Bahnschwellen pflegen / entsorgen

27.05.2012



Hallo,
an meinem Grundstück sind in den 70ern einige Bahnschwellen als Umrandung eingesetzt worden.

Einen Teil will ich wegen Neugestaltung der Außenanlagen entsorgen. Ich gehe davon aus, dass das Sondermüll ist. Was kostet so etwas?

Den anderen Teil will ich nochmal Aufarbeiten / pflegen lassen, um die Substanz noch ein bisschen zu erhalten. Ein Maler will sie jetzt normal lasieren, aber das scheint mir zu wenig zu sein. Gibt es andere Mittel, die aber nicht gesundheitsgefährdend sind? Wie ist beim Vorbereiten der alten Schwellen vorzugehen? Gehe davon aus, dass irgendwelche Anschleifarbeiten nicht empfehlenswert sind wegen möglicher Gesundheitsbelastung.

Für gute Tipps wäre ich wirklich dankbar



Der



private Einsatz von steinkohlenteergetränke Bahnschwellen oder Masten ist verboten ! Das kann Dir eine Anzeige aus der Nachbarschaft einbringen :-( - die Entsorgungskosten beim Entsorger erfragen .....



Das war deutlich



Wenn man schon gesundheitliche Bedenken bei der mechanischen Bearbeitung hat. Mit jeder Bewitterung wird das Umfeld von den Schwellen angereichert.

Im eigenen Garten würde ich das nie dulden wollen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



In der Nachbarschaft...



...eines Teichgrundstücks wurde 'mal ein anderer Teil mit solchen Bohlen begrenzt. Danach begann das Fischesterben in Teich 1.

Die Substanzen sind zumindest krebserregend, wer weiß, was noch...

Ich würde die Schwellen umgehend entsorgen, und zumindest die direkt anliegenden Erdschichten gleich mit entfernen.

Ein Lösemitteleintrag durch neue Farben könnte ggf. auch die Schadstoffabgabe beschleunigen.

Grüße

Thomas





Du gehst selber davon aus das die Schwellen Sondermüll sind und überlegst ernsthaft einen Teil aufzuarbeiten und im Garten zu belassen...

Ende der Achtziger haben wir davon Kilometer verbaut,dauerhaft,preiswert,rustikale Optik....immer im Hautkontakt mit dem Holz ,irgendwann hieß es dann die sind giftig,der Einbau in Spielplätzen wurde verboten,dann im privaten Bereich und irgendwann sollte eigentlich jeder gewußt haben was da in seinem Garten liegt.

Sorry aber der Mist ist nicht harmlos und Dummheit schützt weder vor Strafe, noch vor Krankheit.

Grüße Martin



Was soll eigentlich diese Herumeierei?



Bei jedem aufmerksamen Gang durch Neubaugebiete der 70er und 80er-Jahre sieht man beim Blick über den Zaun doch noch die damals hochbegehrte Bahnschwellen in allen möglichen Verwendungsformen. Bis vor kurzem auch im öffentlichen Raum, auf Spielplätzen oder in städtischen Parks. Ich kenne hier am Ort allein zwei größere städtische Grünanlagen, angelegt um ehemalige Trümmerschutthalden, wo die Treppen auf die Halden mit Bahnschwellen angelegt wurden, direkt angrenzend ein Naturschutzgebiet mit Wasserflächen.

Wenn ich durchs Umland fahre, sehe ich, dass Bahnschwellen noch heute verwendet werden, z.B. bei den vielen Reiterhöfen der reichen Düsseldorfer als Zaunpfähle für Pferdeweiden.

Gibt es eine offizielle Regelung zum Austausch und zur Entsorgung dieser Bahnschwellen? Wer hat die Dinger damals verkauft? Wer ist für die Altlasten haftbar? Die Bahn selber, als Verursacher? Irgendwie blöde, dass jetzt Privatleute für Verfehlungen früherer Jahrzehnte herangezogen werden.

Wäre ja vielleicht mal eine sinnvolle Konjunkturmaßnahme gewesen, den Austausch und die fachgerechte Entsorgung aller Bahnschwellen zu forcieren. Inzwischen sollte man die Giftigkeit am besten gar nicht mehr öffntlich erwähnen, um nicht irgendwelche Kaminofenbesitzer dazu zu ermuntern, im nächsten Winter angesichts steigender Brennstoffpreise auch ihre Bahnschwellen durch den Kamin zu jagen.

Ein klare und verbindliche Ansage wäre allerdings schon begrüßenswert.



Bahnschwellen



@ Christian


Verkauft hat das Zeugs die DB, und deshalb gibt es keine "Rückrufaktion".
Hätte es ein Privater, hätte man ihn schon längst öffendlich gesteinigt...
In AT sind die Dinger schon als Sondermüll deklariert und dementsprechend auszubauen und zu entsorgen. Pflicht!


Andreas



da ist was dran...



ein Bekannter hatte auch in den 80ern die Idee, seinen Sandkasten für die Kinder mit Bahnschwellen zu gestalten. Im Rahmen einer Grillfete durften dann alle Gäste etliche Schwellen vom Bürgersteig durchs Haus in den Garten schleppen.Eine Woche später gab´s erneut eine Fete mit gleicher Intention. Der Schwellenhaufen hatte in der kurzen Zeit rundherum mindestens ein Band von 1,5m Rasen getötet! Niemand in unserer Bekanntschaft hat jemals wieder erwogen, alte Bahnschwellen zu benutzen. Es hat mich auch immer wieder verwundert, dass man in öffentlichen Anlagen diese Schwellen verbaut hat und dass da überhaupt etwas drumherum wächst...
Gruß Lainendruide



Die Bahn…



… haut mit ihren Spezialfahrzeugen Tonnenweise Unkrautvernichtungsmittel auf die Gleiskörper, da gab es immer wieder Ärger mit anliegenden Gartenbesitzern.

Das ganz üble Zeugs von früher dürfen sie aber jetzt nicht mehr verspritzen, das ist vor ein paar Jahren verboten worden. Inzwischen will die arme Bahn aber "aus wirtschaftlicher Notwendigkeit" eine Neugenehmigung beantragen.

Dazu passt ja dann auch die großflächige Plakatwerbung von Monsanto, die einem derzeit überall ins Auge fällt:

http://a1.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-prn1/p480x480/545669_10150865662402427_75553492426_9586172_78077637_n.jpg



Bahnschwellen



Na, das ist ja eine sehr direkte Diskussion!
Danke erst Mal an Christian Bisping, der auch die Gesamtthematik anspricht und nicht direkt den ersten Stein wirft. Ich habe die Schwellen ja nicht verbaut, sondern vor einigen Jahren beim Hauskauf sozusagen geerbt. Selbst der Gutachter hat keine Dringlichkeit bzgl. einer Entsorgung gesehen. Und der Oberwitz ist natürlich, dass sich ein professioneller Maler und Lackierer, der seit Jahrzehnten Holzbehandlung betreibt, die Bahnschwellen behandeln will. Anscheinend hat er keine Bedenken, sich der Gesundheitsgefahr auszusetzen. Jedenfalls werde ich jetzt diesen Auftrag stornieren und schrittweise die Bahnschwellen ersetzen. Anscheinend sind die Entsorgungskosten nicht so astronomisch hoch wie ich befürchtet habe (zumindest nach erster Online-Preisübersicht). Den Hinweis mit dem Konjunkturprogramm finde ih übrigens gut! Weg mit dem Dreck!



Chemikalienverordnung



dort ist das Ganze geregelt.

@Christian ,sollten es tatsächlich verbaute Bahnschwellen im öffentlichen Bereich geben,würde ich die betreffende Stadt umgehend anzeigen!


Hat ja mein Vorgänger eingebaut,ist auch ne nette Ausrede,es geht nicht darum ein Gesetz einzuhalten,die Dinger sind einfach nur scheiß giftig und fertig,da brauch ich nich rum heulen was die Böse DB so treibt!
Und das die giftig sind riecht un sieht man!

Apropo ,Monsanto,wie oft wird hier Glyphosat empfohlen,auch was, das ich nicht nachvollziehen kann.
Es wird wohl auch noch Leut geben ,die ihre Eternitplatten mit der Drahtbürste sauber machen.....

Grüße Martin



Strommasten



und Holzschwellen:
hier ein Postvorgang aus dem 90er, weitere Schreiben liegen vor, ich weiß also, wovon ich spreche und wer da alles auf den Plan gerufen wird .....
Alle persönlichen daten habe ich selbstverständlich gelöscht, die Firma gibt es nicht mehr.



man o man



was für Verordnungen..diese Schwellen sind überall...hatte gedacht, dass man die irgendwie neutralisiert hatte...nun, dann verklagen wir mal schön!
laiendruide



Holzmasten



hier mal ein Auszug aus einem anderen Schreiben ....
Wichtig scheint zu sein, dass auch der Eigentümer des Grundstückes ins Gebet genommen wird. Also bleiben wenig Ausreden - es sein denn man hat einen Ehevertrag ... :-))



So ein Glück für Marcus ...



... er fragt aus Hessen an und nicht aus Sachsen ...

Bevor die Handschellen kommen also noch schnell die Dinger fachgerecht entsorgen.

@Olaf
Vielen Dank für diese konkreten Schreiben. Das zeigt mal wieder, wie genau man hinschauen muss, wenn es um die Übernahme von einer gebrauchten Immobilie geht.

Erst kürzlich war hier ein Diskussion wegen Übernahme von einem Haus zum 0-Tarif. Mit solchen Altlasten kann das dann plötzlich viel Geld kosten.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Womöglich...



... bekommen eines Tages die Besitzer von Fertighäusern einer bestimmten Marke auch so ein Schreiben, oder es wird gar herausgefunden, dass sämtliche Fachwerkbalken zwischen 1629 und 1889 mit einem verbotenen Giftstoff behandelt wurden und umgehend ausgetauscht und entsorgt werden müssen.



Also ich würde da



entspannt und pragmatisch bleiben, alles andere ist doch sowieso doof.
Telephon in die Hand und mal fragen, was sowas kostet und sonst geht das Zeug in der Mülltonne nach und nach auf Strecke. So was nennt sich dann Entsorgung...

Gruß...J.



@ Jürgen



das ist richtig, alles etwas locker zu sehen - aber wenn die Schwellen schon auf dem Grundstück liegen, kann man auch schlafende Hunde (beißen gern) wecken.
Meist kommt es anders als man denkt. Zumindest würde ich keinen Handschlag an den Schwellen machen.

@ Christian: Das Thema Fertighäuser kommt aber erst nach der Klärung der Deponie für Atommüll - bis dahin ist noch viel Zeit :-)....



Welchen Müll bitte ...



... wir reden nur von Restwertstoffen.

Grüße

Frank



Atommüll



Olaf


Bevor das Thema Atommüll angefasst wird, werden alle anderen Stoffe zu sofort und ultrawichtig zu entfernende Probleme deklariert. Inkl dem CO² in Mineralwasser und Sprudel. Denn DAS sind Sachen, mit deren Kosten sich der Normalo rumschlagen muß, wo der Staat sich ultrawichtig tun kann ohne selbst tätig werden zu müssen...

Erinnere Dich an den Palast der Republik, mußte sofort und wg Gefahr im Verzug geschlossen und beseitigt werden. Während ein paar km weiter das Gürteltier am Messegelände in WB um einiges mehr belastet ist...mit Asbest...



Palast der Republik



Gerne verschwiegen wird, das der Palast der Republik vor seinem aufwändigen Abriss, pardon: "Rückbau" noch mit vielen Steuermillionen asbestsaniert wurde.

Trotzdem wurde als Begründung dafür, dass der Kasten weg muss, die (inzwischen gar nicht mehr vorhandene) Asbestbelastung angeführt.

Meine Meinung dazu: Hier wurde die Möglichkeit verspielt, ein Objekt zu schaffen, wo kritische Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit möglich gewesen wäre, ohne Ostalgie-Kitsch (wie ein paar Straßen weiter im Museum, wo jetzt die PLASTE und ELASTE-Leuchtwerbung eine heimstatt gefunden hat und ein alter EMW dem Vorkriegs BMW 328 entgegengestellt wird.) und ohne Verschweigen und unsachliche Geschichtsklitterung.

Inzwischen wird quasi verbreitet, dass unser neuer BuPrä so glaubwürdig ist, weil er unter dem Stasi-Regime so sehr gelitten hat, dabei gehörte er zu einer privilegierten Minderheit.

Soll jetzt nicht politisch werden, aber "große" Architektur ist meist kaum von politik zu trennen.



Ich verstehe es nicht



wieso hier versucht wird die Eigenen Altlasten mit denen des Staates aufzurechnen.
Nach dem Motto die sind böse und wollen mir was vorschreiben,für mich ist bei der Sache eines klar ,ich will so einen Müll nicht im Garten haben!
Die Dinger wurden massenhaft verbaut weil sie "billig" waren,natürlich wusste die DB(der Staat) das die Schwellen belastet waren.Aber die Geiz ist Geilmentalität der Leute ,sind doch der Grund ,warum die Schwellen in Gärten verbaut wurden.
Das ist so ne Nummer wie der Strom kommt aus der Steckdose und was die mit den ganzen gelben Fässern voll Tod machen ist mir doch egal,solange die nicht vor meiner Haustür vergraben werden!Obwohl da könnte man sich im Winter das Schnee schüppen sparen;-)
Nee da sind wir in der Verantwortung ,wenn wir in einem gesunden Umfeld leben wollen!
Alles auf den Staat und seine Gesetzgebung zu schieben, ist mir da zu simpel und hoffnunglos!

Grüße
Martin

Grüße Martin



Grünspecht



Du hast es nicht verstanden...



Andreas



mag sein ,wenn ,ist s auch nicht das erste mal,klär mich auf ,dann muss ich nur halb dumm sterben.



Jungs



hört auf, Euch zu streiten über Sachen, auf die wir keinen Einfluss haben !!!

Die Frage war - wie beim Verarbeiten alter Schwellen vorzugehen ist - das Fazit - liegen lassen bis zur nächsten Gelegenheit oder gleich entsorgen - aber keinesfalls schleifen. Alles andere liegt im Ermessen des Fragenden - die möglichen Folgen sind aufgezeigt. Friede mit Euch :-) !



Grünspecht



Oki, zur Erklärung, damit Du nicht dumm stirbst.
Gesetzte werden immer so gemacht, wie es dem Staat in den Kram passt und so gestaltet, daß es ihm nichts kostet: denk an die sg "Energiewende", die zahlt ausschließlich zwangsweise der Verbraucher. Müßte der Staat die Ausgleichzahlungen für überschüssigen Strom selbst bezahlen, würde das Gesetz sofort abgeschafft.
Denk an die sg "Feinstaubverordnung", wo auf kaltem Wege die Bürger ihren Eigentums beraubt werden. Müßte der Staat für diese Aktion, die ein illegaler Eingriff ins Eigentumsrecht darstellt, eine Entschädigung für die als Illegal deklarierten Autos zahlen, würde das Gesetz sofort gekanzelt...
Dinge, die heute völlig legal sind, werden immer wieder durch Gesetze für illegal erklärt und der gestern noch unbescholtene Bürger plötzlich zum Rechtsbrecher erklärt. Und sei es durch schwammige oder gegensätzliche Gesetzestexte oder Änderung bestehender Gesetze.
Währe der Verkauf der Schwellen und Masten damals gleich verboten worden, hätte die DB und damit der Staat die Entsorgungskosten zahlen müssen. Das passierte erst, als der teilweise leichtgläubige Bürger diese Teile für die private Nutzung gekauft hatte...


Du hast Dein Auto im Vertrauen auf bestehende Getetze gekauft. Dieser Vertrauensgrundsatz ist Bestandteil des BGB. Ein paar Jahre später wird DEIN Eigentum durch eine Gesetzesänderung ohne Grund als Illegal erklärt und DU mußt für Ersatz und Entsorgung sorgen...


Olaf


Ich habs ja schon mal oben geschrieben: Raus den Sondermüll und entsorgen, billiger als jetzt wirds nicht mehr....



Andreas



Grünspecht



"wieso hier versucht wird die Eigenen Altlasten mit denen des Staates aufzurechnen


Es waren die Altlasten eines STAATSBETRIEBES, das an Ahnungslose verhökert wurde!!!



Verblüffenderweise...



...bringen oft die dämlichsten Themen das meiste Geschrei...

Erstaunt

Thomas



Zur Zeit ...



... bin ich aus Sport- und Umweltschutzgründen viel mit der Kombi Fahrrad+Bahn unterwegs (statt Auto). Beim Warten auf den Zug kommen mir angesichts des Blickes aufs Gleisbett mit nach wie vor dort verbauten Holzschwellen inzwischen ganz andere Gedanken...

Mag sein, dass die Mentalität "hauptsache billig, was schert mich die Umwelt" sehr verbreitet ist, trotzdem würde ich nicht jedem unterstellen, der damals Bahnschwellen gekauft hat, vor Jahrzehnten Holzschutzmittel nach dem damaligen Stand der Technik verwendet hat, sich noch kurz vor der Plaketteneinführung ein Auto ohne Feinstaubfilter hat andrehen lassen, noch einen alten Ofen benutzt, der keine Stufe 2 (2015) Kriterien erfüllt, unterstellen, er hätte eine verantwortungslose und egoistische Scheißegal-Haltung. Wer weiß, was den Leuten damals an Argumenten um die Ohren geschmiert wurde.

Gesunder Menschenverstand und Eigeninitiative für die Umwelt in Ehren, aber wenn der Staat sich schon anmaßt, mit Glühbirnenverbot, EnEv und weißdergeiernochwas ins Leben und die Souveränität der Bürger einzugreifen, dann sollte ein wenig Gegenkritik auch erlaubt sein.

Immerhin ist Umweltschutz/Recycling ein Milliardengeschäft, da spielt es schon eine Rolle, wer wen bewusst irregeführt hat, um viel Geld zu sparen.

Klar wird die Entsorgung von derartigem Sondermüll am Ende Privatsache jedes einzelnen bleiben, aber man hat immer gut reden, wenn man nicht selber betroffen ist. Ich möchte nicht wissen, was manche hier für einen Aufstand machen würden, wenn ihnen selber so ein Altlasten-Kuckucksei ins Nest gelegt wird und sie auf den fetten Kosten der Entsorgung sitzen bleiben.

Zur Zeit werden hier beispielsweise gerade riesige Militär-Areale (NATO-Hauptquartier JHQ u.a.) vom Zuschnitt her an kleine Großstädte heranreichend, für die zivile Nutzung umgewidmet, es entstehen Wohnsiedlungen und Gewerbegebiete.
Niemand von denjenigen, die dort das Angebot, ein Häuschen oder eine Werkstatthalle aus Militärbestand zu kaufen, gutgläubig annimmt, kann doch ahnen, was dort wirklich alles im Boden und sonstwo schlummert. Im Osten ist das Problem mit den Sowjet-Hinterlassenschaften ja schon länger bekannt (und mit Bundesmitteln saniert worden), ob jetzt bei den aufgegebenen Areale der West-Alliierten auch noch Geld für Altlastensanierung da ist, darf bezweifelt werden.



Bahnschwellen



Christian


Ohne es noch länger in die Länge zu ziehen...
Was heute erlaubt oder sogar gefördert ist, kann morgen schon verboten sein und mit viel Geld zu entsorgen sein.
Ich denke dabei zB an die derzeitige Förderung von Holzheizungen/ Pelletsanlagen.
Da sägen die Grünen ob der Feinstaubbelastung schon länger am Stuhl. Da denke ich zB an DieselDirekteinspritzer, deren Partikel so fein sind, daß sie stark Lungengängig sind. Jetzt wird gerade eine Diskusion vom Zaun gebrochen wegen BenzinDirekteinspritzer, die ebenfalls im myBereich Feinstaub erzeugen.
Ich denk da an die pöse Atomkraft, die innerhalb eines Jahres erst gefördert wurde und jetzt per Ethikkommission (KEIN einzigster Physiker oder Wissenschaftler drin) an die Ökowand genagelt wurde... koste es dem Verbraucher, was es wolle und der Politik egal ist...



Nochmals, raus mit dem Sondermüll und weg, aussitzen geht bei dem Zeugs garnicht.
Mein "geerbter" Wellasbest ist auch weg...hab ich nicht lange drüber nachdenken müssen



@Andreas



Isch abe gar keine Auto,noch nie;-)

Weiß aber was du meinst und wills hier mit gut sein lassen.

Grüße Martin



also mal ehrlich,



diese Staatsschelte nervt.

Die da oben und wir hier unten...lächerlich!

Ich bin auch gern mal leicht genervt, aber:

Der Staat sind wir!
Eigenverantwortung, soziale Kompetenz, Miteinander...

...auch, wenns manchmal schmerzt.

Ich wollte nie Politiker sein, lieber ein normaler Mensch.

So wie es läuft ist o.k., schlimmer geht immer. Unser Gemeinwesen funktioniert gut.

Jürgen



Jürgen



"Der Staat sind wir!
Eigenverantwortung, soziale Kompetenz, Miteinander..."


Boah, auf welcher Wolke schwebst DU denn?


Wir leben derzeit in einer EU Diktatur und unsere Politiker sind Marionetten (der Finger im Ar... stammt von den Brüssler Diktatoren)

Du bist nur Stimmvieh, dazu auserkoren, alle paar Jahre ein Kreuz im Namen der Scheindemokratie zu machen...



"Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf" Und wir haben schon zu lange geschlafen...



Andreas



Staatsschelte?



Es ging mir nicht um Staatsschelte, sondern primär um das Verursacherprinzip, egal ob es sich um ein (ehemaliges) Staatsunternehmen, eine Firma oder eine Privatperson handelt. Eine Rechtfertigung zum Umweltfrevel, nur weil "die da oben" es ja auch machen, sollte daraus eigentlich nicht abgeleitet werden.

Ein "paar" Bahnschwellen oder Asbestplatten kann man privat ja noch relativ locker entsorgen, ab einer bestimmten Größenordnung hört der Spaß aber auf und man macht sich Gedanken darüber, die Übeltäter auch daran zu beteiligen.



P.S.:



"Verblüffenderweise...

...bringen oft die dämlichsten Themen das meiste Geschrei...

Erstaunt

Thomas"

Der X-te neue Bodendielenthread lässt bestimmt nicht mehr lange auf sich warten!



Christian



"Ein "paar" Bahnschwellen oder Asbestplatten kann man privat ja noch relativ locker entsorgen, ab einer bestimmten Größenordnung hört der Spaß aber auf und man macht sich Gedanken darüber, die Übeltäter auch daran zu beteiligen."


Und da währe es bei Bahnschwellen nicht sehr schwer festzustellen, wer den Sondermüll nach der Nutzung in den freien Warenverkehr gebracht hat...


Wenn Du Müll in die Tonne haust, bleibst Du Eigentümer mit allen Pflichten, bis Dein Müll auf der Deponie landet. Und passiert auf der Deponie durch Deinen Müll etwas, wirst Du zur Verantwortung gezogen, wenn Du als Eigentümer festgestellt wirst.
(kein Witz!! Prof Ebeling bei einem Seminar im Ramen meiner Ausbildung zum Facilitymanager zur Verantwortung bei der Abfallbeseitigung)


Andreas



hallo, Christian Bisping



als ich ein kleiner Junge war, habe ich es geliebt, mit der Bahn zu fahren.
Der giftige Geruch der Bahntrassen, der Geruch kalten Zigarrenrauches in den Abteilen war für mich der der großen, weiten Welt, der Geruch einer Bahnreise.
Wir wollten sicher von hier nach da kommen und meine Mutti hat belegte Brote, hartgekochte Eier und frische Äpfel ausgepackt...der Geruch meiner Kindheit.

Kot und Urin der mitfahrenden Toilette, das wuchernde Kraut...all das hat den Bahnschwellen zugesetzt. Da war es doch klar, daß man nach dem damaligen Stand der Technik die Bahnschwellen vor Ungeziefer, Verwucherung und Fäkalien geschützt hat.
Als Kind habe ich am Rhein gespielt, der Fluß hat zum Himmel gestunken und es gab keinen lebenden Fisch in der Brühe.
Die Zeiten haben sich geändert wegen den "Ökospinnern"

Heutzutage ein Faß aufzumachen, weil die "Bahn" ihre Altlasten über die Bevölkerung entsorgt hat ist dumm.

Ich kann mich noch erinnern, wie das Volk noch getönt hat, daß es billig oder für lau an die alten Bahnschwellen rangesprungen ist...ich hörs wie heute.

jaja, die da oben, packt euch mal an die eigene Nase...J



ehrlichgesagt…



… ist das Bahnschwellenthema damals, als sich die Leute offenbar drum gerissen haben, irgendwie völlig an mir vorbei gegangen. Von daher habe ich absolut keine Ahnung, wie der Verkauf damals vonstatten gegangen ist. Ansonsten möchte ich aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass ich nicht der TE und auch sonst nicht direkt vom Thema Bahnschwellen betroffen bin. Vielleicht ist diese Tatsache bei der inzwischen gewachsenen Länge des Threads ein wenig untergegangen.

Ich kann mich aber an ein paar Spezis erinnern, die bei der Bahn gearbeitet haben. Bei denen zuhause und im Freundeskreis gab es nur DB-Toilettenpapier (etwas kratzig, dafür aber auf jedem Blatt ein rotes DB-Logo aufgedruckt, natürlich noch das alte Logo in der Serifenschrift), wie es damals auch in den Zügen und Bahnrestaurants auf den WCs hing. Ob diese Seilschaften noch mehr als nur Toilettenpapier "organisierten" und auf dunklen Kanälen weiterverschoben, weiß ich zwar nicht, könnte ich mir aber gut vorstellen…