Dachschrägen-Verkleidung

26.08.2006



Wir haben ein altes Fachwerkhaus (Bj 1864) und sind gerade dabei das Obergeschoß (mit Dachschrägen) auszubauen. Die Wände wurden mit Lehm verputzt. Das Dach wird nicht abgedeckt und wir Isolieren von Innen mit Rockwoll-Klemmrock (Steinwolle) 12 cm dick, W/mk 0,035 sowie einer Dampfsperr-Folie. Der Sparrenabstand ist ca. 50 cm.

Unsere Frage: Was wäre die gesündeste und einfachste Art die Dachschräge zu verkleiden/vertäfeln? Abgesehen von Holzlatten, da wir die in diesem Zimmer nicht verbauen wollen, Gipskarton möchten wir auch nicht. Wir haben schon mit Lehmbauplatten geliebäugelt, allerdings sind diese sehr schwer.

Außerdem: WENN eine Lösung mit Lehmverputzung gefunden würde, müßte dann die Dampfsperr-Folie entfernt werden wegen der Luftzirkulation?



eine Möglichkeit wäre: Schilfplatten auf Lattenrost mit Lehmputz,



bedenken Sie aber,daß es wohl keine einfache Sache ist,an den steilen Dachschrägen -vom handling her betrachtet-zu verputzen.Da der Lehm hier für das Innenraumklima verantwortlich ist, kann die Dampfbremsfolie dranbleiben.
Eine andere Verkleidungs-Methode wäre: Brettschalung vollflächig, daruaf Schilfrohrgewebe und arauf einen guten Lehmputz aufbringen.
Summa summarum sind beide Varianten gleich schwer wie eine dritte Varainte: 2 cm Lehmbauplatte mit 5mm LehmFeinputz.
Bei der 3ten Varainte brauchts weniger Arbeitsgänge.



"Dampfbremsfolie"



in Verbindung mit Lehm, mache ich mir keine Sorgen. Worüber ich mir Sorgen mache ist die Verbindung Rockwool und Dampfbremse. Bei einem Verputz der Schrägen mit Lehm, halte ich sie für überflüssig. Als Putzträger für Lehmputz eignen sich auch Heraklithplatte, bei der der Lehm , durch die Struktur gut angeputzt werden kann.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik