt am Tag lüften muss, kann auch über den Einbau sogenannter Parallel-Abstell-Fenster nachdenken. Diese Fenster lassen sich an allen vier Seiten vom Rahmen wegbewegen und bilden so einen schmalen Spalt zum Lüften. Es gibt sie in hohen Widerstandsklassen, die einen Einbruch vereiteln können.


Besondere Häuser brauchen besondere Schutzmaßnahmen

Fenster und Sicherheit

Ganz andere Anforderungen an den Einbruchschutz stellen die Fenster von denkmalgeschützten Gebäuden und Fachwerkhäusern. Hier empfehlen Fachleute den Einbau eines zweiten Fensters hinter das historische Fenster, das mit einbruchhemmenden Eigenschaften ausgestattet werden kann. Es hat sich gezeigt, dass auch das historische Fenster zum Hindernis für Einbrecher wird, da es sich nicht nach innen aufschieben lässt. Der Einbrecher muss das komplette Fenster entfernen, wenn er an das zweite Fenster gelangen möchte. Das aber kostet Zeit und die hat ein Einbrecher in aller Regel nicht. Das Risiko, gerade am Tag entdeckt zu werden, steigt mit jeder Sekunde, die er am Einbruchsort bleiben muss. Ein zweites Fenster dient dabei nicht nur der Sicherheit, es setzt auch im Innern wohnliche Akzente: Das historische Fenster wird wie in einem Schaufenster präsentiert.