Fußbodenaufbau über Lehmdecke / Kaiserdecke

17.07.2012 landwirt



Ich möchte im Dachbodenbereich einen weiteren Wohnraum ausbauen und habe Fragen zum Fußbodenaufbau.
In einem Teilbereich ist eine alte Lehmdecke vorhanden, darauf wurde vor vielen Jahren ein 10 mm starker Zementestrich (rissig) aufgebracht. Unter diesem Teilbereich befinden sich Wohnräume.
Vorschlag des Estrichlegers:
Folie + 30 mm zementgebundene EPS-Schüttung + 30 mm Fermacell Estrichelemente MW (Aufbauhöhe max. 60 mm gesamt)
Im weiteren Teilbereich ist eine Kaiserdecke vorhanden mit 15 mm Estrich (teilweise rissig). Unter diesem Bereich befindet sich eine Garage (kalt).
Vorschlag des Estrichlegers:
Folie + 100 mm zementgedundene EPS-Schüttung + 30 mm Fermacell Estrichelemente MW (Aufbauhöhe max. 130 mm gesamt)
Was ist von diesem Vorschlag zu halten?
Freue mich auf eure Antworten.



Fußbodenaufbau



Das er Estrichleger ist wird er wohl einen Trockenestrich auf Trockenschüttung hinkriegen; eine übliche und bewährte Bauweise.
Bezüglich der Garage unter dem Wohnraum sollte an die Deckenunterseite eine zusätzliche Wärmedämmung mit einem ausreichenden Feuerwiderstand nachgerüstet werden.

Viele Grüße



Fußbodenaufbau



Bei dieser zementgebundenen EPS-Schüttung handelt es sich NICHT um eine Trockenschüttung!
Hier sollen "Styroporkugeln" mit Zement und Wasser gemischt werden!
Ist das ratsam?



Schüttung



Also eine gebundene Trockenschüttung. Wenn Sie das bisschen Anmachwasser stört, es gibt auch gebundene Schüttungen ohne Anmachwasser. Wenn Ihnen das auch nicht gefällt- es gibt Dämmplatten auf Weichholzfaserbasis für Trockenaufbauten.


viele Grüße





Hallo,

die gebundene Schüttung ist ganz in Ordnung. Sie hat ein ordentliches Dämmvermögen (0100)und läßt sich ausgleichend einsetzen. Vorteil: es verrutscht nichts mehr.
Die Estrichelemente sorgen für Schallschutz und ebene Oberfläche. So ein Aufbau ist bewährt.

Grüße