Schnee-Schmelzwasser vom Balkon in Mauer - Versicherung?




Guten Tag,

gestern haben wir in unserem Wohnzimmer zwei feuchte/nasse Stellen an unsere Wand (oben) entdeckt. Zu 99% stammen sie vom Schnee bzw. Schmelzwasser, da an genau den Stellen wohl die Balkonkonstruktion unserer Über-Nachbarn ist.
Das Haus wurd 1999 gebaut (falls das von Interesse ist) und es ist KEIN Fachwerk-Haus - aber da ich hier schon so viele andere Tipps gelesen habe, habe ich die Hoffnung, dass man mir hier dennoch weiterhelfen kann..

Wie wäre jetzt für uns der weitere Weg?
Versicherung fragen (Gebäudeversicherung?)?
- War es Schuld des Bewohners über uns, der den Balkon nicht vom Schnee befreit hat?
- Könnten es Gebäudemängel sein, wenn sich das Wasser leider den Weg in die Mauer gebahnt hat? (Sicher ist es schwer, eine Stellungnahem ohne Fotos, Wandbeschreibeung etc. zu machen, aber evtl. ein kleiner Tipp, ob das so weiteres sein darf..)
Mauertrockenlegung?
- Müssen wir uns darum kümmern oder eher der Bewohner über uns? Oder die Versicherung?

Wir würden uns über eine kleine Antwort freuen, ob jem. auch schon einmal das Problem hatte und/oder uns Tipps zur Weiterführung unseres kleinen Problems helfen kann!

Grüße aus dem Norden (auch wir haben mal Schnee :-) )
Katrin





Hallo


Wem gehört denn das Haus?


Grüße aus Schönebeck



Balkonabdichtung



Hallo Katrin

Es könnte eine falsche oder defekte Abdichtung sein, es könnte Kondenswasser durch eine Kältebrücke des oberen Balkons sein, da gibt es einige Möglichkeiten. Übers Internet geht da ursachenfindend gar nix, da hilft nur ein Bausachverständiger...

Foto?


Ob Dein Obermieter Schnee räumt oder nicht, ist irrelevant... Dicht muß es trotzdem sein...


MfG Andreas



Ich denke ebenfalls,



dass hier als erstes der Eigentümer gefragt ist. Und diesem Würde ich dann ebenfalls raten einen Bausachverständigen an das Objekt zu holen.



Klar sofort Krieg



mit dem Eigentümer beginnen.
Fragen Sie einfach den Eigentümer ob sich ein Dachdecker die Abdichtung und die Anschlüsse mal ansehen kann denn sie haben eine Feuchte Stelle an der Wand.
Zu 99% sind die Anschlüsse der Abdichtung defekt.
Solche Details sind Wartungsbedürftig.Mit Versicherung wird das nichts.Und kommen Sie den Leuten nicht mit einem Sachverständigen.Das gleicht schon einer Drohung.



Wer spricht denn hier von Krieg?



.



kriegsähnlichen



Zuständen?





Vielen Dank für die Denkanstösse!

Zu der meist gestellten Frage: Es sind vier Wohnungen und in allen Wohnungen wohnen die Eigentümer.. also ich werde deswegen keinen Krieg anfangen ;-)

Aber ich denke auch, dass sich das jem. anschauen muss und die Idee mit Dachdecker ist schon einmal gut - ich weiß selber, dass man Ferndiagnosen äußerst ungern trifft ;-)
Gibt es noch jem, der sich so etwas anschauen kann und eine sachkundige Meinung abgeben kann (außer gleich den Sachverständgen, der für's Herkommen wahrscheinlich schon das Portemonaie plündert.. - ich möchte hier keinem zu Nahe treten, falls Sachverständiger unter Euch sind, aber man hört da nicht nur Positives ;-) )?

Laut Wohngebäudeversicherung taucht auch nirgends derartiges auf, also denke ich auch, dass man das ersteinmal vergessen kann...

Noch ist der "Schaden" gering, nur möchte man ja nicht, dass die Flecken wachsen und sich noch mehr Wasserablagerungen ins Mauerwerk vertiefen.. wo auch imemr sie herkommen mögen (laut Balkon-Inhaber liegt der Schnee nicht an der Hauswand, sondern 30 cm davor...) Ich werde mir das morgen mal bei Tageslicht anschauen und mich davon überzeugen, ob das so stimmt...

Einen schönen Abend noch an alle Leser!
Katrin



Mit der Geldbörse



gebe ich Ihnen Recht.Ein seriöser Dachdeckermeister wird Ihnen für das kommen und ansehen des Bauteils kein Geld abnehmen.Ein Sachverständiger lässt sich alles schön Bezahlen.



Für dieses Geld bekommt



man dann aber auch eine unabhängige Meinung. Aber wie gesagt, erst einmal ist der Eigentümer zuständig.



Terrassenabdichtung mal anders



Da hab ich doch ein schönes Bild zum Thema.


Grüße aus Schönebeck

[pubimg 20721]



Hat wohl einer



den Begriff Unterspannung falsch verstanden.





@Boris

Da haben wir nicht schlecht geguckt.

Grüße