Anschluss Schornstein and Holzbalkendecke

27.08.2009



Hallo liebe Community

Unser zu sanierende Schornstein führt durch eine Holzbalkendecke und der BSM möchte zur Abnahme auch sehen, dass der Mindestabstand Holz zum Schornstein eingehalten wird. Die Erbauer haben den Holzbalken sauber über einen Wechsel abgefangen und der Abstand beträgt an allen angrenzenden Seiten mehr als 5cm. Soweit schon mal gut.
Jetzt habe ich gelesen, man soll zusätzlich noch als Brandschutzmassnahme in diesen Spalt etwas einfügen.
Was nimmt man dafür am besten?

Danke und Grüße
Jörg



Abstand



Hallo,

Fragen Sie doch Ihren "schwarzen Mann".

Es gibt Brandschutzplatten von Rockwool, die heissen "Promat"
Angeblich dürfen diese nur von "rockwoolgeschulten" und zertifizierten Handwerkern eingebaut werden. ?

viele Grüße





Moin zusammen.
Mein Nachbar hat von unten an die Balken Brettergeschraubt, bis an den Schornstein. Den Hohlraum dann mit Beton ausgegossen. Das stabilisiert sogar noch den Schornstein.
Gruß Jürgen



Aufgefüllt



mit nicht brennbarem Material

Kalkmörtel, Lehmmörtel, Biberschwanzteile in der Mitte!

"Bedong is imma guud"

FK



Hallo Jürgen Weiss,



schön ist sicherlich was anderes, aber genau so hab ich es auch gemacht, erfüllt auch die Schorniforderung, das Ding alle 4 Höhenmeter statisch stabil abzufangen.

Gruß...j.

@Robert Göbel: sowas ist sogar zertifizierten "Knallköppen" erlaubt ;-)



Schornstein



Hi all


als Brandschutz reichen 3cm Mineralfaserplatte völlig aus, wenn der Schornstein aus durchbrandfestem Material ist...

Beton in der Form, wie Jürgen es beschreibt,finde ich super, vor allem, wenn sich im Winter der Schornstein in der Länge ausdehnt...
Jürgen, das knistern, was Du beim Heizen hörst, kommt weniger von den Holzscheiten, die verbrennen als viel mehr von Deinen Balken, die sich mit DEinem Schornstein mitbewegen...


Ein Schornstein sollte gleitend ausgeführt, werden...

http://www.uni-dim.at/service_information.html <<


Andreas



Hallo Andreas Kapitzke,



Sie mögen ja der Ansicht sein, daß 3 cm Mineralfaserplatte als Brandschutz ausreichen...aber was, wenn der zuständige Schorni anderer Ansicht ist?

Der von mir gezeigte Schornstein nennt sich möglicherweise "Modell Wienerberger", ist zweischalig mit einer mitgelieferten kaschierten und geschlitzten Mineralfaserdämmung zwischen dem, was Sie da sehen und dem innen verlaufendem Plevarohr, innen glasiert und mit säurefestem Kitt vermörteltet...uff!

Im Übrigen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß sich steinerne Schornsteine bei Hitzeeinwirkung ausdehnen.

Unten am Schornstein hängt übrigens eine 30kw Scheitholz/Pellets Kombikiste aus ...Östereich

Gruß...j.





Nabend zusammen
Also erstmal ist mein Schornstein nicht so gebaut, sondern der meines Nachbarn. Ich habe einen Steiger.
Das mit dem ausdehnen kann ich mir auch nicht recht vorstellen, wie wäre das dann in Massivhäuser. Hebt der Schornstein dann die Geschoßdecken an?
Gruß Jürgen



Danke...



...für die Antworten!

Werde beide Optionen, Mineralfaser und Kalkmörtel dem Schornsteinfeger vorlegen. Kalmörtel habe ich da und dann wäre es quasi wieder wie ursprünglich.

Viele Grüße
Jörg



Schornstein



Hallo Jürgen


Bei Massivbauten muß der Übergang zwischen den Geschossen auch gleitend frei stehen. Ich kenne keinen richtig gebauten Schornstein, der in den Betondecken eingegossen wurde.
Ich hab mir einen neuen Schornstein gesetzt, der besteht aus Mantelsteinen, Isolierung innen und Keramikeinsatz bestehen. Bei diesen Kaminen wird die Längsausdehnung über die Mineralwolle abgefangen, die Betonschale wird warscheinlich fast dehnungsfrei sein.

Ich hab mich mit der Herstellerfirma kurzgeschlossen... der Link zeigt 3cm Mineralfaserplatte hart als Dehnungsschutzund Führung, damit der Schornstein bei 7m nicht schwankt. Vom Einbetonieren wurde mir DRINGEND abgeraten....


Und wenn der Schorni mehr als 3cm Schutz haben will, soll er das beim zweischaligen Schornstein mal begründen...


Andreas



hallo Andreas,



wen meinst Du jetzt, den Jürgen (bin ich) oder den Jürgen Weiss?



Oki, ich korrigiere meine Antwort ...



@Jürgen Weiss

"Das mit dem ausdehnen kann ich mir auch nicht recht vorstellen, wie wäre das dann in Massivhäuser. Hebt der Schornstein dann die Geschoßdecken an?"

Bei Massivbauten muß der Übergang zwischen den Geschossen auch gleitend frei stehen. Ich kenne keinen richtig gebauten Schornstein, der in den Betondecken eingegossen wurde.
Ich hab mir einen neuen Schornstein gesetzt, der besteht aus Mantelsteinen, Isolierung innen und Keramikeinsatz bestehen. Bei diesen Kaminen wird die Längsausdehnung über die Mineralwolle abgefangen, die Betonschale wird warscheinlich fast dehnungsfrei sein.

Ich hab mich mit der Herstellerfirma kurzgeschlossen... der Link zeigt 3cm Mineralfaserplatte hart als Dehnungsschutz und Führung, damit der Schornstein bei 7m nicht schwankt. Vom Einbetonieren wurde mir DRINGEND abgeraten....



@Jürgen

"Sie mögen ja der Ansicht sein, daß 3 cm Mineralfaserplatte als Brandschutz ausreichen...aber was, wenn der zuständige Schorni anderer Ansicht ist?"

Und wenn der Schorni mehr als 3cm Schutz haben will, soll er das beim zweischaligen Schornstein mit Isolierung innen mal begründen...

So besser Jürgen?


Andreas



Was



wird denn überhaupt geheizt - feste Brennstoffe oder steht ein Bennwertkessel am Anfang der Kette - dann wäre die Diskussion eigentlich sinnlos ?!

Wenn saniert wird - dann wie - V2A oder Karamik ?

Bei mehrschalischen reichen die 3 cm, denn so ein Betonmantelstein wird nicht mal handwarm...... Die Bewegungsmöglichkeit im Dachstuhl ist vor allem wichtig durch die Eigenbewegungen des Dachstuhles aus Holz. Ich habe keine exakte Zahl, aber 5 mm sind da sicher drin. Wenn der Schornstein fest einbetoniert ist wie in dem vorherige Foto, könnte das zu Schäden am Mauerwerk des Schornsteins führen. (@Jürgen - ich halte deshalb Deine Lösung für falsch!)

Die Ausdehnung erfolgt über die Innenrohr, egal welches Material.
Ein Problem könnte eine Schornsteinkopfverkleidung aus Holz werden, denn der Wärmestau dort muß auch abziehen können. Ich persönlich glaube aber, daß die Wärme in Sommer durch Sonneneinstrahlung auf Schiefer(?) höher ist als im Winter durch einen Ofen, der 2x am Tag für etwa 1 Stunde geheizt wird.



Hatte...



...das Thema für mich schon abgeschlossen...

Also geheizt wird mit Festbrennstoffen und saniert wird mit einem Keramikrohr.
Die äussere Schale bleibt also unangetasted incl. Dachdurchführung. Eine Längsdehnung ist und vor allem war wohl auch kein Problem, da der Schornstein mauerwerksseitig mit der Aussenwand verbunden ist.
Wie gesagt, die Balken haben 5cm +x Abstand zur Schale und bis jetzt waren Dielen und Schalbretter direkt an den Schorstein angeschlossen. Hat bis dato niemanden interessiert, trotzdem funktioniert, mit dem Umbau will es aber der Schorni abnehmen.
Ich denke eine der beiden vorgeschlagenen Lösungen stellt den Schorni zufrieden.

Danke noch mal und Grüße
Jörg