Schornstein durch die Gewoelbedecke

20.09.2012



guten tag,

wir haben bei uns das problem (bestimmt auch ein mathematisch-statisches), dass wir einen Schornstein durch eine gewoelbedecke bauen wollen. der raum ist 4,5m x 7,8m und hat querlaufend ca alle 60cm doppel T-stahltraeger.

ja und nu hoffe ich natuerlich dass hier jemand mit sowas vielleicht sogar schon Erfahrung gemacht hat, bzw uns helfen kann wie oder wo man da am besten was rueber rausfinden.



nun



rechnen kann ich es nicht, gesehen habe ich folgendes:
Durchbruch durch ein abgestütztes Gewölbe, später mit Schalung alle Ränder vergossen für einen Sanitär-Durchbruch. Möglich ist es also.
Für Dich wäre wohl wichtig zu prüfen, wo der Schornstein überhaupt durch muß - am Rand der Kappe oder in der Mitte.



Gewölbe oder Kappe



Hallo

Wenn es eine Gewölbedecke ist (alle 60? cm ein Doppel-T) dann ist es einfacher durch das Feld (zwischen den Trägern) zu gehen als durch einen Stahlträger.
Das ist dann wesentlich aufwändiger mit der Ablastung und den statischen Angelegenheiten.

Florian Kurz
www.slow-house.de



Loch in die preussische Kappe



Unter dem Begriff sind etliche Beiträge !
Wenn darüber geräumt ist, lieber Bohrung als B...-Hammer. Damit das Gefüge bleibt.



Wenn da nur...



... ein Abgasrohr durchgezwirbelt werden soll mit (was weiß ich) Nennweite 150, ist das wahrscheinlich unkritisch... lieber Bohren als stemmen...

Wenn jetzt aber ein relativer Oschi (mehrzügiger massiver Schacht) da durch soll, würde ich raten einen Statiker zu befragen...

LG & Gutes Gelingen,
Sebastian Hausleithner



vielen lieben dank schonmal fuer die vielen antworten



also s geht um einen gemauerten schornstein dessen groesse wir noch nicht bestimmt haben. 36x36 werdens mindestens schon sein.
der schornstein ist ja auch ein bauwerk im bauwerk wird, also muss das Loch ja noch groesser werden, da die steine ums loch ja auch noch "verschalt" werden muessen.
wenn man das so macht ist vermutlich auch ne Armierung notwendig?

zum loch in der preussischen kappe hab ich noch nich soviel gefunden, aber auch noch nicht sehr gruendlich gesucht, werd das mal nachholen.

schoenen gruss





Die preussischen Kappendecken sind filigrane Gebilde, die gerne Risse bekommen, wenn die gleichmäßige Lastübertragung von Feld zu Feld und schließlich auf die Wand gestört wird.
Diese Kräfte würden ja dann u.U. auch auf den Zug übertragen.

Soll denn der Zug an eine Wand die parallel zu den Trägern läuft, oder ist es die Stirnseite?
So teuer kann ein Statiker nicht sein, dass ich ihn nicht danach fragen würde.