Fundamentsteine!

07.03.2003



Moin Moin zusammen!

Ich bin derzeit dabei ein neues Fachwerkhaus zu bauen. Als Fundamentsteine wollte ich, wie hier im Norden üblich, Granit nehmen. Bei alten Fachwerkhäusern hatten die Fundamentsteine eine Wasserrinne in Längsrichtung eingearbeitet, um evtl. unter die Schwelle eingedrungenes Wasser abzuleiten. Ist irgendwo noch ein Lieferant für solche Fundamentsteine zu finden? Weiterhin ist die Frage ob man beim Aufbau der Hauses zwischen diesen Fundamentsteinen und der Schwelle noch eine Bitumenpappe dazwischen legen sollte? Ich habe die Befürchtung das sich dann zwischen Bitumenpappe und Schwelle erst recht Wassernester bilden. Für Anregungen und Hinweise wäre ich dankbar!!

Gruss Torsten



Fudamentsteine



Im Norden war es früher üblich Findlingen aus dem Norwegischen Gletscher zu nehmen. Die Rundungen gaben ausreichend Luft unter der Schwelle. Dann kamen die Steinquadern, sie wurden allerdings aus Kalkstein oder aus Sandstein (je nach Region) aufgebaut, dieser Stein zeigte einen Feuchteausgleich zur Schwelle, was Granit nicht kann. Ich kenne diese Rillen nicht, dies müsste ewas regional gewesen sein. Kling aber vernünftig. Diese Rillen können Sie evtl mit einer Flex in den Stein ziehen. Sie können auch kleine Rillen an der unteren Kante der Schwelle ziehen. Es wurde auch das System der Rollschicht
eine Zeit lang benutzt (Hartbrandziegel mit Kalkmörtel). Auf keinem Fall eine Bitumenpappe zwischen Holz und Sockelstein einsetzen.
Dies in Kurzform.
m.f.g.
J.E.Hamesse