Bodenaufbau Schaumglasschotter Holzdielen




Liebe Gemeinde...

Nach Rücksprache mit einem Glasschotter Händler habe ich vor, den gesamten Boden im Erdgeschoss damit zu unterfüttern und Holzdielen zu legen.
Ich habe folgenden Aufbau vor, der auch schon von zwei Seiten als ok befunden wurde und möchte hier nochmal Tips oder Erfahrungen dazu:

Derzeit liegen verschiedene Beläge, von Estrichbeton über OSB Platten mit Rigips, Fliesen, Laminat etc...
Das kommt alles raus.. soweit klar..

Wenn ich auf dem normalen Boden angekommen bin möchte ich den Aufbau ganz einfach halten:

Auf den rohen Boden 30 cm Betonsteine mit Abstand verteilen. Die oben mit einem Dachpappenstück versehen, darauf Holzbalken.
Dies soll die Unterkonstruktion für die Dielen sein.
Der gesamte Zwischenraum der Steine/Balken wird mit Glasschaumschotter aufgefüllt, bis zur Oberkante Holzbalken. Darauf die Dielen.

Keine Folie, kein Estrich...

Ich erhoffe mir damit etwas Dämmung, Diffusionsoffenheit und guten Feuchtigkeitsabfluss durch den Glasschotter..

Gibts dazu Meinungen ?

Vielen Dank !!

Pedro





Ach so...
Zusätzlich möchte ich an 3 Seiten des Hauses ( Die Seiten ohne Strassenanbindung)

einen Ring von Glasschaumschotter legen, 20cm breit 1m tief..
In der Hoffnung, so die Feuchtigkeit aus dem Gartenbereich von Fundament und Aussenmauer abzuhalten...
Ich hoffe, anschliessend ist so alles stabil und trocken...



Bodenaufbau Schaumglasschotter Holzdielen



Ich habe für mein Haus folgenden Aufbau gewählt:

30-35 cm Glasschaumschotter verdichtet direkt auf das Erdreich. Darauf direkt die Balkenlage und darauf die Dielung.Die Balkenlage habe ich mit Mörtelbatzen unter den Balken an den Eck- und Kreuzpunkten vernünftig in Waage bekommen.





Danke !
Liest sich ähnlich und gibt mir Hoffnung, dass es nicht ganz verkehrt sein kann. Ich wollte die Balkenkonstruktion eher auf Steine legen, damit nachher nix im Schotter verrutscht und die Steine lassen sich evtl leichter in Waage bringen, als ein Mörtelbatzen ?
Oder war alles problemlos ?

Gruß, Pedro





.. und was ist mit Folie ? auch gar nichts, oder ? Glasschotter hält alles Wasser ab ?



Bodenaufbau Schaumglasschotter Holzdielen



Keine Folien, bein Beton. Beziehungsweise wofür glaubst Du soll das nützen? Schaumglasschotter ist kapillarbrechend, d.h. das Wasser steigt nicht hoch. Lies Dir sorgfältig die Herstellerinformationen durch. Insbesondere zum Thema verdichten! Mörtelbatzen haben den Vorteil, das du damit besser justieren kannst. Einfach etwas weniger oder mehr Mörtel und schon sitzt die Sache. Viele Grüße



Fußbodenaufbau



Ich empfehle Ihnen über folgende Gegebenheiten nachzudenken:

1. Glasschaumgranulat (GSG) ist bedingt durch seinen haufwerksporigen Aufbau diffusionsoffen. Wasser aus dem Erdreich (Erdfeuchte) gelangt zwar nicht kapillar nach oben wohl aber als Luftfeuchte, also gasförmig. Diese Luftfeuchte wird sich im Sättigungsbereich bewegen. Das Konstruktionsholz (Balkenlage, Dielenunterseite) wird so eine Gleichgewichtsfeuchte annehmen, die den Befall von Holzschädlingen fördert und zu Schüsselungen der Dielen führen kann. Statt 6,8 oder 10% können Größen von 16% und mehr auftreten. Verstärkt wird das durch Kondensatfeuchte aus dem wärmeren Luft des Wohnraums, die durch Ritzen und durch die Pumpbewegung der Dielen in den kühleren Raum darunter gelangt.
2. Die Dämmwirkung wird sich sehr in Grenzen halten.
3. Bei der zweiten Variante wird wenigstens die beste Eigenschaft des GSG, seine Tragfähigkeit, ausgenutzt.
4. Die Variante mit den Mörtelbatzen ist leichter montierbar und stabiler. Steine kann man auf dem Erdboden zwar ausrichten, aber schlecht ohne Hilfsmittel fixieren. Ob die Höhenlage bei Belastung unverändert bleibt und wie die Auflagerpunkte den Einbau des GSG verkraften bleibt fraglich.
5. Die Idee mit dem umlaufenden Graben ist eine prima Hausbewässerungsanlage. Statt Wasser vom Haus wegzuführen wird es am Haus gesammelt und im Gündungsbereich versickert. Wehe wenn Sie bindigen Baugrund anstehen haben!

Viele Grüße





Hallo Georg,

Punkt 1 ist sehr valide. Ich habe zum Glück einen sehr trockenen lehmigen Boden als Untergrund. Früher lag die Balkenlage sogar direkt auf dem Boden (auf einer Sandschicht) und war nach 50 Jahren immer noch ganz ok.. Es hängt also auch von der Beschaffenheit des Untergrunds ab. Weiterhin ist mein gesamtes Haus sehr diffusionsoffen gebaut und wird ausschliesslich durch Strahlungswärme geheizt. Das reduziert natürlich auch die Gefahr von Kondensatfeuchte unter oder in den Dielen. Es hängt also wie immer von vielen Faktoren ab. Die Dämmwirkung von SGS finde ich übrigens recht überzeugend. Aber das kann man ja auch anhand der Zahlen bewerten.





Ok.. das hört sich gut an.. also Betonbatzen...
Wenn aber die Feuchtigkeit so aufsteigt ( Wir wohnen nicht in der trockensten Gegend, sondern mit kleinem Hanggarten, von dem wohl immer etwas Feuchtigkeit runter kommen wird) was kann man dann zusätzlich tun ? Doch Folie unter die Dielen oder unter den Glasschotter ?
Und den Tip mit dem Schotter an der Hauswand sollte bewirken, dass das Wasser unter dem Haus durchfliesst..
Was das schlimmer machen soll, erschliesst sich mir nicht, da ja die Feuchtigkeit auch in der Erde da ist, wenn kein Schotter liegt, und so an das Haus kommt.... ??



Fußbodenaufbau



Also:
Bindiger Boden
Hanglage
Sammelgräben zur Hausbewässerung
"das das Wasser unter dem Haus durchfließt"
"Wir wohnen nicht in der trockensten Gegend".

Einen Kommentar dazu lasse ich lieber.

Viele Grüße





Ja, genau.. dann lassen Sie es doch auch..
Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso man sich in einem Forum als Folge einer höflichen Frage ständig so blöd vorführen lassen muss.
Was gibt Ihnen ( und so manch anderem ) das?

Hanglage, Blabla.. Jetzt schaut Euch mal diesen Deppen an.. Haha..

Vielen Dank, Herr Böttcher.. !



Moin Don Pedro,



was Georg dir klarzumachen versucht ist, dass du selber bereits "weisst", dass der angedachte Aufbau bei dir voraussichtlich so nicht funktionieren wird.....

Was willste? Nen Schmeichler oder nen Baufachmann?

;-), Boris

P.S. Wichtig ist doch ein gutes Ergebnis, oder?



Fußbodenaufbau



Mein werter Don Pedro,
mittlerweile weiß ich zu unterscheiden zwischen Fragestellern die Rat und Hilfe suchen und Leuten, die Ihre Ideen zur Diskussion stellen um Bewunderung dafür zu erhalten.
Zwischen diesen beiden Polen ist Ihre Frage angesiedelt.
Wenn Ihnen meine erste Antwort nicht passt weil ich mir erlaubt habe, Ihnen aus meiner fachlichen Sicht (ich bin seit über 40 Jahren im Bauwesen tätig, davon die letzten 10 Jahre als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger)Ihr Vorhaben zu kommentieren, dann ist das Ihr Problem.
Immerhin hatten Sie ja nach Meinungen gefragt.

Aber vielleicht sollten Sie noch mal über meine beiden Antworten nachdenken statt sie als Majestätsbeleidigung aufzufassen.

Viele Grüße

p.s. Fragesteller der ersten Gruppe wollen dann wissen, wie man es denn nun anders oder besser machen kann.





Hallo, Boris !

Woher soll ich das wissen?
Ich bin nicht dumm, aber muss bei vielerlei Sachfragen auf den Rat von Fachleuten vertrauen. Ich denke mir die Sachen ja nicht unter der Bettdecke aus und nerve dann hier mit meinen Ergüssen..
Den Bodenaufbau hat mir der Massivholzdielen Lieferant und der Glasschaumschotter Mensch so geraten. Beide mit 10-20 jähriger Erfahrung in ihrem Metier..
Die Aussenwand Geschichte ist der Rat eines der größten Glasschotter Lieferanten, der seiner Aussage zufolge dies schon sehr oft so gemacht hat..
Klar kann man jetzt lachen und sagen: Ha, was fragt der so'n blöden Verkäufer.. Hätte der mal gleich Onkel Böttcher gefragt..

Aber während meiner Sanierung habe ich jetzt zu allen möglichen Themen zig Meinungen gehört.. Von Zimmerleuten, Baustoffunternehmern, Bauingenieuren (der war am kostspieligsten) usw.. Alle erzählen was anderes !!
Ein Forum ist für mich die Möglichkeit, mit geringem Aufwand eine sehr große Menge Menschen zu erreichen, um diese Tips und Informationen zu hinterfragen..
Ich habe keine andere Möglichkeit mehr.
Ich tue also alles, was ich kann und investiere viel Zeit und Mühe und Kosten in die Planung.
Ich bin nicht irgendein Spinner, der sich überlegt, mal eben mit nem Schraubenzieher ein Fachwerkhaus zu sanieren und dafür auf Lau die Anleitung braucht.
Du, Boris fällst ja angenehm aus dem Rahmen hier..
Andere dagegen glänzen oft nur durch Zynismus und Polemik.
Die Fachwerk Elite, die alle doofen Laien belächelt..
Was soll das ? So etwas würde mir nie einfallen..
Ich finde das eine wirklich unhöfliche, unreife und dumme Art!
Ich bin auf meinem Gebiet Profi.. Und helfe immer gerne.
Ich denke, ich melde mich hier wieder ab..
Zusätzlich zu all dem Stress und den Kosten auch noch Spott...
Das brauch ich nicht..



Vielleicht...



...sollten Sie, Don Pedro doch etwas dankbarer für klare Worte sein.
Ihr Bauingenieur war am Kostspieligsten.
Nun bekommen Sie die Antworten ohne Rechnung!
Was Herr Böttcher zum Fußbodenaufbau schrieb war schon sehr
interessant, danke!





@ Georg Böttcher:

Wieso denn der Umweg? Wieso können Sie nicht einfach schreiben:
Ich halte das für nicht gut, weil..
Und würde Ihnen raten es besser so zu machen...

Sie schreiben nur wieso Sie finden, meine Planung klappt nicht und machen sich dann lustig..
Jetzt werfen Sie mir vor, mich profilieren zu wollen..

Ich oute mich hier als ahnungsloser Hilfesuchender, der schon von Anderen beraten wurde..
Wissen Sie eigentlich, wie viele offene Fragen ich noch hätte, und was für eine Überwindung es ist, eine davon zu stellen, weil die wenigsten einfach eine freundliche Antwort wie Boris oder Kattaberlin geben, sondern sich lustig machen ?
Wo haben Sie mit Ihren Antworten zu meiner Frage geholfen, ausser zu sagen, das es nicht klappt und dann die Augen verdreht?
Und dann noch persönlich werden... Na,Danke!



Moin Don Pedro,



vielleicht bist du gerade im Stress und konfus, typisches Bauherrensymptom.......kenn' ich zur Genüge.

Das sollte dich aber nicht davon abhalten, eine nachhaltige Lösung anzustreben, die möglichst deinen Enkeln noch Freude bereitet......

Wenn ich auf meiner Baustelle widersprüchliche Aussagen hatte, hab ich mich in das Thema vertieft, schliesslich muss ich es bezahlen und die Konsequenzen tragen, sprich den ganzen Mist evtl. nochmal machen. Nur so konnte ich passende Entscheidungen treffen.

Verkäufer sind nun mal mässige Ratgeber, da sie für ihre Versprechen nicht haften müssen (das tut der Hersteller). Beschweren tun sich die Betroffenen bei den Handwerkern, wenn deine Spezis da noch nix von Problemen gehört haben, ist das also nicht mal gelogen.

Danke für das Kompliment, aber ich kann auch ähnlich austeilen, wenn ich das Gefühl hab' das Fragesteller nicht an einem nachhaltigen Ergebnis interessiert sind und unsere kostbare Zeit hier stehlen.

Und dass es hier menschelt ist gewollt und auch gut so!

Vielleicht lässt du die Georgs Ratschläge in einem nüchternen Moment nochmal reinlaufen und wir kommen zurück zum Thema.......

Gruss, Boris



Bodenaufbau Schaumglasschotter Holzdielen



Hallo Don,

bzgl. aufsteigender Feuchte bzw. der Angst davor kann ich Dir nur die Seiten von Konrad Fischer wärmstens empfehlen. Er beschreibt wunderbar die Zusammenhänge zwischen falsch ausgewählten Materialien und den daraus resultierenden Problemen. Er hat mir z.B. die Augen geöffnet hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Masse (konventionell Lehm, Stein, Holz vs. Leichtbau/Bauchemie) und der Heizungsart (Strahlung vs. Konvektion). Masse+Strahlung inklusive Diffusinsoffenheit durch natürliche Materialien ist zu bevorzugen. Letztlich hat uns aber die Entwicklung in der Bauchemie stark in die falsche Richtung geführt. Auch, weil das Handwerk immer einfacher zu verarbeitende Produkte verlangt, da die Verbraucher immer knauseriger werden, für echte gute Handwerksarbeit und Materialien zu bezahlen. Dabei sind die Folgekosten durch Bauchemie für den Geldbeutel, den Wert des Objekts und die Umwelt i.d.R. höher als ein vernünftiges Investment. Ich hör jetzt aber lieber auf, da das ja alles nichts konkret mit deiner Frage zu tun hat. Die Seiten von Herrn Fischer kannst Du googeln.





Danke, Katta.. !

Ich hatte bereits Kontakt mit Herrn Fischer. Bereits vor Kauf des Hauses, zu einer Beratung bezüglich der Bausubstanz.
Ich werde deinen Tip gerne berücksichtigen und mich auch nochmal mit Muße auf seinen Seiten tummeln.
Es ist leider wirklich extrem schwierig dort etwas zu finden, weil die Inhalte sehr komplex, sehr persönlich gefärbt und kaum gegliedert sind.
Danke jedenfalls,
Pedro



Wenn...



...die Balken wie beschrieben in ein diffusionsoffenes Dämmaterial eingepackt werden, wird genau das passieren, was Georg beschreibt.

Eine durchgängige Diffusionsoffenheit vom Erdreich bis in's Wohnzimmer ist weder erforderlich noch sinnvoll, vielmehr mit hohem Schadenspotential belastet - und dieser Punkt ist eben doch nicht "valide", vielmehr könnte der Unterbau und auch die Dielung schnell ein Invalide werden. Auch ein als "trocken" empfundener Boden transportiert ständig Wasserdampf, und etwas unter der Oberfläche ist er auch nicht mehr trocken.

Ich rate deshalb zu einem Leichtbeton auf Geovlies und Schotter, der eine Sperrbahn erhält. Darauf können Sie mit z.B. Holzweichfaserplatte + Lagerholz und Dielung weiterbauen.

Grüße

Thomas



Bodenaufbau Schaumglasschotter Holzdielen



Hallo Pedro,

lass dich nicht irre machen. Diffusionsoffener Bodenaufbau ist nach Meinung vieler Fachleute völlig in Ordnung. Probleme durch Kondensat entstehen eigentlich nur, wenn über der Balkenlage Dinge falsch gemacht werden, z.B. Teppichboden, zu dichte Bude etc.. Herr Fischer hat ebenfalls was dazu geschrieben. Kannst hier im Forum ja auch noch einmal die Suche unter Stichwort diffusionsoffener Bodenaufbau aktivieren. Ich habe mich damals auch gefragt, welchen Aufwand ich mit dem Bodenaufbau betreiben sollte. Mein Architekt hat mir zwar von Anfang an zu Schaumglasschotter geraten, aber ich war erst skeptisch. Im Laufe meiner Recherchen habe ich dann aber mehrere Bauherren kennen gelernt, die ebenfalls ausschließlich Schaumglasschotter verwendet haben und zufrieden sind, einschließlich mir. Ich würde mir lieber vorher etwas mehr Gedanken über das Gesamtsystem Haus machen, als vorschnell die vermeintlich sicherste Einzellösung mit Folie und Beton zu wählen. Ist am Ende meist einfacher und günstiger.



Weder St. Konrad,



noch Sie, Frau Katta, können begründen, warum die Erdfeuchte in's Wohnzimmer gelassen werden sollte.

Über den Erfolg Ihres Fußbodenaufbaues wird auch erst in einigen Jahren entschieden. Die meisten Böden und Unterbauten vergangener Zeiten, die über unabgesperrtem Grund errichtet wurden, sind zwischenzeitig mit der Schaufel entsorgt wurden, haben ggf. vorher den Hausschwamm gefüttert, und haben bei einem Feuer im Garten ihren letzten Lichtblick gehabt.

Ich freue mich dennoch für Sie, daß Sie jemand gefunden haben, dem Sie glauben wollen.

Grüße

Thomas





Ich denke, wie fast immer ist es ja im Einzelfall zu entscheiden.
Letztlich verstehe ich viele Fachwerkfragen hier mittlerweile ein bisschen wie den "Zwist" zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde..
Man kommt sicher mit Naturheilverfahren sehr weit und das ist auch oft sinnvoll und gut.. Nur ab einem bestimmten Punkt ist halt leider Ende. Die Herztransplantation macht dann doch besser der Chirurg.
Wenn Sie, Katta, einen recht trockenen Boden haben, kann ich mir jetzt gut vorstellen, dass ein offener Aufbau seinen Zweck da erfüllt und Sie ohne Estrich oder Ähnlichem ausgekommen sind und würde das auch gerne so machen.

Leider habe ich diesen trockenen Boden nicht.

Deshalb werde ich wohl doch etwas anders aufbauen müssen.
Wie Herr Bötcher ja eingangs - sachlich richtig- sagte, ist bei Feuchtigkeit einiges mehr zu beachten, Und das glaube ich ihm auch.
Also, Danke für deine Hilfe, Katta, aber die Einwände leuchten bei meiner Bodenbeschaffenheit auch ein.

@Thomas:

Verstehe ich das richtig, dass Glasschotter generell eine prima Lösung ist, aber dann nur in Verbindung mit einem zusätzlichen Aufbau obendrauf ?
Also : Glasschotter, Sperrbahn, leichte Betonplatte, darauf die Lattung mit Dielen ?
Fragen:
Was soll das Geovlies ? Kenne ich nur aus dem Gartenbau.
Welche Sperrbahn?
Wie dick der Estrich?
Derzeit liegt komplett eine 20cm Estrichschicht. Die wollte ich für den Glasschotter entfernen.. Kann ich mir das dann auch ganz sparen ?

Wie immer Danke !

Pedro



Echt spaßig.



Wozu um alles in der Welt soll der Estrich in der Qualität einer mittleren Bunkerdecke entfernt werden? Für eine nur mäßig dämmende Glasschotterschicht? So ein Rat kann nur vom Glasschotterhändler kommen.

Auf den Estrich sollte eine bessere Bitumenschweißbahn, an der Seite bis UK Dielung sauber hochgezogen. Darauf kann mit Holzweichfaserplatten und zwischenliegenden Lagerhölzern ein perfekter Unterbau für eine Dielung entstehen.

Wieviel Aufbauhöhe gibt es denn ab OK Estrich?

Grüße

Thomas





Zum Kaufzeitpunkt lag in Küche, Bad und Diele Fliesen. Darunter ist eine Schicht mit irgendeiner Perlschüttung (schwarz/weiße Kugeln).
Im Wohn/Essbereich lag Laminat. Darunter Die altbekannte Trittfolie, und etwas Pappe ( ja, genau..).
Also ca. 3-4cm.
Wenn ich Sie richtig verstehe kann ich einfach auf Fliesen und Estrich eine Verlattung und die Dielen drüber ?



Wenn genug...



...Aufbauhöhe vorhanden ist, kann auf den Fliesen direkt aufgebaut werden.

Ich würde aber erst einmal etwas forschen: die 20cm Beton gibt es bestimmt nicht in einem Stück. Zwischen Estrich und Unterbeton befindet sich oft eine Trennlage, der (dünnere Estrich somit separat demontierbar. Dann könnte auch ohne Höhenzuwachs auf dem Unterbeton aufgebaut werden.

Grüße

Thomas





Prima ! Hört sich doch bisher am vernünftigsten an.
Ich hab seit heute auch Verstärkung von einem DeWalt Abbruchhammer mit 25 Joule :-)
Der obere Beton ist ca 8 cm stark. Ist so'n krümeliger mit murmeliger Konsistenz. Darunter ist wie von dir vermutet ein anderer.. Eher glatt.
Ich kann also gucken, wie ich das von der Höhe am gescheitesten vermitteln kann.
Sollte denn irgendwo unter den Dielen noch was drunter ? Also auf Fliesen oder Beton?



Ich hab's schon geschrieben:



Dielung lege ich bevorzugt auf Holzweichfaserplatten mit zwischenliegenden Lagerhölzern.

Zu Prüfen ist in jedem Fall, ob unter dem Unterbeton eine Sperrschicht existiert, sonst sollte auf dem Unterbeton eine Schweißbahn kommen, bevor der Unterbau hergestellt wird.

Grüße

Thomas





Da ich das mit der vorhandenen Schweissbahn schlecht bestimmen kann, werde ich einfach auf die Betonfläche noch eine legen. Das kostet bei den paar qm für einen Raum nicht viel..
Darauf die Lattung legen, nicht mit dem Estrich verschrauben, in die Zwischenräume der Lattung auch unverschraubt und die Dielen oben auf.. Die dann mit der Lattung verschrauben.. So richtig?
Muss auf die Fliesen auch Holzweichfaser oder nur Lattung?





Da fehlte was.. jetzt richtig nochmal :

Da ich das mit der vorhandenen Schweissbahn schlecht bestimmen kann, werde ich einfach auf die Betonfläche noch eine legen.
Das kostet bei den paar qm für einen Raum nicht viel..
Darauf die Lattung legen, nicht mit dem Estrich verschrauben, in die Zwischenräume der Lattung Holzweichfaserplatten..auch unverschraubt und die Dielen oben auf..
Die Dielen dann mit der Lattung verschrauben.. So richtig?
Muss auf die Fliesen auch Holzweichfaser oder nur Lattung?
Danke!



Bin...



...davon ausgegangen, daß die alten Fliesen Flügel kriegen, wenn der Estrich demontiert wird. Sonst ist ja kaum eine Dämmung hinzubekommen.

Grüße

Thomas





Der Estrich liegt im Wohn/Esszimmer und ist schon freigelegt.. Den Aufbau hab ich dann auch hoffentlich verstanden....

Fliesen liegen in Küche, Diele und Bad.. Wenn die nicht raus müssen und man obenauf legen kann wäre das schon praktisch..
Daraus verstehe ich dann, dass auf die Fliesen auch Holzweichfaser soll, wegen der Dämmwirkung ??





Und falls das untergegangen ist : ..unter den Fliesen ist auch kein Estrich, sondern OSB Platte und Schüttung drunter (siehe oben )



Was da auch nun immer sein mag,



Deine Schilderung hier ist etwas verwirrend. 3-4cm gesamt im (EX) fliesenbereich ist keine hinreichende Aufbauhöhe. Ich bin also davon ausgegangen, daß Fliesen und OSB verschwinden, UND sich darunter eine demontable Estrichschicht auf einem Unterbeton befindet.

Für einen Dielenboden sollten allerwenigstens 35mm Lagerhölzer (wenn sie planeben aufliegen können, sonst stärker) Platz finden.

Grüße

Th.





Hallo, Thomas..
Ich dachte, ich hätte alles erklärt..
Dann nochmal in Gänze:
Das Haus hat ca 50qm Grundfläche.
Davon ist nur die Küche unterkellert.
In Küche, Bad und Diele liegen Fliesen. Darunter OSB Platte (3cm), darunter eine Schüttung aus irgendeinem Schwarz/ weißen Granulat (5cm)
Darunter ist der rohe Boden, oder eben die Holzkellerdecke unter der Küche (dicke Holzbohlen)
Den Betonestrich in 2 Schichten gibt's nur im Wohn/Essbereich ( da lag mal allerlei Krams und Laminat drauf und ist schon freigelegt)

Ich hoffe, jetzt ist es mal zusammen gefasst..

Gruß, Pedro