Schimmelproblem im Altbau beseitigen

19.11.2017 Bauler



Hallo,

habe jetzt schon einige Stunden damit verbracht, Berichte von "Leidgenossen" zu lesen. Hierzu wurden bereits viele Lösungen und Tips gegeben.

Möchte jetzt auch um Hilfe und Ratschläge bitten und mein Problem schildern. Habe auch ein paar Bilder angefügt, damit man es sich besser vorstellen kann. Am feuchtesten ist die innere Wand/Ecke in Höhe vom Übergang der Betonplatte zum Teer (wo der Blumestock steht).

In einem Zimmer im EG eines Altbaus, wurde vor ca. 15 Jahren Rigipsplatten (mit Styropor an der Rückseite) punktuell mit Gips an die Wand "geklebt". Auf das Mauerwerk wurde damals ein Sanierputz aufgebracht. Das Mauerwerk besteht aus Bruchsteine und Granitsteine, steht ohne Horizontalsperre direkte auf der Erde.
Der Fußboden wurde damals vor 15 Jahren auch neu aufgebaut. Schotter, Dämmplatten, Folie, Estricht. Im Estrich befindet sich eine Elektrofußbodenheizung.
Das Zimmer wird leider nicht täglich beheizt; meiß nur am Wochenende.

Hier sind leider viele ungünstige Gegebenheiten zusammen gekommen.

Weil das Zimmer immer mehr muffig roch und der Putz bzw. Rigips an einer Ecke sich dunkel verfärbte musste ich etwas unternehmen.


Aufgrund der bisherigen Infos habe ich am Wochendene an zwei Wänden (eine Außenwand; eine Wand ca. 40 cm, welche zu einem unbeheizten Lagerraum angrenzt) die Rigipsplatten entfernt. Darunter befand sich Schimmel in einer Höhe von bis zu ca. 50 cm. Diesen haben ich mit 70%igen Isopropanol vorerst schon mal behandelt. Jetzt riecht es leider noch schlimmer.

Ich denke, dass das meiste Wasser von außen bzw. von unten über die Erde in die Wand gezogen wird.


Wie würdet ihr vorgehen bzw. mir empfehlen?

Ich hoffe, dass nicht die einzige Lösung ist die Mauer komplett neu zu machen.
Impregnieren der einzenen Risse wird kaum zu realisieren sein, weil das Mauerwerk in keinem bestimmten System gemauert wurde.
Das einbringen einer Horizontalsperre dürfte auch schwierig (auch zu teuer) werden, da hier die Mauer wohl einstürzen würde.

Am Wochenende habe ich von dem Sanierunssystem TecTem von Knauf erfahren. Hier handelt es sich um Dämmplatten, welche auf die Wand aufgebracht werden. Leider ist es relativ teuer und ich habe sehr wenig Erfahrungsberichte im Internet gefunden.

Vorher war meine favorisierte Sanierungsmaßnahme; Lehm und Holzfaserplatten. Evlt. Lehmbauplatten mit integrierter Heizung.


-- Was wäre euere Vorgehensweise, um die Mauer innen zu sanieren?


-- Was kann ich außen unternehmen?
Ich kann mir vorstellen, dass die äußere Betonplatte und Teer viel Niederschlagswasser aufsaugt und nach untern bzw. direkt in die Wand weiter gibt.

-- Kann es eine Lösung geben, das Zimmer nicht durchgängig beheizen zu müssen?

-- Was mache ich beim Übergang vom Fußboden zur Wand? Gerade in der Ecke ist es sehr feucht und müffelt es am meisten. Wie soll ich es hier dicht bekommen?

Leider ist der Text etwas länger geworden.

Möchte mich schon mal für euere Hilfe bedanken.

Grüße
Klaus


Wie kann ich im Forum mehrere Bilder hochladen?
Habe es jetzt so gemacht.

http://up.picr.de/30999353gm.jpg

http://up.picr.de/30999372ur.jpg

http://up.picr.de/30999376vv.jpg



feuchte Wand



Kleine Ursachen große Wirkung!
Vergessen Sie Ihre Schadensanalyse.
Es gibt drei vergleichsweise nichtige Ursachen für den Schimmelbefall:

1. Innendämmung
Das verwendete Material Rigitherm ist sehr gut für diesen Fall geeignet, hier lag der Fehler an der Verarbeitung. Innendämmungen müssen HOHLRAUMFREI auf die Innenwand aufgeklebt werden, dazu ist das Batzenverfahren nicht geeignet. Anzuwenden sind das Buttering-Floatingverfahren oder wenigstens das Wulst-Punktverfahren. Bei Ihnen konnte vor allem im unteren Bereich warme Innenluft die Dämmung unterströmen, Kondensat setzte sich ab.
2. Sockelbereich
Bei Innendämmungen ohne Wandheizung muß gesichert sein das von außen keine Auffeuchtung bzw. Feuchteakkumulation im Bauteil Wand erfolgen kann; es muß sich ein stabiler eingeschwungener Zustand mit einer hinreichend trockenen Wand einstellen.
Das ist im Sockelbereich anscheinend nicht gegeben. Sockelbereich bedeutet das etwa 30-40 cm UNTER- und OBERhalb der Geländeoberfläche eine wasserdichte bzw. wasserabweisende Bekleidung erfolgen muß denn in diesem Bereich dringt flüssiges Wasser an die Wand.
Hier hört er an der Oberfläche auf.
Oben hui unten pfui, da helfen auch keine Versuche die Fuge zu versiegeln.
Solche Plattenbekleidungen sind nicht wasserdicht, Spritzwasser kann über die Fugen und die obere Kante hinter den Balag kapillar einsickern aber nur durch Diffusion, also gasförmig, über die geringe Fugenfläche wieder austreten. Man nennt das Flaschenhalseffekt. Die Wand feuchtet auf.
Ein Sockelputz ohne dampfdichte Beschichtung durchfeuchtet zwar auch bei Regen, aber nur in den ersten ein, max. zwei Zentimetern, also nicht das Mauerwerk. Die Feuchte kann problemlos wieder abtrocknen, im Gegensatz zu den dampfdichten Fliesen.


3. Thema "Sanierputz"
Viele Laien denken beim Wort Sanierputz wohl an eine Art Zauberputz, den auf die Wand geschmiert und alles wird gut.
Nix wird gut. Sanierputz ist ein speziell auf einen Fall abgestimmter Funktionsputz, dann wenn noch Restfeuchte in einer salzbelasteten Wand steckt die durch Trockenlegung vom Feuchtenachschub getrennt wurde. Das auskristalliesierende Salz das sich in der Trocknungsphase bildet kann sich in den Hohlräumen des Putzes ausdehnen und sprengt so den Putz nicht von der Wand. Man kann den Raum nutzen ohne die vollständige Trocknung abzuwarten.
Das ist der Sinn eines Sanierputzes.
Hier auf der Wand wurde der laienhafte Versuch unternommen Unebenheiten auszugleichen. Wenn dann auch noch auf so einen zementhaltigen Putz zu früh mit Ansetzbinder geklebt wird lösen sich die Klebebatzen von der Wand ab (Ettringitbildung). Man merkt das beim Abbruch der Dämmung, Ansetzbinder ist normalerweise sehr fest.
Das ist vermutlich der dritte Fehler der gemacht wurde.

Also: Drei relativ nichtige Fehler. Wenn Sie die vermeiden bzw. beseitigen können Sie die Innendämmung wieder so aufbauen wie sie war.
Ohne Schimmelzuchtanlage dahinter.
Sorgen Sie trotzdem für eine ordentliche Beheizung und Belüftung. Die Zimmerecken unten stellen geometrische Wärmebrücken dar, hier kühlt das ungedämmte Mauerwerk stärker aus. Mit Innendämmung und Heizung/Lüftung sollte das Problem zu lösen sein.



Erstmal Danke



Wollte mich einstweilen kurz für Ihre ausführlichen Ausführungen bedanken. Einiges ist mir jetzt klarer geworden, aber noch nicht alles...

Ich würde mich dazu am Abend noch mal melden, da ich dann erst wieder mehr Zeit habe.

Grüße



Frage zur weiteren Innensanierung



Hallo Herr Bötcher,

komme leider erst jetzt zum Schreiben.

Folgende Fragen sind mir noch eingefallen.

Zu 1. Innendämmung

Würden Sie also wieder Rigitherm empfehlen (natürlich mit richtiger Verarbeitung)? Nach Ihrer Erklärung ist es einleuchtend, dass die Verarbetung nicht vorteilhaft war.

Das "System" gibt es ja mittlerweile schon länger (was deshalb nicht schlecht sein muß und Erfahrungswerte vorhanden sind); gibt es etwas "moderneres", besseres?


Wie bereits geschrieben habe ich mit dem Gedanken Lehm gespielt; habe jetzt aber weiter gelesen und ein großer Nachteil (auch für mich) wäre, u.a. die geringere Festigkeit für z.b. eine Monatage eines Regales usw.

Welches System gibt es auf Kalkputzbasis? Ist momentan eigenlich mein Favorit; gesundes Raumklima, Abbau von Schadstoffen, Pilzhemmend.

Habe das Gefühl bzw. ein Problem, wenn ich in einen Raum schlafe, welcher viel Gipswände (Rigips) hat, dass ich eine trockener Nase bekomme.

Kennen Sie das System TecTem von Knauf?

Die Wand ohne Heizung derzeit ca. 10 Grad; also fast Außentemperatur; Denke eine (Innen-)dämmung wäre zu empfehlen? Außen zwischen Wand und weißen Platten ist Glaswolle.

Weitere Vorgehensweise:
Grundsätzlich würde ich innen bis zu einer Höhe von Schimmelhöhe + ca. 20 cm den Putz komplett abschlagen und auch die Fugen in Fugenbreite auskratzen?

Oder sollte ich den gesamten Putz abschlagen?

Mit was soll ich dann eine homogene Fläche herstellen (mit keinen Sanierputz)?



Noch eine Frage zum Sockelbereich-Innen:
Der Übergang vom Fußboden zur Innenwand ist mehr oder weniger offen zum Erdboden bzw. zur Schotterschicht. Kann oder sollte man diesen "Spalt" abdichten? Wie bekomme ich den Schimmel weg, welcher wahrscheinlich in diesem Bereich ist?

Momentan müffelt es schon noch etwas; evlt. ist das vom Wasseranteil im Isopropanol welcher erst wieder austrocknen muss.
Gibt es ein besseres Schimmelbekämpfungsmittel?


Nächste Frage zum Sockelbereich im Außenbereich stelle ich im nächsten Beitrag.



Frage zur weiteren Außensanierung



Jetzt meine Fragen zum Außenbereich.

Meinten Sie mit der Plattenbekleidung die oberen weißen oder die unteren Fliesen?
Denke Sie meinen die Fliesen. Denn nach Ihren Ausführungen ist dies auch einleuchtent (mit saugenden Fugen usw....)

Bin bzw. wir sind bisher davon ausgegangen, dass diese ein guter Wetterschutz sein würden. Diese Riemchen befinden sich um das gesamte Haus im Sockelberech (zum Teil auch bis zu 1,30 m Höhe).
D.h. auch dort, in den innenliegenden Räumen wird die Mauer dadurch feuchter als "notwendig" bzw. als ohne?


D.h. wir sollten diese Fliesen abmachen und z.B. Putz aufbringen? Ein Problem dabei ist, dass der Putz ca. 2 cm aufgetragen werden muss. Dadurch würde der Putz über die oberen weißen Platten überstehen. Gibt es eine andere Möglichkeit, welche nicht so viel aufträgt?

Was ist mit dem Teil der Wand unterhalb (das heiß mit Erdkontakt) der Betonplatte bzw. Teerstraße? Wie bekomme ich diesen Teil dicht?

Wie bekomme ich den Übergang von Betonplatte zur Wand (bzw. dann Putz) dicht?

Wirkt die Betonplatte nicht auch wie ein Schwamm und gibt das Wasser in den darunterliegenden Boden ab (welches sich dann den Weg zur Wand sucht). Ist es beim Teer ähnlich?

Viele Grüße



Sockelsanierung



Zuerst überprüfen, ob überall das Gefälle vom Haus nach außen hergestellt wurde.
Zur Abdichtung gibt’s Vergußmassen oder flexible Abdichtungsmaterialien.

Wie dick ist die Glaswolldämmung unter den Wandplatten?

Bessere Außendämmung anzubringen wäre bei Dauernutzung effektiver und unproblematischer als Innendämmung.
Bei Außendämmung sollte möglichst auch der Bereich bis ca 30-50 cm unterhalb des Geländes gedämmt werden.

Wenn mit einem 12 mm Steinbohrer von innen ein zB 3 cm tiefes Loch in die Fuge und dann jeweils 3 cm tiefer gebohrt wird kann überprüft werden, ob die Feuchtigkeit außen höher ist als zum Wandinneren hin oder umgekehrt (Darrprobe).

Nach Entfernung der Fliesen genügt ein Putz, der nicht stärker aufträgt als der bisherige Belag.

Andreas Teich



Innendämmung



Wenn Außendämmung nicht möglich ist würde ich keine relativ diffusionsdichte Innendämmung wie Rigitherm anwenden.

Statt dessen eher mineralische Systeme wie TecTem, Mineralschaumplatten oä,
alternativ Ständerwand mit Zellulose und Verkleidung mit Gipsfaser,Heraklith oä mineralischen Verkleidungen, die ggf mit Kalkputz versehen werden können.
Bei Innendämmung muß jeder sehr schwere Gegenstand in der Ziegelwand montiert werden, wenn nicht entsprechende Maßnahmen ergriffen wurden-
siehe Angaben der Plattenhersteller zur Befestigung.

Kalkputze sind nicht generell fester als Lehmputze.

Schimmel lagert sich nur an Oberflächen ab und muß nur von diesen mechanisch entfernt werden,
anschließend Behandlung mit Isopropanol-Alkohol oder Wasserstoffperoxid.
Abschlagen von festem Putz ist nicht notwendig.

Die Lücke zwischen Fußboden und Wand kann mit Kalkzementmörtel zugeworfen werden. Vorher ggf Trennfolie auf die Fliesen legen.

Eine spezielle Abdichtung ist hier nicht notwendig.

Entlang den Außenwänden kann zur Temperierung des Mauerfußpunktes der Heizungsvor- und Rücklauf verlegt werden.
Zumindest eine dauerhafte Raumerwärmung sollte gesichert sein, da sonst immer wieder Kondensat entstehen kann, wenn kalte Wände erwärmt werden.
Ohne Beheizung ist es immer kalt- auch innengedämnte Wände können ohne Wärmeeinträge eine Temperatur von 10 Grad haben.

Evt ist Außendämmung die bessere Lösung, zudem gibt’s Zuschüsse und die Plattenverkleidung kann ohnehin leicht demontiert werden.
Dann entfallen zusätzliche Abdichtungen im Außenbereich.

Andreas Teich



Zur Sockelsanierung



Hallo und vielen Dank für die Antwort.

Schreibe erst jetzt, weil unerwartet leider noch eine 2. "Baustelle" dazugekommen ist (nicht ihn diesem Haus).
http://community.fachwerk.de/index.cfm/ly/1/0/forum/a/showForum/269048$.cfm#269048


Ich weiß leider nicht, wie dick die Dämmung hinter den Platten ist. Denke aber nicht so stark.

Ein Problem wird, die Außendämmung unterhalb des Geländes zu bringen.
Dazu müsste die Betonplatte abgerissen und auch ein Teil der Teerstraße entfernt werden?

Ohne die Dämmung (unterhalb des Geländes) wird wahrscheinlich das Problem beim Übergang der Bodenplatte zur Außenwand sein?

Muss es ein besondere Putz sein, welcher anstatt den Fließen aufgebracht werden soll?



Zur Innendämmung



Im unteren Bereich sieht es aus, als wie wenn eine Art Kristalle auf der Putzoberfläche (Sanierputz) sind. Entweder ist dies Schimmel oder Salzkristalle (siehe Bild).
Oberhalb sieht der Putz normal aus. Jedoch sind stellenweise Risse im Putz.

Deshalb hätte ich gedacht, ich schlage zumindest die unteren ca. 50 oder 60 cm ab.

- Aber was soll ich dann darauf machen?
- oder besser die gesamte Fläche mit einen System bzw. Putz?

Falls ich das System TecTem nehme, wäre es wahrscheinlich sinnvoll, wenn ein Vertreter der Firma sich dies mal anschaut?


Heizung (wegen Vor- und Rücklauf) ist nicht vorhanden.
- Wäre es sinnvol eine Elektroheizung zumindest im unteren Bereich zu verbauen?


D.h. die Lücke zwischen Fußboden und Wand kann ich einfach mit Kalkzementmörtel schließen, d.h. direkt an die Außenwand?
Kann dann nicht trotzdem Feuchte kühlere Luft von der Erde bzw. Schotter nach oben steigen?
Im Raum riecht es derzeit nicht mehr moderig, aber nach feuchter Erde.
Der Aufbau ist von Innen nach Außen (Estrich, grüner Dämmstreifen, schwarze Folien welche die Estrichbodenplatte komplett umgibt; es wurde unter die schwarze Folie noch die weiße Folie gelegt).

Danke
Viele Grüße



Noch ein Bild



Hier noch ein Bild mit den Folien.





Wie alt ist das Haus?



Baujahr



Ca. 1930



Innenwand feucht



Bei Dauerfeuchtigkeit Kalkzementputz zum Schließen der Lücke verwenden,
wenn's trocknet Kalkmörtel nehmen.

Wenn der Belag watteartig ist handelt es sich um Schimmel
wenn es sich wie ganz feiner Sand anfühlt, kristallartig sind es Ausblühungen.
Diese nur abbürsten und zB Mineralschaumplatten als Innendämmung verwenden, evt Kalziumsilikatplatten, die teurer sind und einen schlechteren Dämmwert aufweisen, aber ein höheres Feuchteausgleichspotential haben.

Bei höherer Salzbelastung und marodem Putz diesen abschlagen und entweder Sanierputz oder Kalkputz auftragen, der ggf später erneuert werden muß.

Andreas Teich



Innenwand



Der Belag fühlt sich eher an wie Sand. Also sind es wohl Ausblühungen.

Für die Lücke ist es dann wahrscheinlich besser Kalkzementputz zu nehmen?
Ich denke nämlich, dass wir es nie komplett trocken bekommen können.

Außerdem ist immer noch ein modriger Geruch im Zimmer. So wie feuchte Erde.
Dieser Geruch ist aber schlimmer geworden, nachdem wir die Rigipsplatten entfernt und mit Isopropanol behandelt haben.
Evlt. muß das Isopropanol bzw. der 30%ige Anteil von Wasser erst wieder verdunsten?



Schimmel



Dann wird es sich um Ausblühungen handeln und nicht um Schimmel, der kann sich trotzdem auf der Oberfläche befinden.
Wenn alles Lose abgebürstet wurde, Schimmel mit Isopropanol oder Wasserstoffperoxid behandelt wurde:

Trocknen und gut Lüften und anschließend ggf mit Kalkfarbe streichen.

Ohne Erwärmung wird das bei den momentanen Witterungsverhältnissen nichts.
Dazu keine Gasbrenner verwenden, da die sehr viel Feuchtigkeit abgeben.

Oberflächentemperaturen und Luftfeuchtigkeit messen und dann die Werte in "Taupunktrechner" eingeben und die Möglichkeit von Kondensatausfall überprüfen.

Andreas Teich



Messen und Heizen



Habe die Wand meiner Meinung nach gut mit Isopropanol eingesprüht. Evlt. war es auch zuviel.

Die Fußbodenheizung läuft.

Das mit Messen und Taupunktberechnen ist eine gute Idee. Werde es ein paar mal machen.


Einzig Sorgen bereitet mir die Außenwand; um diese dicht zu bekommen.
Vor allem weil es jetzt draußen feucht und kalt ist.





Ich gehe davon aus das die Putze Zementgebunden sind. Holen Sie sich einen Fachmann in der Nähe der Sie beratet und die Ursache findet. Oder finden Sie Dokumentationen vom Objekt.