Schlagregenzone

20.10.2002



Liebe Fachwerk-Freunde, wir würden gern ein Haus mit einem Fachwerkgiebel bauen. Der bundesweit tätige Bauträger riet uns davon ab,
weil wir in einer "Schlagregenzone 3" bauen würden, bei der der Bauträger keine Gewährleistung in üblicher Weise leisten kann.
Der Begriff "Schlagregenzone" war in der Internet -Recherche nicht auffindbar. Kennt jemand den Begriff und die evtl. dazugehörige Landkarte?
In unserer Region (zwischen Wismar und Lübeck) gibt es zahlreiche Fachwerkhäuser...

Vielen Dank für Ihr Interesse und herzliche Grüße aus Mecklenburg
Th. Franz



Fachwerkgiebel



Genaue Auskunft kann ich dazu leider auch nicht geben, doch könnte ich mir vorstellen, daß es sich um eine sehr stark in der Bewitterung befindliche Lage oder eben Standpunkt handelt.
Doch dazu würde ich vielleicht einige Architekten in dieser Plattform noch kontaktieren. Garkisch, Nothhelfer, Reisinger mit denen ich sehr stark zusammenarbeite, könnte ich da sofort benennen. Ansonsten ist der einfachste Weg zu Ihrem Erfolg, die Fachwerkgiebelerstellung mit einer wetterbeständigen Holzverschalung und dahinter ein Aufbau mit Ständerwerk, Lehmbaustoffen, Holzweichfaseraußendämmung und innen noch eine Wandflächenheizung in Lehm verputzt. Dazu können Sie mich weiter kontaktieren und wir werden dann Ihren sogenannten Bauträger eines Besseren belehren! Mir kommt sein Denken des eines Lobbyisten nahe! MfG der Lehmbauer aus der Lausitz.



Schalgregen



Schlagregen, Einteilung in Zonen je nach Schlagregenbeansruchung nach DIN 4108 Teil 3 "Wärmeschutz im Holzbau"; Anahng A (...): siehe dazu speziell bezogen auf Fachwerk: Manfred Gerner "Schäden an Fachwerkfassaden" IRB Fraunhofer Verlag (1998), ISBN 3-8167-4690-X
Gruß




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