Schwellen, Funktioniert, Schwellenproblem, reicht, Konstruktion

20.01.2010



Hallo,

im Frühjahr werden wir ein kleines Holzhaus bauen. Es soll in Rahmenbauweise mit Dreischichtplatten erstellt werden. Dach, Wände und Fußboden sollen gedämmt werden. Schmale Konstruktionen sind nötig, da das Bauamt nur 22m3 Raum gestattet, was eine Fläche von 3 x 3,50 m ergibt.
Als Fundamente dienen Eichenschwellen, die im Boden liegen.
Zwischen diesen Schwellen möchte ich mit einer feuchteunempfindlichen Schüttung dämmen, darüber sollen Holzdielen. Ist hier eine Dampfsperre nötig? Die unter den Wänden im Boden liegenden Schellen sollten nicht vergammeln, ebenso nicht die Trägerschwellen für die Holzdielen.
Belüftung ist praktisch ausgeschlossen. Kann man das dampfoffen wagen?

Die Fassade wird nicht hinterlüftet sein können. Der Wandaufbau ist aus 8 cm dicken Rahmen, außen beplankt mit einer Dreischichtplatte und innen mit Profilholz verkleidet, geplant. Die 8 cm sollen voll mit Dämmfilz gefüllt werden. Hier vermute ich reicht eine Dampfsperre, oder Dampfbremse hinter den Profilbrettern, damit Feuchte Innenluft nicht in die Dämmung dringen kann. Funktioniert eine solche Konstruktion? Für brauchbare Hinweise wäre ich sehr dankbar.



Holzhäuschen



Hallo,

hier reicht weder Platz noch zeit, um grundlegende Kennnisse in der Holzrahmenbauweise zu vermitteln.
Sehr hilfreich könnte für Sie die Adresse des Stahlinformationszentrums (jawohl !!) sein, weil hier grundlegende und detaillierte Informationen in leicht verständlicher Sprache und mit sinnvollen Zeichnungen vermittelt werden:
www.stahl-info.de
Hier können Sie auch Publikationen bestellen.
Eine 8 cm-Holzbude entspricht jedenfalls in keiner Weise den geltenden Bauvorschriften, wenn Sie mehr als ein Gerätehaus wollen.

Grüße vom Niederrhein



Funktioniert eine solche Konstruktion?



Sie funktioniert - bis sie nicht mehr funktioniert. Und das wird bald kommen, da einfach zuviele Zwangsvorgaben gegen einen vernünftigen Aufbau stehen.

Ich würde den Wandaufbau lieber mit Holzdämmplatten lösen und auf jede Folie verzichten. Die Beplankung würde ich genau anders herum nehmen: Außen Profilholz und innen dichteres Plattenmaterial.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Das ist dann wohl eine Schrebergartenhütte



sorry, aber für mehr reicht das nicht. Und wenn das Bauamt mit im Boot ist, die wollen ja auch den Wärmebedarfsnachweis nach gültiger Gesetzgebung sehen. Wie soll das denn klappen. Ich gebe Herrn Beckmann vollkommen recht, dies könnte vielleicht gebaut werden, dazu bedarf es aber einer genauen Planung.
Um nur darauf hinzuweisen, die beschriebenen Schwellenlage wird Ihnen so auf alle Fälle wegfaulen und die Wände sind baupysichkalisch komplett falsch rum aufgebaut.
Es gibt genug Holzbaufirmen, die Ihnen ein korrektes Angebot machen können



Kleines Holzhaus



Danke für die Zuschriften.
Hier geht es nicht um "Bauvorschriften" oder "Wärmebedarfsnachweise"!
Lediglich die Größe ist vorgegeben und damit einher geht eine gewaltige Beengung. Hätte ich Fläche und Höhe, bräuchte ich kein Forum! Es gibt herrliche Boden-, Wand- und Deckenaufbauten, die ich durch diese Problematik nicht verwenden kann.
Danke an Frank für den guten Hinweis, doch ganz dampfoffen zu bauen und die Wandkonstruktion zuzukehren. Damit kann ich jedenfalls was anfangen.
Dennoch bleibt das Schwellenproblem scheinbar unlösbar.

Grüße



Schwellenproblem..



Wenn die Schwellen nicht auf trockenem Untergrund gelegt werden kann, sondern tatsächlich einfach im Boden liegen, dann ist das ein Problem. O.K. - es ist Eiche - aber auch die wird mit der Zeit leiden.

Es ist wichtig, dass die Feuchtigkeit die von unten kommt auch oben wieder abgehen kann. Deshalb keine Folie in der Hütte und erst recht nicht auf den Schwellen irgend ein dichtes Material als zusätzlichen Bodenbelag legen. Wenn, dann Nut- und Federbretter.

Als Schüttung zwischen den Schwellen könnte ich mir Blähschiefer vorstellen.

Bei ca. 10m² "Wohnfläche" ist alles in allem das Risiko ja überschaubar.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de