Schornstein / Dach undicht - Schornsteinkopf zieht Wasser?




Wir haben 3 Schornsteinköpfe (insg. 8 Schächte - 4/2/2), an einem Schacht ist ein Festbrennstoffkessel angeschlossen, die anderen 7 sind seit letztem Jahr nicht mehr in Betrieb.
Das Problem ist, dass im Dachboden am Schornstein, wenn es stark regnet immer wieder Wasser tropft.
Der Dachdecker hat nachträglich nochmal abgedichtet, dass hat aber nicht geholfen. Er meint der Schornstein, bzw. der Putz zieht Wasser und das sucht sich zwischen Putzschicht und Mauerwerk seinen Weg.
Die Schornsteine wurden mit dem Dach eigentlich neu verputzt (evtl. falsches Material, gepfuscht ??? keine Ahnung???).
Laut Dachdecker sollen wir alle drei Schornsteiköpfe dämmen und mit Schiefer verkleiden und eine Edelstahlhaube aufbetonieren lassen. Aber ist das denn wirklich nötig? Das ist schließlich eine sehr teure Variante (~7.500,-€)?
Gibt es da keine einfachere, günstigere Lösung?
Das Haus steht nicht unter Denkmalschutz.





Achso, 14,50m² Fläche sind das insg. die drei Schornsteinköpfe



Kannst du



"Die Schornsteine wurden mit dem Dach eigentlich neu verputzt"
Kannst du diesen Satz näher erläutern?
Wurde das Dach neu gedeckt?
Wer hat den Schornstein verputzt?





Das Dach wurde neu gedeckt und gedämmt. Der Putz der Schornsteine wurde ausgebessert, nicht vom Dachdecker sondern von einem Bekannten, der Putzarbeiten macht.
Fotos (1=nachher, 2 und 3=vorher): http://www.arcor.de/palb/einladung_accept.jsp?key=IJHVH84CZDO8B8t%2FbSvr%2BpEz%2BFTcCpEMK0%2FszjpgfgbwuGti%2FjWqrg%3D%3D



Schornsteinköpfe



So funktioniert das mit der Eindichtung nicht.
Den aktiven Schornstein wie empfohlen verkleiden.
Wieso wurden die inaktiven Schornsteine nicht bis unter Dach abgebrochen und die Lücken geschlossen?





Zum Zeitpunkt der Dachneueindeckung waren teileweise noch einzelne Kaminöfen angeschlossen.
Es stand ehrlich gesagt auch nie zur Debatte, die Schornsteine teilweise abzubrechen. Uns war nicht klar, dass das zum Problem werden könnte.
Die Undichtigkeit ist uns auch erst später, eher zufällig, aufgefallen (wir planen den Dachboden auszubauen).



Schornsteineindeckung



leider ist nicht zu sehen auf den Fotos, ob fachgerecht eine Bleicheinfassung verbaut wurde. Mich irritieren die "Bleischürzen" am Schornstein, eigentlich sollten die nur an der unteren Eindeckung zu sehen sein. Die Unterspannbahn scheint mir auch etwas zu hoch am Essenkopf hochgezogen zu sein.



Fotos



Mhm, ich habe nochmals versucht bessere Fotos zu machen. Einmal von außen aus dem Dachfenster - Sicht auf den beheizten Kamin: dort können Sie die von Ihnen erwähnte hochgezogene Unterspannbahn sehen. Auf diesem Bild (http://foto.arcor-online.net/palb/alben/87/4332587/1536_6232613066346661.jpg) kann man auch erkennen, an welcher Stelle der Dachdecker nachträglich versucht hat abzudichten und man kann erkennen, dass die Schienen ringsherum sichtbar sind. Hätte das denn der Dachdecker gar nicht so machen dürfen?

Außerdem habe ich von den beiden "langen" Kaminen von Innen noch versucht Fotos zu machen. Eine Bleischürze kann man nur teilweise erkennen - können das auch Reste der alten Bleischürze sein? Für mich sieht es so aus. Konnte auch nicht ertasten ausser Unterspannbahn und Kamin. Die Versottungsspuren auf den Innenfotos sind übrigens nicht neu. Es ist vielmehr so, dass es einzelne kleine Tropfen sind bei Starkregen, die direkt an der Schornsteinwand runtertropfen.

Fotolink: http://www.arcor.de/palb/einladung_accept.jsp?key=IJHVH84CZDO8B8t%2FbSvr%2BpEz%2BFTcCpEMK0%2FszjpgfgbwuGti%2FjWqrg%3D%3D



Blechverwahrung



Auch mit irritiert die Bleieinfassung.

Sie ist zumindest in unserer Region nicht üblich.
Ich bin der Meinung, dass eine Blechverwahrung und Kaminverkleidung aus Blech die sinnvollere Variante gewesen wäre.

Keine Ahnung warum der Dachdecker sich für diese Variante entschieden hat.



Putz nicht Intakt



Moin auf nicht einem Foto ist der Putz an den Schornsteinen so intakt das man sagen könnte das kann funktionieren,der Dachdecker hat ja auch nur versucht das wasser abzuleiten, was ihm natürlich nicht gelingt wenn der Putz oberhalb der Kappleiste so löcherig ist das das wasser an der stelle bereits hinterm Putz abläuft und weiter unten im Haus Schaden anrichtet.
ich Würde auch alle nicht genutzten Schornsteine bis unters Dach Rückbauen und dann das Dach wieder Schliessen.

ich denke hier kommen viele Kleine Faktoren zusammen das Wasser was Bei starkregen ohne Schorsteinkopf direkt hereinregnet und das wasser welches aussen Durch den Putz eindringt,und Wohlmöglich wenn es mal grad nicht regnet auch Kondenswasserentwicklung,
wenn man jetzt alle nicht genutzten schornsteine aus der DD kalkulation streicht , weil man sie ja rückgebaut hat und den Verbleibenden mit Passender Haube und Verschieferung etc dann chic gemacht hat dann ist der Schornstein auch Dicht.
oder der "schwarze Peter" ist dann beim Dachdecker:)

greets Flakes..