Schwarzer Eichenschrank abbeizen oder Laugen?

07.03.2018 Hunter-24



Hallo ich habe einen alten schwarzen Schrank bekommen er ist vermutlich aus Eiche bis auf die rückwand ich möchte die schwarze Farbe gerne entfernen und nur das Naturholz sehen wie bekomme ich die Farbe am besten ab? Ich bin für jeden Tipp dankbar



Für den ersten Test...



empfehle ich Spiritus. Die meisten Lacke der Zeit waren spirituslöslich.

Grüße

Thomas



Der gefällt mir aber gut



Hoffentlich haben Sie ein schönen Plätzchen dafür?



Sandstrahlen



Im Gegensatz zu Lösungsmitteln, bei denen Lackreste immer tiefer in Ritzen und Nähte einziehen, kriegt man mit Sandstrahlen ohne Anstrengung alles makellos sauber. Wichtig ist ein Strahlkessel mit regulierbarem Arbeitsdruck.



Trockeneisstrahlen



Du meinst hoffentlich Trockeneisstrahlen, da beim Sandstrahlen wohl nicht mehr viel übrig bleibt vom Schrank, bzw der Profilierung...
selbst mit reduziertem Arbeitsdruck



War schon richtig



Nein, das hast Du richtig gelesen. Ich habe davon leider auch erst erfahren, als wir schon unzählige Kassettentüren und Rahmen in mühsamer Handarbeit entlackt haben. Mit dem richtigen Druck und dem richtigen Strahlgut kann man selbst dicke und harte Lackschichten von Weichholz runterholen, ohne dieses zu beschädigen. Das ist insbesondere bei filigranen Profilleisten eine echt angenehme Erleichterung.

Voraussetzung ist, dass der Strahlkessel eine getrennte Regelung von Luftdruck und Strahlgut zulässt.

In der Hoffnung, dass es gestattet ist, hier zwei aufschlussreiche Videos von einem professionellen Dienstleister:
https://www.youtube.com/watch?v=mGB373Amf4Q
https://www.youtube.com/watch?v=B8ftxkiGzBE



Für die Praxis...



...keine Option. Da ist ein einfacher Abbrand billiger und schafft etwas Wärme.

Als restauratorisches Feinststrahlen mit speziellen Strahlgut bekommt das ein Spezialist hin, den wollen Sie aber sicher nicht bezahlen. Mit Baustellenequipment (Sandstrahlen) nicht.

Grüße

Thomas



Schrank



Das ist keine Eiche, sondern industriell hergestellte Massenware aus Fichtenholz.
Allerdings finde ich das Design genial, der Schrank wird nur von ein paar hölzernen Klammern gehalten und ist innerhalb von Minuten auf- und abgebaut.



Hallo Georg ich bin zwar kein Ingeneur.....



aber für mich sieht es nach Eiche aus Klammern zur Demontage sind nicht vorhanden. Es ist allerdings sehr dünnes Eichenholz in den Wänden. Wie gesagt nur die Rückwand ist aus Nadelholz. Ich habe eben eine Schleifprobe gemacht. Vielleicht erkennt ihr dann um was für Farbe es sich handelt?



Schönes Stück



das freigelegte Teil ist sicher Eiche. Die Rückwand nicht.
Als aller erstes würde ich auch Spiritus nehmen + eine saubere "scharfe" Bürste (z.B. Handwaschbürste).
Alles andere verändert die Oberfläche.



Klammern



die "Klammern" könnten auch so aussehen, sie werden seitlich herausgeschoben. Dadurch werden Deckel und Zarge getrennt.



Für die Praxis...



Hallo Thomas,

doch, es ist auch für die Praxis eine Option. Ich habe mir einen Strahlkessel angeschafft, um es selber auzuprobieren. Das "spezielle Strahlgut" der Firma wird in dem einen Video sogar erwähnt: Granatsand und SKS, wobei ich noch nicht herausgefunden habe, was SKS ist. Mit feinem Granatsand (300er Mesh) und einem Arbeitsdruck von etwa 2,5-3 Bar geht es jedoch schon hervorragend. Die Oberflächen von Weichholz (in meinem Fall ziemlich weiche Fichte) müssen danach noch ab 80er Korn aufwärts feingeschliffen werden. Bei harter Buche reicht ein Feinschliff ab schätzungsweise 180er, den ich mir bei uns aber gespart habe, da die Struktur nach dem Strahlen so gering ist, dass man sie auch lassen kann.

Natürlich wird es mit hochwertigen Geräten noch besser gehen, doch mit einem 200-Euro-Strahlkessel und dem richtigen Strahlgut kann man sich durchaus bei Weichholz den Grobschliff sparen. Bei Harthölzern kriegt man fast endgültige Ergebnisse hin.



Sandstrahlen



Hallo nochmal vielen Dank für Eure Tips ich werde es glaube ich zunächst mit Spiritus versuchen und wenn das nicht geht, habe ich eine Firma in der Nähe, die Sandstrahlt die wollen das mit Glasperlen machen?



@ Tilman



Ich habe 3 Versuche gemacht, bzw. machen lassen.

Eichenparkett - Katastrophe

Holzhaus Fichte - Katastrophe

Gartenstuhl Buche - ging gerade so

Alles von Firmen, deren Hauptbroterwerb aus dem Verschießen von Strahlgut besteht.

Für mich als Restaurator ist es inakzeptabel, daß ich hinterher eine durch den Wechsel von Frühholz und Spätholz strukturierte Fläche habe. Das zerstört die Optik der Fläche und ist nur mit weitaus höherem Schleifaufwand wieder glattzubekommen, als ohne diesen Eingriff. Zudem: die zahlreichen Profilierungen des Schrankes hier können gar nicht nachgeschliffen werden. Farbentfernung sollte hier immer chemisch / lösend erfolgen. Stahlen taugt (spezielle Verfahren in der Hand von Spezialisten 'mal ausgenommen) für Youtube, nicht für die Praxis.

Grüße

Thomas



Na....



Also so wie das auf deinem Detailbild mit dem Anschliff aussieht, handelt es sich bei der Oberfläche noch um den originalen Befund. Eichenholzmöbel waren früher sehr oft dunkel eingefärbt.

Das geht bei Eiche auch chemisch, zum Beispiel mit Ammoniak oder solchen Dingen.

Wer darüber nachdenkt so einen schönen Schrank sandstrahlen zu lassen, der ist des Schrankes nicht wert - und das sehe ich eigentlich ebenso bei einem so brachialen Eingriff der Farbentfernung.

Wieso kauft man sich eigentlich so einen schönen alten Schrank, wenn man das Alter, die typischen Merkmale dieser Zeit usw. dann "wegradieren" möchte?

Ich empfehle dringend mal einige Videos von Lothar Jansen-Greef bei Youtube anzusehen (https://www.youtube.com/user/tracheide2)

Der zeigt nicht nur wie man an verschiedene Arbeiten herangeht sondern hat auch eine relativ gesunde Einstellung zur Restaurierung von Möbeln. Was beim Farbe entfernen vor allem bei Eichenholz so alles schief gehen kann, wird auch gezeigt - man muss sich nur mal in Ruhe seine Videos ansehen.



Sandstrahlen und Restauration



@Thomas: Nun, es gibt auch Dienstleister, die aufgrund einseitiger Erfahrungen, Zeitdruck, schlechten Mitarbeitern oder schlichter Unlust Murks machen. Meiner Erfahrung nach ist das leider sogar eher die Regel. Nur weil die das zu grob gemacht haben, heißt das nicht, dass es nicht geht. ;)


@Nooto: Ich bin mir gängiger Restaurationstechniken durchaus bewusst, zumal ich früher als Gitarrenbauer gearbeitet habe.

Die richtige Technik ist immer eine Frage, die von vielen Faktoren abhängt. Wenn Du Sandstrahlen als grobe und zerstörende Technik kennst, bist Du zum Beispiel fehlinformiert. Mit Strahltechnik lassen sich sogar Druckfarben auf Papier aufhellen, so fein kann man heute damit arbeiten.

Mindestens Laugen sind bei so einem Schrank als zweifelhaft anzusehen, denn sie lassen sich niemals vollständig neutralisieren und arbeiten chemisch über Jahre weiter. Gerade Eiche ist jedoch ein Holz, was dadurch fürchterlich hässliche Flecke kriegt.

Seriöse Restauratoren würden bei Eiche in der Regel bevorzugt zu Heißluft greifen, doch das ist hier aufgrund der starken Profilierung völlig unrentabel. Man könnte das zwar machen, doch wer würde schon so viel Zeit in einen eher mittelmäßig gestalteten Gründerzeit-Schrank stecken?

Ammoniak wird üblicherweise zum "räuchern" von Eiche verwendet. Es verfärbt das Holz dunkel bis fast schwarz. Das scheint mir hier ein wenig unangebracht, zumal der TO ja gerade die dunkle Farbe loswerden will.

Sieht man in dem Schrank übrigens so ein historisch wertvolles Gut, dürfte man den Lack überhaupt nicht runterholen, denn schon das ist eine Zerstörung des ursprünglichen Zustands. Das Entlacken alter Möbel entspricht unserem modernen Geschmack und wäre an sich schon ein Frevel, wenn es sich hier um eine wertvollere Antiquität handeln würde.



Wer lesen kann...



...ist klar im Vorteil. Ich räumte bereits weiter oben ein, daß spezielle RESTAURATORISCHE Strahlverfahren in der Hand von Fachleuten durchaus möglich sind (selbst da kann man aber reinfliegen, wie ich bei einem vierten, unfreiwilligen Test leider erkennen musste). Laser wäre auch eine Option. Nur stünden die betreffenden Stundensätze in keinem irgendwie darstellbarem Verhältnis zum Wert dieses schlichten Kastenmöbels.

Der Fragesteller will es selber machen, und da sehe ich zum Test diverser Lösemittel keine Alternative. Zumindest, wenn ohne Beize direkt mit farbigem Lack gearbeitet wurde, ist das nicht nur die einfachste, sondern auch die schonendste Variante.

Was auf dem Bau so zum Thema Strahlverfahren unterwegs ist, ist jedenfalls ungeeignet. Da ich nun schon eine Weile hauptberuflich mit exakt diesen Fragestellungen befasst bin und keine positiven Erfahrungen machen konnte, ist dieser Schluss logisch.

Hier mit Heißluft zu arbeiten, wäre nicht seriös, sondern unwirksam. Und deshalb dumm. Scheinbar, lieber Tilman, hast Du sowas noch nie gemacht. Warum schreibst Du dann darüber?

Grüße

Thomas

P.S. Lieber Fragesteller, wie läuft's denn mit dem Alkohol?



Wer LESEN kann...



... ist klar im Vorteil :-)

Es ist schon richtig, die Sandstrahltechnik kann vieles leisten - aber in dem konkreten Fall wäre das nicht weniger Aufwand als mit Heißluft heranzugehen.

Davon abgesehen: Ich erkenne hier keinen Lack. Es handelt sich wohl vielmehr um eine Lasur. Wäre das Möbel zu früheren Zeiten mal weiß lackiert worden (wie das oft geschehen ist) dann könnte ich es ja verstehen, dass man das wieder entfernen mag - bei dem Möbel würde ich mir das aber nie erlauben.

Wie dem auch sei, die Geschmäcker sind verschieden und Trends tragen nicht selten zur Zerstörung historischer Substanz bei.

Bei Laugen gebe ich dir Recht, generell muss man bei Eiche und anderen Hölzern mit den chemischen Mittelchen aufpassen - daher ja auch der Verweis an den Restaurator bei Youtube, der beschreibt da einiges zu dem Thema.

Nicht jeder Abbeizer basiert allerdings auf Lauge, mittlerweile gibt es eine Vielfalt an verschiedensten Abbeizern.

Würde ich trotzdem nicht machen bei dem Objekt. Würde dem TE eher raten: Fahr zu Ikea und Kauf dir "Landhausstilmöbel" und überlasse den Schrank jemandem, der Antiquitäten schätzt.


EDIT: Mein Beitrag bezieht sich auf den Beitrag von Tilman



Zur Wahrung der historischen Originalsubstanz.



Unzweifelhaft ist es KEIN Möbel von gesteigertem historischem Wert. Ob um 1910 oder um 1930 entstanden, es ist in jedem Falle ein schlichtes Serienprodukt, das auch hätte in Eiche natur hergestellt worden sein können und bestimmt auch in diesem und weiteren Farbtönen angeboten wurde. Dem Fragesteller gefällt der Farbton nicht. Der Schrank schon. Es ist sein Schrank.

Also?

Der Zeitgeschmack hat immer Vorhandenes umgeformt. Das kann zu Verlusten führen, oder großartig werden. Kürzlich war ich in Südböhmen, habe das Schwarzenbergische Schloß Hluboka besichtigt. Da ist aus einem barockem Allerweltsbau ein einzigartiges Bauwerk im Tudorstil entstanden.

Im Falle des Fragestellers ist es aus meiner Sicht egal. Form und Funktion bleiben erhalten, nur der Farbton ändert sich nach Wunsch des Eigentümers. Möglicherweise trägt der Farbtonwechsel zum Erhalt des Möbels bei, weil das Möbel in Schwarz vermutlich kaum verkäuflich wäre. Überspitzt also: Im Originalzustand im Speicher gammelnd oder gar entsorgt - oder aber mittelbraun und ansonsten unverändert im Wohnzimmer für die Nachwelt erhalten.

Kein Anlass für Grundsatzdiskussionen.

Grüße

Thomas



Wer lesen kann...



@Thomas: Warum nutzt Du diesen Vorteil dann nicht und wirfst im Glashaus lieber mit Steinen um Dich?

Ich habe Heißluft in dem Satz lediglich als für Eiche bevorzugte Methode genannt, sie aber in diesem Fall im gleichen Satz ausgeschlossen.



Was steht da:



"Seriöse Restauratoren würden bei Eiche in der Regel bevorzugt zu Heißluft greifen, doch das ist hier aufgrund der starken Profilierung völlig unrentabel. Man könnte das zwar machen, doch wer würde schon so viel Zeit in einen eher mittelmäßig gestalteten Gründerzeit-Schrank stecken?"

Du hast die Möglichkeit eben NICHT ausgeschlossen: "Man könnte das zwar machen..." Du zweifelst am wirtschaftlichen Sinn und betonst die technische Möglichkeit. Verstehst Du Deine eigene verschwurbelte "Argumentation" nicht?

Es ist aber gar kein Lack da, der mit Heißluft entfernbar wäre. Man "könnte" nicht, es ist technisch sinnlos, da die eher dünne Lasur keine hinreichende Schicht bildet. Zudem verbietet sich Heißluft schon deshalb, weil der Schrank wohl teilweise furniert ist.

Wenn ich Dir in den Gitarrenbau reinquasseln würde (von dem ich wenig verstehe), dürftest Du das zu Recht als arrogant und lächerlich empfinden.

Grüße in's Glashaus, und pass mit den Kieseln auf.

Thomas



Spiritus geht auch



Spiritus funktioniert auch bzw habe ich es mit Teralin versucht hat wohl die gleichen Inhalsstoffe. Ich hab’s mit so einem gelben Haushaltsschwämmchen aufgetragen und es dann mit der kratzigen Seite abgerieben. Dummerweise ohne Handschuhe ??
Es ging ganz gut auf der Fläche.
Aber bei den „Würfeln“ am Kopf des Schrankes sehe ich schwarz oder wie soll das gehen?

Zu meinen Vorrednern ich habe den Schrank nicht gekauft sondern so aus dem Container geholt. Er stammt wohl aus der Sakristei einer Kapelle. Und schwarz passt nicht bei uns ins Haus. Es ist keine dicke Lackfarbe.



Mit dem Schwamm...



...kommst Du nicht in die Vertiefungen. Hier helfen harte Zahnbürsten.

Was aber ist Teralin?

In jedem Falle solltest Du Handschuhe tragen.

Grüße

Thomas



Terralin Flächendesinfektionsmittel



Zusammensetzung:
100 g enthalten an wirksamen Bestandteilen:
25 g Ethanol (94 %ig), 35 g Propan-1-ol

Nur weil ich kein Spiritus zur Hand hatte : - )



Da würde...



...ich zum Spititus greifen, gibt es in jedem Baumarkt und löst wesentlich besser.

Denn stell doch 'mal ein Bild ein, wenn der Sakristeischrank säkularisiert wurde :-)

Viel Erfolg wünscht

Thomas



Thomas das wird wohl



Ein Jahresprojekt wenn ich jeden Zinken mit der Zahnbürste bearbeiten soll. Muss der Spiritus vorher länger einwirken?

Das größte Problem ist das die Tür rausgebrochen wurfe und das Stück ist weg wie soll ich das flicken?



Reiner Spiritus...



löst viel besser als das verwendete Mittel. Etwas Geduld... Daraus besteht mein gesamter Arbeitsalltag :-)

Die Geschichte mit der Ecke ist freilich Mist. Die ist vermutlich noch im Container... Das erfordert handwerkliche Fähigkeiten und die passenden Werkzeuge. Du bist vermutlich nicht ab und zu in Dresden? Dann schaue 'mal nach einem Vollholztischler in Deiner Umgebung (also kein Bauelementebesteller und -festschrauber).

Grüße

Thomas



Dresden nein leider nicht



Ich arbeite in einer JVA da haben wir auch eine Schreinerei, ich frage mich nur sollte man die Ecke wieder anflicken oder die Leiste bis unten absägen und eine neue dran machen verstehst du wie ich das meine?
Und wenn man es flickt sollte man dann die Bruchstelle auf eine Ebene runter Fräsen und dann ein Stück in der jeweiligen dicke darauf anleimen? Bekommt man überhaupt Eichenholz was gleich aussieht?
Ich habe soweit es möglich war den Container durchsucht ohne Erfolg :-(



Detailbild?



Kannst du die Ecke mal richtig fotografieren und hier einstellen? Auf dem Bild sieht es ein wenig so aus, als wäre die Tür furniert - und in dem Fall ist eine Reparatur recht einfach - das könntest du sogar selbst machen.



Detailbild Ecke



Ich bin mir nicht sicher ob es funiert ist oder ob die Ecke für die Verbindung aufgeschlitzt ist wo lenks und querholz verbunden sind also ineinander greifen ich kenne den Fachausdruck leider nicht dafür. Das weiße ist noch Sägemehl was da anhaftet.

Gruß

Jörg



Hallo Jörg,



das ist eine Schlitz / Zapfenverbindung. Du lagst also gar nicht so falsch. Der Türrahmen ist nicht furniert, sondern massiv in Eiche.Erfreulicherweise ist der Beschlag noch da.

Wenn Du eine Werkstatt im Hintergrund hast, ist das natürlich sehr hilfreich.

Ich würde die Tür schräg auf den Schiebetisch der Tischfräse spannen und die Ecke so knapp wie möglich Plan ausfräsen. Knapp deshalb, weil die Verbindung nicht beschädigt werden soll. Eiche in Maserungsbild und -richtung passend einleimen und verputzen. Die Lasur würde ich erst danach abwaschen und auch über das neue Stück wischen. Aus den Poren bekommst Du den Farbton nämlich nicht völlig entfernt, so passt sich das Aussehen etwas an.

Wenn alles fertig ist, wäre ein Möbelwachs eine schöne Lösung.

Viel Erfolg

Thomas