Altes Haus- hat eine Senkung von 17cm

10.09.2008



Hallo,
wir haben im Mai 2008 eine Doppelhaushälfte (ohne Keller) von 1897 gekauft.
Wie uns unser Nachbar jetzt erzählte hat das Haus eine Senkung von der Straßenseite Richtung Garten von 17cm.(auf einer Länge von 10m)
Hätte der Verkäufer uns das nicht sagen müssen? Beim Notartermin verneinte der Verkäufer die Frage, ob Mängel vorliegen.
Hat man eine Möglichkeit etwas vom Kaufpreis wiederzubekommen? Wie müßte man vorgehen?.
Wir wollen das Haus behalten, ist so eine Senkung schlimm?





Da Ihnen die Senkung erst der Nachbar ins Bewußtsein rief kann es so schlimm nicht sein?!
Wenn die Senkung langsam über einen größeren Zeitraum geschah und mittlerweile zum stillstand kam.
Es keine sichtbaren Risse und Schäden am Gebäude gibt.
Seh ich hier keine Gefahr.
Eine Preisminderung wird so einfach nicht Funktionieren. Der Mangel war offenkundig und nicht versteckt, sichtbar für jederman.
Das Sie Ihn erst sehen nachdem Sie gekauft haben und nun den Preis neu verhandeln wollen wird einen Richter nicht sonderlich willig stimmen.
Ist aber eher eine Frage für nen Juristen.
Die Grundfrage hier wird wohl lauten, sind 100jährige Häuser mit Neubaumaßstäben zu beurteilen.
Ich meine nein!

gruß jens



Senkung



Moin zusammen
Bei meinem Haus hat sich der Anbau bei 9m Länge um 23cm abgesenkt.
Daraus ergeben sich Probleme mit Fußboden und Decken. Bei genügend Raumhöhe aber zu meistern. Desweiteren ist es schwerr neue Fenster in halbwegs vernüftiger Optik ein zu bauen.
Bis heute weis ich noch nicht wie ich den Balkon, den es einmal gab, baue und optisch anpasse. Aber wenn's so weit ist wird mir was einfallen.
Die Chance vom Kaufpreis etwas erlassen zu bekommen sehe ich auch als eher gering.
Gruß Jürgen