Mit welcher Maschine Dielen-Ränder schleifen?

15.06.2007



Hallo, nachdem ich hier schon einmal wertvolle Tips erhalten habe, nun noch eine Frage: Unsere 120 m2 sind erfolgreich abgeschliffen... alles ging mit 16 er Korn und einem ordentlichen Diagonalschliff runter. Danach habe ich alle weiteren Schleifgänge gemacht. Parallel dazu haben die Männer den Rand angefangen zu schleifen. Der grobe Mist ist runter, aber wir müssen die Höhe noch anpassen zur geschliffenen Hauptfläche... und irgendwie dauert das mit dem Kantenschleifer zu lange (so ne Pad-Maschine/ Tellermaschine, die nur ne kleine Auflagefläche hat)... Die grosse Walzenschleifmaschine von Lägler kommt nicht weiter an den Rand. Wir müssen bestimmt 20 cm Rand im ganzen Haus bearbeiten und in drei Wochen ziehen wir ein... Hilfe! Brauchen eine leistungsstarke Maschine mit möglichst grosser Schleiffläche... hat jemand einen Tip?? Geht das nicht mit nem grossen Tellerschleifer?

Würde mich über hilfreiche Tips sehr freuen! Viele Grüsse, Katja





Guten Morgen,
die Ränder werden mit dem besagten Randschleifer geschliffen.
Diese Arbeiten werden oftmals parallel in der gleichen Körnung mit den eigentlichen Schleifgängen ausgeführt.
Nun gibt es bei den Maschinen natürlich bauliche Unterschiede.
Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Maschinen der Fa. FRANK gemacht. Aber mit solchen Maschinen müssen Sie wirklich aufpassen, sie sind sehr schwer zu halten. Setzt etwas Übung voraus.
Richtig eingestellt sollten Sie zumindest auch sein. Ich habe außerdem fast immer ein altes Schleifpapier unter dem Teller belassen.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Kibies



Randbereiche schleifen



Für den Grobschliff verwenden wir die RAS 180 und für die feinen Oberschliff den Rotex.Inklusive Absaugung und alles von Festo(ol).Für die kleinen Fummelecken verwenden wir den Multimaster von Fein. Inwieweit man die Maschinen ausleihen kann,entzieht sich meiner Kenntnis!

Viel Erfolg

Micha





@Micha
Hat denn die RAS 180 auch einen starken Materialabtrag?
Setzen sich die Bürsten denn nicht bei lackierten Oberflächen zu? Werden die Flächen denn eben, wenn sich z.B. die Dielen stark geschüsselt haben?
Also wie gesagt, ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Maschinen der Fa. Frank, würde mal sagen ist die Königsklasse, gemacht. Allerdings sind diese wohl auch nicht im Verleih zu bekommen.
Um abschließend ein gutes Finish zu bekommen, halte ich es für ratsam, den gesamten Boden mit der Rotex zu schleifen. Ist allerdings auch eine gute Knochenarbeit.
Grüße
Bernd Kibies



Für den Rand nimmt man...



(wir ahnten es) eine Randschleifer. Lägler Elan wird seit Jahrzehnten gebaut, von nahezu allen Parkettfirmen benutzt und überall da, wo man Schleifmaschinen verleiht, ausleihbar.

Böden mit der Rotex zu überschleifen sollte man nur, wenn man das als Hobby versteht. Außerdem kan man mit dem kleinen Teller der Rotex keine ebenen Flächen herstellen. Üblicherweise nimmt man für den Feinschliff eine Einscheibenmaschine mit 6 Zoll-Teller (406mm), bei Lack bis 120, bei Öl ggf. bis zur Körnung 180. Gelegentlich im Verleih zu finden, allerdings eher für sehr ebene Parkette geeignet, ist die Lägler Trio - sehr gutes Schliffbild.

Grüße

Thomas





Hallo Thomas,
ich glaube, da hast Du mich falsch verstanden.
Natürlich schleife ich keinen Boden komplett mit der Rotex ab, sondern arbeite z.B. ein Parkett damit abschließend noch einmal nach, manchmal auch nur partiell.
Die Fläche abzutellern ist mir oftmals nicht ausreichend, da nach dem Ölen immer noch vereinzelt Schleifspuren sichtbar sind.
Grüße
Bernd



Hallo Bernd



das habe ich dann falsch verstanden. Partiell arbeite ich Flächen natürlich auch bei Bedarf mit der Rotex nach, wenn sich Spuren gröberer Körnungen hartnäckig halten. Dazu arbeite ich aber nur mit dem harten Schleifteller und feinen Körnungen.

In der Regel ist aber ein 180er Schliff mit der Tellerschleifmaschine ein guter Finalschliff.

Grüße

Thomas