Hilfe! Mein Schlafzimme ist feucht

17.08.2007



Hallo!

Ich bin gerade auf diese Seite aufmerksam geworden und bin sehr begeistert - vielleicht bekomme ja auch ich Hilfe zu meinen Problem: In unserem recht kleinen Schlafzimmer, wobei eine Außenwand kpl. im Erdreich vom Nachbargarten liegt und eine zweite Außenwand ca. 40cm im Erdreich liegt und an die Garage grenzt, macht sich seit geraumer Zeit ein Feuchtigkeitsproblem breit. Und zwar im Sockelbereich an der Garagenseite. Die kpl. Wand unterhalb des Dielenbodens ist nass und richt muffig. Ich schlafe mittlerweile gar nicht mehr dort und habe erst gestern wieder einen Sack schimmelige Anziehsachen weggeworfen. Mit Lüften kann es nichts zu tun haben, da wir da sehr gewissenhaft sind. Wer kann uns im Ruhrgebiet einen kompetenten Ansprechpartner empfehlen, der nicht direkt Bohrlochinjektionen legen möchte oder mit Osmos arbeitet. Darüber wäre ich sehr dankbar. Eine Bausachverständiger kostet bis zu 3.000,-Euro - leider kann ich mir das nicht leisten. Dieses Geld würde ich lieber gezielt in natürliche Baustoffe investieren.

Tanja





Hallo Tanja
hört sich nicht nach einem Lüftungsproblem an, sondern eher nach einem massiven Feuchtigkeitsproblem wo die Ursache im Außenbereich zu suchen ist.
- von wann ist das Haus?
- Wie ist die Geländestruktur (Zum Haus geneigter Garten)?
- ist eine Abdichtung der Außenwand vorhanden?
Kurtzum ich kann mir die Sache evt. mal vor Ort anschauen, ich bin zwar nur Zimmermann, habe aber schon so manchen Altbau besichtigt.
MFG
www.Zimmerei-Siepmann.de



Feuchtigkeit im Schlafzimmer!



Hallo Herr Siepmann, schön, dass Sie geantwortet haben. Hier einige weitere Details zu unserem Haus:
Unser Haus ist von 1934.
Der Problembereich ist in einem nicht unterkellertem Anbau, ehemals eine Backstube. Der Anbau hat eine alte Horizontalsperre über dem ersten Stein.
Die Geländestruktur des Nachbar-Gartens, der vor ca. 35 Jahren an unsere eine Wand aufgeschüttet wurde, ist eben. Die Strasse vor unseren Grundstücken fällt von diesem Garten über unser Haus hinweg ab.
Die Gartenoberfläche des Nachbarn liegt ca. 3,50 m oberhalb unserer Fundamentkante. Bei der Aufschüttung vom Nachbar-wurde damals eine Art grüne Plastikschicht als Erosionsschutz vor unsere Außenwand gesetzt und zudem ein Drainsystem angelegt. (laut Aussage des Verwalters) Auch ein alter Baum auf Nachbars Grundstück könnte mit seinem Wurzelwerk unsere Wand in Mitleidenschaft ziehen.
An der Seite der Garage, die vor 40 Jahren vorgebaut wurde, liegt die Fundamentkante des Hauses ca. 40 cm unterhalb des Garagenbodens. Dort ist im Erdreich keinerlei vertikale Abdichtung vorhanden, der Wandanschluß der Garage ist wohl in Ordnung. Wir hatten schon einige "Experten" hier - aber kaum hatten die den Fuß in der Tür, fiel auch schon immer das Wort "Injektionen", ohne sich näher mit der Ursache zu beschäftigen. Vielleicht ist der Fußbodenaufbau noch erwähnenswert. Wir haben nach dem Kauf vor 5 Jahren keinen neuen Estrich gegossen (hätten wir das mal lieber getan) sondern auf dem alten Boden (dünner Beton mit Fliesen) eine blaue Folie gelegt (Dampfbremese) Balken, Hanf-Schüttung, durchsichtige Folie und dann neue Lärchendielenbretter. Das hat uns ein Zimmermann gemacht - deswegen sind die Dielen auch genagelt und nicht geschraubt dort...

Wir wohnen in Essen Stadtwald. Ich werde Sie Montag anrufen, um einen Termin zu vereinbaren. Vielleicht bauen Sie ja auch Türen und können mir direkt einen Kostenvoranschlag machen...

Schönes Wochenende



So aus der Ferne vermute ich,



daß da die Abdichtung im aufgeschütteten Bereich defekt geworden ist.

Grüße

Thomas



Da tippe ich eher auf Kondenswasser



Wenn kein Wasser eindringt kann es durchaus auch Kondenswasser sein, weil...
denken Sie an eine kalte Fläche und an warme Luft, es entsteht Tauwasser.
Warum sollte es am Boden-Wandanschluss anders sein?
Stellen Sie doch mal einen Luftentfeuchter (ausleihen) auf.
.
Und was heißt gewissenhaft lüften denn konkret?
Was machen Sie denn ???



Feuchtigkeit im Schlafzimmer!



Hallo Herr Bromm!

Wir brauchen uns keinen Luftentfeuchter ausleihen - wir haben uns mittlerweile einen gekauft - das war auf die Dauer günstiger. Gewissenhaft und korrekt lüften bedeutet bei mir, mehrmals täglich stoßlüften - im Winter danach natürlich heizen. Im Sommer heizen wir danach nicht - die Heizung würde gar nicht anspringen. Was könnten man denn in dem Falle der Tauwasser-Vermutung unternehmen? Die Stelle liegt ja unter den Dielen. Von außen dämmen oder wäre auch eine Wandheizung eine gute Lösung. Die Wand wurde vor 5 Jahren mit Sanierputz verputzt. Vielleicht war das falsch?



Feuchtes Schlafzimmer



"...in unserem recht kleinen Schlafzimmer..."

Menschen produzieren über Nacht eine gehörige Menge Luftfeuchte, die in kleinen Räumen, niedriger Luftwechselrate und ungünstigen raumklimatichen Bedingungen (niedrige Luft- und Bauteiltemperaturen) als Kondensat an Bauteilen und Möbeln ausfallen. Wenn tagsüber weniger austrocknen kann als Nachts entsteht, haben Sie das beschriebene Szenario.
Ergo:
Steigern Sie Nachts die Luftwechselrate, heizen Sie das Schlafzimmer tagsüber besser durch, damit die Bauteile (Wände, Möbel) höhere Temperaturen haben!

Viele Grüße
Georg Böttcher



"...in unserem recht kleinen Schlafzimmer..."



Hallo Herr Bötcher!

Danke für Ihre Antwort. Leider verstehe ichnicht ganz, wie ich das umsetzen soll: "Steigern Sie Nachts die Luftwechselrate, heizen Sie das Schlafzimmer tagsüber besser durch, damit die Bauteile (Wände, Möbel) höhere Temperaturen haben!" Meinen Sie, dass ich jetzt auch im Sommer heizen soll - dort sind ja bereits 20 Grad im Raum. Unsere Heizung springt auch gar nicht an. Und kommt denn dann auch die warme Luft an die befallenen Stellen im Sockelbereich, unterhalb des Bodens - den dort ist es ja problematisch. An den sonst so üblichen Stellen wie Ecken, Leibungen etc. haben wir das Problem ja nicht - nur ab Boden bis 30cm nach oben.
Ach, wenn mir doch nur jemand helfen könnte....
Weiß jemand, ob man solch ein Problem mit einer dezentralen Be-und Entlüftung in den Griff bekommen könnte?



In diesem Fall wären vielleicht



umlaufende Heizleisten im Sockelbereich eine Lösung - die Wärme kann gezielt an die kältesten Stellen geführt werden. Die Abdichtung der Außenwand würde ich mir trotzdem anschauen. Mit Sockelleistenheizungen können Sie gegen Kondensat angehen, nicht aber gegen aufsteigende Feuchte.

Wenn der Nachbar damals aufgeschüttet hat und die Abdichtung mit Drainage hergestellt hat, hat er m.E. auch die Verpflichtung, diese von ihm hergestellten Einrichtungen zu unterhalten und ggf. zu erneuern. Schließlich ist er ja Nutznießer dieser Veränderung zuungunsten Ihres Grundstückes. Nach 35 Jahren kann man schon vermuten, daß eine Abdichtung schadhaft geworden ist. Vielleicht hat der Baum auch die Drainage zugesetzt? Wurden damals irgendwelche Vereinbarungen zu diesem Thema getroffen?

Grüße

Thomas



Hallo Herr Böhme



wir haben das Haus vor 5 Jahren gekauft. Unsere Vorbesitzer hatte sich damals mit der Aufschüttung einverstanden erklärt - schriftliche Vereinbarungen gibt es leider nicht.
Kann man denn hier eigentlich auch Fotos reinstellen und wenn ja, wie funktioniert dies? Von außen muss bestimmt auf jeden Fall abgedichtet werden. Doch was ist, wenn die Feuchtigkeit vom Boden her kommt - es ist ja kein dicker Estrich vorhanden. Manchen sind ja auch der Ansicht, es gäbe keine aufsteigende Feuchtigkeit, oder?



Wenn es keine aufsteigende Feuchte gäbe,



wäre der Bausektor um eine wesentliche Einnahmequelle ärmer :-)

Fotos können Sie einstellen, wenn Sie sich als Community- Mitglied anmelden (kost nix, geht schnell).

Wie ist denn Ihr Bodenaufbau?

Ich möchte aber nicht verschweigen, daß in solchen komplexeren Problemen nur begrenzt per Ferndiagnose geholfen werden kann. Da Bauen auch Geld kostet und besser gleich das Richtige gebaut werden sollte, ist ein Sachverständiger nicht die schlechteste Idee. Eine Baufirma wird Ihnen oft nur ein System anbieten, weil die es halt kennen, den meisten Rabatt auf die Materialien bekommen o.ä.

Grüße

Thomas



Bausachverständige...



sind ja nicht gerade günstig. Ich hatte mit zweien telefoniert - die nehmen jeweils 110,- Euro in der Stunde - den Aufwand können sie leider nicht vorher abschätzen - aber mit mindesten 2500,- bis 3000,- Euro sollte man rechen. Und dann habe ich eine Meinung zusätzlich, viel geld weniger und noch keinen einzigen Pfennig in Maßnahmen investiert. Eine unschöne Vorstellung, der ich versuche auszuweichen. Ich werde mal ein paar Fotos hochladen.
Lieben Dank schon mal allen, die sich mit meinem Problem beschäftigen.

P.S. Kann mir jemand einen bausachverständigen empfehlen?



Einfach beim DHBV nachsehen.



Und der kostet Sie erstmal nur 180 €.
Es gibt eine Rahmenvereinbarung mit Haus und Grund, dass die Erstberatung am Objekt für diesen Betrag durchgeführt wird.
Siehe www.dhbv.de und dann bei Sachverständige / Schäden an Gebäuden / Postleitzahl eingeben und den auswählen der der Nächste ist.
Evtl. auch bei Herrn Dr. Remes von der Geschäftsstelle fragen wer dafür in Frage kommt.



Vielen Dank Herr Bromm



das ist ein guter Tipp. den ich Montag direkt in Angriff nehmen werde. Habe ich bei meinen ganzen Recherchen nie gesehen.





Hallo Tanja,
ich meine auch, das Ihr Feuchtigkeitsproblem in einer defekten oder nicht vorh. Abdichtung des Mauerwerks zu suche ist.
Normalerweise sollte eine Abdichtung wie folgt ausgeführt werden:
Mauerwerk Verputzen (wird der Fall sein, da ehemalig Fassade)
Bituminöser Dickschichtanstrich (warscheinlich nicht der Fall, wurde damals nicht umbedingt ausgeführt)
Drainage (wurde wohl gemacht, wird sich aber im Laufe der Zeit zugesetzt haben.)
Anfüllschutz/Dämmung.
Dann ist eigentlich zu klären ob es sich um "drückendes", oder nicht drückendes Wasser dreht.
Seit wann besteht dieses Problem?
Sie wohnen seit 5 Jahren dort, ist dieser Schaden in diesem Jahr das erste mal aufgetreten, oder erst nach Ihrer Renovierung?
Ich meine so ein Tehma ist sehr umfangreich und kann nicht peer Ferndiagnose erledigt werden.
Ich meine es ist auch nicht unbedingt nötig irgendwelche Sachverständige zu befragen, da es sich um ein recht altägliches Abdichtungsproblem handelt, wo wenn die Ursache einmal gefunden worden ist, sich auch ein geeignetes Bauunternehmen finden läst (es giebt tatsächlich noch einige wenige mit Sachverstand) die den Fehler Fach und Sachgerecht beheben können.
MFG
www.zimmerei-Siepmann.de



Feuchtes Schlafzimmer



Werte Frau Peitz,
die Erkenntnis, das eine Heizung üblicherweise im Winter, wenn es kalt ist, betrieben wird, habe ich vorausgesetzt.
Dazu noch einige Erläuterungen:

Menschen produzieren neben ihrem Körperschweiß durch Atmung ca. 1 l Wasser pro Tag, der als Wasserdampf in die Umgebungsluft abgegeben wird. 2 Personen werden also pro Nacht ca. 1 - 1,5l Wasser durch Verdunstung und Ausatmung an die Raumluft abgeben.

In einem kleinen Schlafzimmer, sagen wir 15 m² bzw. ca. 30 m³, sind das umgerechnet ca. 30- 50 Gramm Wasserdampf pro m³.
In einem geschlossenen Raum herrscht eine geringe Luftwechselrate, etwa von 0,4. Das bedeutet, bis zum Morgen sind etwa 10 - 15 Gramm Wasser pro m³ mehr in der Raumluft.
Funktioniert das?
Raumluft kann bei 20°C max. 17,3 Gramm Wasser als Dampf aufnehmen, das entspricht also 100% rel. Luftfeuchte.
Der Ausgangswert der rel. Luftfeuchte sollte also am Abend sehr niedrig liegen (unter 30%) oder sie müssen die Luftwechselrate von 0,4 auf 3 bis 4 erhöhen.
Wenn dann doch kältere Bauteilinnentemperaturen wie 20°C kommen, kondensiert hier Luftfeuchte bereits früher an diesen kälteren Stellen aus.
Also sollte man (im Winter versteht sich) die Heizung im Schlafzimmer auch tagsüber auf Raumtemperatur stehen lassen und nicht auf z.B. 14°C herunterdrehen oder ganz zuregeln. Da nützt es auch nichts, die Heizung Abends vor dem Schlafengehen aufzudrehen, die ausgekühlten Bauteilmassen bleiben deutlich unter Raumtemperatur. Folge: Kondenswasser
Daher meine Tipps, die erst einmal kein Geld kosten und Kondensateintrag als eine Ursache der Durchfeuchtung minimieren können.

Viele Grüße
Georg Böttcher



Jetzt bin ich ganz verwirrt



ich habe immer gedacht, dass das Problem im Winter besser ist als im Sommer, aber wahrscheinlich ist es ein schleichender Prozess, der sich gerade in der Höchstphase befindet.
Herr Siepmann, wann und wie kann ich Sie Montag erreichen. um einen Termin abzustimmen? Hätten Sie denn auch die fachlichen Leute und Kompetenzen, um mein Problem handwerklich und mit Versatand zu beheben?

Tanja









Hallo Tanja,
ich bin Mo-Fr von 7.00-19.30
und Samstags von 11.00-16.00 erreichbar

MFG
www.zimmerei-siepmann.de



Ich vermute, dass das Wasser vom Nachbarn kommt.



So wie sich das anhoert, war jahrelang kein Problem nach dieser Aufschuettung auf Nachbars Seite.

Plastikfolien zersetzen sich mit der Zeit, und versproeden, werden undicht. Mein Gefuehl ist, dass es sich um drueckende Feuchtigkeit (Niederschlagswasser in der Aufschuettung) handelt, die immer staerker eindringt, je poroeser die Folie wird.

Dafuer traegt der Nachbar die Verantwortung. Dies ist auch im BGB geregelt. Eine Zustimmung des Vorbesitzers war ja wohl auch unter der Annahme erfolgt, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Mein Rat: Nachbar informieren, und verlangen, dass Abhilfe geschaffen wird. Entweder durch Beseitigung der Aufschuettung oder durch Erneuerung der Isolierung.

Im Sinne der Schadensminimierung muessen Sie ihm diese Gelegenheit zuerst geben, bevor Sie teure Gutachter usw. einschalten. Sonst bleiben Sie moeglicherweise im Prozessfall auf vermeidbaren Kosten sitzen.

Kommt es zum Prozess, weil der Nachbar sich weigert, die eindringende Feuchtigkeit zu beseitigen, hat er sehr schlechte Karten, die Gerichte sind da sehr streng (Verursacherprinzip).
Im uebrigen ist Ihr Nachbar auch verantwortlich und haftbar fuer die entstandenen Schaeden (Mauerversalzung, Putzschaeden, evtl. Hausschwamm wegen der Feuchte unter der Dielung).

Im Sinne einer guten Nachbarschaft sollten Sie trotzdem nach einer guetlichen Einigung suchen.
Machen Sie Ihrem Nachbarn deutlich, dass Ihnen nichts an einem Streit liegt, aber Sie auch nicht hinnehmen koennen, dass sich der Feuchteschaden fortsetzend schaedigend auf Ihr Haus auswirkt.
Den ersten Schritt haben Sie bereits getan, indem Sie den Entfeuchter gekauft haben.
Der naechste Schritt ist beim Nachbarn, er muss zunaechst erstmal die Aufschuettung freilegen, um von der anderen Seite her Luftzutritt an die Mauer zu erlauben, und so weit es geht, die Mauer austrocknen zu lassen.
Das ist fuer beide Seiten viel guenstiger als ein Prozess.

Trotzdem rate ich Ihnen ganz dringend, einige Dielen aufzunehmen und den Zustand des Holzes darunter zu begutachten. Wahrscheinlich wird es sinnvoll sein, die nasse Sandschuettung zu entfernen und die Balken und Dielen luftumspuelt trocknen zu lassen.
Warten Sie nicht, bis sich Fruchtkoerper zeigen!



Hallo Paulchen



Ihre Vermutung ist wahr geworden. Gerade ist eine Bauunternehmer aus der tür, der auch Sachverständiger beim dhbv ist - Danke noch einmal an Herrn Bromm für die Empfehlung. Dieser Herr war sehr nett und kompetent und sagte nicht direkt etwas von Bohrlochsperren. Kurz und gut, die Wand vom Nachbarn ist tatsächlich vom Scheitel bis zur Sohle feucht - das heißt die feuchtigkeit sitzt auch in der Decke. Jetzt wird mein Mann zwei Steine aus der Mauer nehmen und dann kommt der gute Mann noch einmal. Eine Abdichtung von außen wird sehr problematisch werden. Wenn es gar nicht geht, bleibt nur eine Gel-Abdichtung von innen - was immer das sein mag. Der Herr von der Bauunternehmens-Firma war aber der Ansicht, dass dies unser Problem sein und nicht das vom Nachbar, das heißt, dass wir für die kompletten Kosten aufkommen müssen - das würde unseren Ruin bedeuten. Ich werde mal unsere Rechtsschutzversicherung zu Rate ziehen.

P.S. Habe ich eigentlich schonmal gesagt, dass dies ein wirklich gutes Forum und sich viele anderen Foren davon eine Scheibe abschneiden können? Angefangen bei der Technik bis hin zu Thematik ist dies wirklich eine runde Sache. Sonderlob an Betreiber!!!



Brauche noch mal Hilfe!



Liebe Fachleute!

Nach dem sich nun ein Sachverständiger vom dhbv unser Projekt angeschaut hat steht nun folgendes Projekt an.

1. Laut seiner Feststellung ist unser Bodenaufbau falsch, eine Dampfsperre fehlt (wir haben lediglich eine blaue 0,2 Folie, die auch nicht an den Rändern hochgezogen ist), - es ensteht zu viel Schwitzwasser, was in eine Wand hoch zieht. Lösungsvorschlag: Bitumenbahnen verkleben und an den Seiten hoch mit einputzen. Dann wieder alter Bodenaufbau: Balkenlage, Hanf-Schüttung zwischen die Balkenräume und Dielen drauf. Ist das logisch? Was gibt es für Alternativen zu den Bitumenbahnen?





Nach dem nun ein Sachverständiger da war und die Marschrichtung vorgegeben hat wird das auch wieder hinterfragt.
Kein Ende absehbar!?
Ach ja, zur Bitumenbahn gibt es in diesem Fall keine Alternative!

mfg jens



Alternativen



gibt es schon.

Wenn Sie es anders als alle anderen und gern auch etwas teurer mögen, wäre auch ein 2K-Kunststoffdickanstrich, in den ein Vlies eingebettet wird, eine Alternative, oder eine 2-3mm-starke Schweißbahn aus Kunststoff. Der Effekt ist der selbe. Es gibt keine Abdichtung aus natürlichen Baustoffen (Naturlatex, handgepflückt :-), die funktioniert.

Grüße

Thomas