aufbau und anschluß der bodenplatte an streifenfundament

27.11.2010



Moin moin !

Nachdem die alte Bodenplatte entfernt wurde, habe ich festgestellt, das die Horizontalsperre ca 10 cm über der späteren bodenplatte endet.
Dies hat u.a. zur folge, das der putz, welcher nicht durch die sperre getrennt wurde, die Feuchtigkeit in der Mauer hochzieht.

Die wände stehen auf einem bruchstein-streifenfundament, dann massiv-klinker wände im EG.

den Putz habe ich soweit auch schon entfernt (war ja ein leichtes, da er locker war).
nun habe ich ca 20 cm klies-planum (kapilarbrechen 16/32er) eingebracht, auf der der spätere Bodenaufbau rauf soll.
gedachter Aufbau dann (von unten nach oben)

ca 20 ccm kies, 10 cm magerbeton, schweißbahnen, dämmung, pu-folie, estrich

wie schließe ich am bensten die auf der magerbeton-platte aufgebrachte Schweißbahn an die horizontalsperre an ?
diese liegt ja leider erst besagte 10 cm über der späteren bodenoberkante ( und diese ist leider auch nur so breit wie das Mauerwerk ... )???

ich dachte dadran, den bereich unter der sperren mit teer zu sperren und so an die schweißbahn zu koppeln.
wie könnte ich dann später über den teer Verputzen ?

bin mal gespannt, was ihr meint ...
kann leider nicht über die horizontalsperre hinaus, da sonst die Raumhöhe zu gering wird ...

MFG

Sven



Fußbodenaufbau



Wie wärs mit dieser Variante:
- es reichen ca. 5 cm Sauberkeitsschicht aus Kiessand,
- Trennlage Ölpapier, Folie...),
- 10 cm Beton C 16/20 oder C20/25, Körnung 0/16, Konsistenz F4 (KF),
- Abdichtung mit mineralischer Dichtschlämme,
- Kehle aus Dichtmörtel zum Mauerwerk, Dichtung über die Sperrbahn gezogen.
Ich hoffe, Sie haben nicht zu tief gebuddelt und die Streifenfundamente freigegraben!

Viele Grüße





na das ging ja mal fix ...

die kiesschicht ist so stark, da in dem raum vorher ein Dielenboden auf gemauerten säulen stand ... also unteder den Dielen querbalken, die dann auf ca 40 cm hohen säulen waren.

boden erdfeucht mit Bauschutt verfüllt ...

das streifenfundament war ca 30 cm zu sehen und geht noch ca 50 cm ins erdreich hinein (da wurde nix freigelegt ...)

den kiesaufbau wollte ich kostenbedingt so weit hochziehen, wie es der spätere bodenaufbau erforderlich macht.

habe ich beim dichtmörtel nicht ggf das problem, dass es aufgrund der fehlende elastiziät zur rissbildung kommen kann und somit die feuchtigkeitssperre unwirksam wird ?

vorteil wäre eindeutig die Tragfähigkeit für den Wandputz ...

wie stark sollte bei dem genannten bodenaufbau die dämmschicht werden ? es soll druckfestes eps verbaut werden ... (in diese schicht sollen später Strom und wasser gelegt werden; Abwasser kommt in die kiesschicht ...



Wenn



eine Abdichtung durch Schweissbahn vorgesehen ist, wozu dann eine kapillarbrechende Schicht??
Damit die Abdichtung garantiert arbeitslos ist?? ;-))
Boden einplanieren, PE-Folie als Sauberkeitsschicht, einen Stahlfaserbeton und darauf die Abdichtung. Entweder mineralische Dichtschlämme wie vor beschrieben, bis über die vorhandene Horizontalsperre und frisch in frisch mit Vorspritz versehen, oder mit Schweissbahn sinngemäss und an der Wand Streckmetall als Putzträger in die heisse Schweissbahn einbetten.
MfG
dasMaurer



Na, wenn das so ist,



dann mal ´nen Alternativvorschlag zur Arbeitserleichterung:
Das Prinzip so belassen und einen neuen Dielenboden aufbauen.
Von unten:
Belüfteter Hohlraum
Diffusionsoffene Bahn als winddichte Ebene
Mit Holzweichfaser gedämmte Balkenlage
Dielen
Spart endloses Karrengeschiebe und die Trocknungszeiten.
MfG
dasMaurer



na frag lieber noch mal nach!



Die aufsteigende Feuchtigkeit kondensiert immer und irgendwo hin will das „Wasser“ immer hin. Meist findet man es dann im Sockel wieder und erscheint sichtbar an der Außenwand. Warum haben sie so und nicht anders gebaut, die Frage stellt man sich immer. Für solche und ähnliche Fälle gibt es kapillarbrechende und zu gleich wärmedämmende Systeme. Wie gesagt frage lieber noch einmal nach. Befindet sich einen Sperrschicht zwischen Fundament und Mauerwerk.
Mit freundlichen Grüßen aus der Uckermark





Hallo ! zwischen Fundament und Mauerwerk befindet sich eine sperrschicht in Form von Bitumen ... Daher für mich die Idee mit der schweisbahn ; habe ggf bedenken, das sich dichtschlamme und Bitumen nicht gut miteinander verbinden lassen und somit der Anschluss nicht dicht wird ( Wand zu bodenplatte) dachte, dass dies bei einem homogenen Material einfacher wird ... Die Idee mit den putztragerbrucken über die bitumenschicht an der Wand finde ich recht gut .... Kapilarbrechend ist doch ungleich wasserdampfdicht ... Darum finde ich das mit der doppelten feuchtigkeitssperre garnicht so falsch ? Werde morgen mal n Bild hochladen ... Grüße erstmal an alle antwortenden ...