Probleme beim Abschweißen des Erdgeschossen

31.05.2009



Hallo,
ich bin neu hier im Forum bzw. hier auf der Webseite. Ich brauche einen Rat bezüglich meines Hauses. Ich habe mir vor kurzem ein Haus gekauft was ein richtiges Fachwerk Haus ist. Es befindet sich auch direkt in der Altstadt.

Ich habe vor im Erdgschoss komplett eine Fussbodenheizung zu legen. Dazu habe ich bereits komplett zum Ausgelich des Bodens eine ca. 5 ca. dicke betonschicht gemacht. Damit ich einen halbwegs geraden Fussboden habe. Auf dieser Betonschicht habe ich vor eine Schweißbahn zu legen. Darauf kommt dann die Heizung und dann der Estrich.
Gestern hatte ich vor auf den Beton halt am Rand die schweißbahn zu legen.
Ich hatte mir zuvor im Fachhandel ganz normale talkumierte Schweißbahn gekauft. Jetzt wollte ich die Schweißbahn mit den Beton verbinden mit einen Brenner. Jedoch verbindet sich die Schweißbahn nicht richtig mit den Beton.
Jetzt meine Frage.
Muss sich die Schweißbahn richtig verbinden mit den Beton?
Muss ich vielleicht vorher irgendwas zusätzlich vorher auf den Beton Streichen damit sich die Schweißbahn damit verbindet?
Wie wird das richtig Fachgerecht sonst gemacht?

Ich danke im vorraus für eure Hinweise.



Hier sollten Sie mal einen Fachmann ranlassen,



sonst geht das ganze schief und das Haus fackelt womoglich auch noch ab (siehe Bild, Anschluss Balken).
Holen Sie sich z.B. einen Dachdecker, der hat die Erfahrung mit solchen Baustoffen.

Ausserdem gibt es auch noch andere Möglichkeiten z.B. Bahnen im Kaltschweissverfahren.
Lassen Sie sich von einem Fachmann vorort beraten.

Grüsse



Schmunzel!!!



Ja, die Überlegungen sind richtig.

Der Boden muss mit Bitumenvoranstrich gestrichen werden.

Und für zukünftigen Arbeiten, einfach mal vor den Arbeiten nachfragen. Hier gibt es nette und freundliche Helfer, welche vor solchen Erfahrungen schützen!!!

Frohes Pfingstfest


Guido





Da die Schweißbahn ja nur als Schutz gegen aufsteigene Feuchte dient (denk ich mal...), genügt es die Bahnen an den Stößen/Überlappungen voll zu verschweißen, und den Randbereich vorher mit Voranstrich behandeln und ebenfalls gut zu verkleben.
Eine Vollfläschige verklebung mit dem Boden ist nicht nötig.

Um jedoch eine vollflächige Verbindung der Bahnen mit dem Betonboden zu erhalten, wenn erwünscht, muß auch dieser mit Bitumenvoranstrich behandelt werden. Dieser Voranstrich bindet den Staub und bildet eine Haftgrundlage für den Bitumen. Danach die Bahnen einfach vollflächig aufschweißen und nach möglichkeit mit einem Wickelkern (Gußrohr o.ä.) während des verklebens gleichmäßig andrücken. Aber wie gesagt, das muß in ihrem Fall nicht unbedingt sein.

Es gibt aber auch sogenannte KSU Bahnen, die ohne Brenner kleben. Wäre vielleicht für den Laien Ratsamer, :-)



Auf jeden Fall



gehört zur Bitumenschweissbahn ein Voranstrich.
Und dann sollte man wirklich einen Fachmann für Isolierungen dazunehmen. Die meisten Dachdecker sind damit geübt.
MfG
dasMaurer



Erstmal vielen Dank



Hallo,
erstmal vielen Dank für die schnellen Antworten.
Habe noch eine Frage. Ich habe das ja an den ränder hoch gelegt. Muss ich das da an den Wänden auch mit den Betumenvoranschrich behandeln, oder reicht es auch wenn ich nur den Boden damit einstreiche?

Muss ich beio der überlappung auch dann die Schweißbahn mit einstreichen?

Grüße
Zeidler



Der Voranstrich



muss überall dahin, wo die Bahn haften soll. Die Schweissbahn muss nicht eingestrichen werden.
Und immer geeignete Löschmittel parat halten.
MfG
dasMaurer



Die Fläche zu heiss zu verkleben ist ja



kein Problem, der Teufel liegt im Detail, Anschlüsse, Ecken, Aufkantungen etc. wenn die nicht stimmen, war die ganze Arbeit um sonst.

Viel Spass und viel Erfolg beim Basteln

Grüsse





Wie´s aussieht, wurde ja erst eine Bahn verlegt. Reis die wieder ab.

Arbeitsweise :
-Boden mit Bitumenvoranstrich vorstreichen und 24 std. ablüften lassen.
-Selbstklebebahn wie auf dem Bild verlegen
-Randbereich mit 33cm striefen auslegen, 15cm an der Wand hochkleben
-Ecken mit 2-teiligen Pappstreifen eindichten, event. kleinen Bunsenbrenner verwenden.

Solltest du die Ecken nicht 100% sicher dicht bekommen, gibts im Fachhandel Spachtelmasse, passend zur KSU Bahn



Und warum nicht...



...eine Katja nehmen?
Erstens wesentlich dicker, zweitens brauch ich keinen Anstrich, drittens wesentlich bessere Begehbarkeit und auch von der Haltbarkeit noch enorm besser.
Nachteil; etwas teurer und an den Rändern sollte man eine Kehle aufziehen, damit keine scharfen Bauteilübergänge herrschen.

http://www.bausep.de/Rohinnenausbau/Abdichtungsbahnen/Knauf-Abdichtungsbahn-Katja-Sprint-40-m%B2-Rolle::154861.html

@ Zeidler

Doch warum willst Du um Gottes Namen eine Fußbodenheizung einbauen?
Es gibt doch nunmehr im Zeitalter wesentlich bessere Systeme.
Bodentemperierung oder Wandheizung.
Die Vorlauftemoperaturen sind wesentlich geringer und ich brauch nicht solche unmöglichen Materialien in ein Fachwerkhaus prügeln.

Nachdenklicher Gruß,
Udo



Wenn



dann bitte Bitumenemullsion.Der ist Wasserlöslich also keine Lösungsmittel keine Kopfschmerzen.
Diese wirst du aber haben wenn du die teure Deltabahn verhuddelst.Die ist teuer!!
Lass Dir die ersten Bahnen und Ecken von einem Fachman kleben.



Schweißbahn schon vorhanden



Hallo,

leider habe ich schon damals vor ca. 1 woche die Schweißbahnen gekauft.
Ich habe die Schweißbahn V60S4 Talkumiert in 15 Rollen.

Ich würde morgen in ein Fachmarkt fahren, und mir einen Bitumenvoranstrich besorgen. Ich werden dann auch dort mal fragen, wie lange ich dafür warten muss um dann darauf zu arbeiten.

Ich denke das wird das beste sein.
Vielen Dank nochmal für die schnellen antworten.

Grüße



Keine Lösemittel??



Das kann wohl nicht sein, denn hier ist Wasser als Lösemittel eingesetzt. Und um Bitumen in Wasser zu lösen, braucht es Emulgatoren. Und die sind meist nicht ganz ungefährlich, brauchen aber wegen der Menge nicht deklariert werden.
Ganz so einfach machts uns die Industrie nicht ;-))).
Und wann der Voranstrich überarbeitet werden kann, sollte auf dem Gebinde stehen.
MfG
dasMaurer



Bitumenemullsion



ist Lösungsmittelfreier Voransrich der mit Wasser gestreckt werden kann.(Keine Dämpfe)
Extra für noch feuchte Untergründe.
Im Innenbereich zu empfehlen.
Deiterman lässt grüßen.



"Lösemittelfrei"



ist eine Aussage, die lediglich besagt, dass weniger als 3% bedenkliche oder gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten sind. Und technisch gesehen ist hier Wasser das hauptsächliche Lösemittel. Tatsächlich lösemittelfrei würde bedeuten, dass es sich um reines Bitumen handeln würde, und der Begriff Emulsion besagt schon, dass es sich um eine Lösung von Bitumen in irgendwas handelt.
Klingt jetzt vielleicht ein wenig nach Kleinigkeitskrämerei, aber es ist in meinen Augen nur ein weiteres Beispiel für werbewirksame Umdefinition für Begriffe, um den Verbraucher zu täuschen.
MfG
dasMaurer



Beschwer



dich bei Deiterman.Jedenfalls kannst Du den mit Wasser verdünnen was Du mit Lösungsmittelhaltigen Voranstrich nicht kannst.Und die Verarbeitung ist angenehmer weil man keinen Schädel bekommt.



Hat alles super funktioniert



Hallo,

so ich habe mir ein Bitumenvoranstrich geholt und eingestrichen. Habe es dann ein Tag einziehen lassen. Und dann konnte ich problemlos die Schweißbahnen kleben.
Hat super funktieniert.

Noch mal besten Dank für die ganzen Hinweise.

Grüße
Zeidler