Weißer Schimmel im Keller auf dem Lehmboden?




Hallo zusammen,

ich habe eine Frage und hoffe, jemand kann mir weiterhelfen.

Ich bin in das alte Fachwerkhaus (aus dem 19. Jahrh.) meines Großvaters gezogen. Das Haus ist in gutem Zustand, nur der Keller macht mir Sorgen (siehe Foto).

Was ist das für ein weißer Belag auf dem Lehmboden? Ist das Schimmel?

Ich weiß, normalerweise ist ein Lehmboden kein geeigneter Nährboden für Schimmelpilze, aber es sieht nunmal wie Schimmel aus.

Der Boden ist sehr feucht, was ja aber bei einem Lehmboden im Keller üblich ist (das war ja früher so gewollt).
Das Raumklima ist meines Erachtens in Ordnung. Der Geruch ist zwar sehr eigen, aber ich finde nicht, dass es unangenehm, modrig oder muffig riecht.

Kann mir jemand weiterhelfen?



Foto reicht nicht.



Nach dem Foto sehe ich drei Möglichkeiten:
1. Salzausblühungen
2. Schimmelpilz (Deuteromyceten, Fungi imperfecti, keine Bauschädigung evtl. Gesundheitsbeeinträchtigung)
3. Holzpilze (Basidiomyceten auch Echter Hausschwamm möglich, Bauschaden)
Egal was es ist: Der Boden ist feucht, das heisst wenn es noch kein Schimmel oder Holzpilz ist, kann einer geeignete Bedingungen zum wachsen finden.
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold



Is aber nicht zufällig



der runtergebröselte Kalk von der Kellerdecke (sandig-körnige Konsistenz)?

Gruss, Boris

P.S. Auf jeden Fall mal wechfegen - hält nur Feuchte am Boden.



Konsistenz



Hallo,

die Konsistenz ist nicht sandig-körnig, sondern eher schleimig. Von der Decke kommt das nicht.

Es betrifft nur den Lehmboden. Da liegt noch etwas Gerümpel im Keller das sieht alles gut aus.

Ich mache mir schon etwas Sorgen um meine Gesundheit. Der Kellerraum ist nur durch eine relativ undichte alte Holztür vom Rest des Hauses getrennt. Falls es Schimmel ist, kommen bestimmt Millionen von Sporen zu mir hoch.

Was würdet Ihr empfehlen? Eine Probe mit Wattestäbchen ins Labor schicken?

Was ich vorhin vergessen habe zu schreiben:
Der Raum wurde seit Jahren nicht mehr gelüftet. Nur ein kleiner Schlitz ist an einem der drei Fenster. Ab und zu hat jm. die Tür aufgemacht und reingeguckt, aber das war's dann.



Weißer Schimmel im Keller auf dem Lehmboden?



Hallo,
das erste was mir in den Sinn kommt ist:einen Sack Kalkhydrat kaufen und darüberstreuen

Grüße

Mladen





Mein erster Gedanke währe, über die Fenster das Lüften zu ermöglichen.
Der zweite währe das Gerümpel aus dem Keller zu schaffen.

Grüße aus Schönebeck



Weißer Schimmel im Keller auf dem Lehmboden?



Hallo,
versuchs doch mal mit gründlich Lüften.
Ein Hauspilz sieht anders aus und bildet bei günstigen Bedingungen (feuchte Wärme) Fruchtkörper. Und die hätten sich längst auf das Gerümpel im Keller (soweit Holz oder Papier) ausgebreitet.
Keller in alten Häusern sollte man ganzjährig gut durchlüften, auch ín eiskalter trockener Winterluft.





---“Keller in alten Häusern sollte man ganzjährig gut durchlüften, auch ín eiskalter trockener Winterluft.”---

Das ist so nicht richtig.

Im warmen Sommer sollte man zu lüften nur die kühleren Abend-, Nacht- oder Morgenstunden nutzen.
Ansonsten wird über die wärmere Außenluft weitere Feuchte in den Keller eingetragen.

Grüße aus Schönebeck



Kann mich



Olivers Rat nur anschliessen: Maske auf, raus mit dem Kram, Fenster freimachen, durchlüften.

Die einmalige Kontamination mit was auch immer wirst du denk' ich überleben - Abhärtung sichert schliesslich das Überleben unserer Art auf diesem Planeten.....;-)

Gruss, Boris





Ohne anzufassen und Augenschein vor ort kann ich nur raten:
Schleimpilze würden Bild und Ihrer Beschreibung am ehesten entsprechen. Ich schließe mich Regina H.s Diagnose insoweit an, als EHS längst das Holz zerstört hätte.

Grüße





Sehe ich ähnlich, letztlich scheint "nur" der Boden befallen und der Pilz geht nicht an Wand oder Holz über.
Vielleicht kannst Du ja mal eine Nahaufnahme reinstellen.

Letztlich muss das Gerümpel aus dem Keller raus und dieser muss in Zunkunft richtig => belüftet werden.

Wenn Bedarf besteht und es nicht so weit weg ist kann ich mir das mal ansehen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Vielen Dank für die vielen Antworten.



Lüften habe ich natürlich auch schon in Erwägung gezogen, aber ich befürchte wenn ich im Keller ein Luftstrom erzeuge, kommen unzählige Sporen (falls es Schimmel ist) durch den undichten Türrahmen und den Türschlitz hoch ins Haus.

Solange nicht geklärt ist, was es ist, traue ich mich auch nicht mehr, ohne Ganzkörperschutz irgendetwas da unten anzufassen, geschweige denn auszuräumen. Es mag sein, dass ich etwas überempfindlich bin, aber die große Fläche des Befalls macht mir nun mal Angst.

Im Internet gibt es einige Anbieter, die einen Nährboden, den man eine Zeit lang in dem Raum aufstellt bzw. direkte Proben mit Wattestäbchen im Labor auswertet. Kostet knapp 50,- EUR. Hat jemand Erfahrung damit? Bringt mich das weiter?

Oder muss ein Fachmann her, der ein Schimmelgutachten erstellt? Das wird dann teuer.

Das Haus steht übrigens in 76767 Hagenbach, nähe Karlsruhe. Ist also leider ein Stückchen von Wiesbaden entfernt.

Viele Grüße,
Marco Dries





Hallo,

stellen Sie Ihre kamera doch mal auf Makrofunktion, die bisherigen Bilder sprechen in der vergrößerung schon sehr für einen Schleimpilz (nicht gesundheitsgefährdend, nicht zerstörend).
Mit Blitz müsste der dann richtig gut kommen !

Grüße



Bei so viel Furcht...



...würde ich als erstes eine dichtschließende Kellertür in Erwägung ziehen - und dann endlich lüften. Den Schimmel haben Sie da mit Sicherheit drin, weil jedes Fenster fest verrammelt ist.

Schimmelsporen beißen im Übrigen nicht. Mit einer Atemschutzmaske ausgerüstet, wird Ihnen von dieser Seite beim Ausräumen kein Leid widerfahren. Ach ja, Schimmelsporen sind sowieso überall.

Grüße

Thomas



Furcht vor Sporen oder



dessen Furz, (Gas)
also uns hat es auch noch nicht umgehauen

Grüße
mladen



Schimmel bekämpfen



Hallo Marco,

bei allen richtigen Maßnahmen die bereits erläutert wurden empfehle ich den Schimmel mit Porozid abzutöten. Porozid ist ein Antischimmelspray mit Langzeitwirkung, näheres findest Du hier:

http://porofin.de/download/lotupor-info1.pdf

Ralf.



Wenn das so einfach wäre ....



... dann könnte man Pilze und Schimmelbefall einfach mit der Sprühflasche erledigen.

Leider liegt die Ursache meist tiefer:
Bauschäden und Feuchtigkeit, wo sie nicht erwünscht sind. Auch Bausünden (z.B. unsachgerechte Dämmung - mit Styropor und Kork oder versiegelte Bodenbereiche können Pilzbefall befördern).

Kurzfristig helfen die Schimmelsprays. Aber die Pilzsporen und die Myzels warten geduldig auf den nächsten Angriff.

Theorie ... ich such noch immer nach einer Firma, die den Feuchteschaden incl. Pilze sachkundig repariert (Trocknung und Drainage außen, Mörtel nachstreichen, Innenraumsanierung) in Mecklenburg-Vorpommern.



Schimmelsprays



Das mit dem Schimmelspray war nur ein Vorschlag die Gesundheitsgefährdene Situation zu entspannen um ohne Risiko den Keller zu sanieren. Das den Pilzen nur durch das entziehen der Nahrung beizukommen ist wissen hier doch alle. Wenn ich Kunden habe die aus Ihrer Schimmelbude ausziehen, behandeln die auch immer erst alles (Kleidung, Ledersachen, Möbel, Teppiche etc.) mit Porozid damit die Sporen nicht auch in der neuen Wohnung weiterleben.

Zur dauerhaften Beseitigung trockne ich Wände aus, Schimmel kann ohne Wasser nicht leben. Für diese Art Schimmelbeseitigung kann ich auch 20 Jahre Garantie geben weil die dazu nötigen Produkte schon seit 43 Jahren wirksam sind.

Ich mache hierzu, in Zusammenarbeit mit einer großen Hausgesellschaft in Berlin, eine Studie an einem stark Schimmelbefallenden Objekt von 1936. Die thermographische Nachuntersuchung ca. fünf Wochen später sieht beeindruckend aus.

Das was Du anscheined suchst kann ich leisten, wie, gern bei einer kostenlosen Objektbesichtigung.

Ralf



Wer's glaubt...



...wird nicht seelig, allenfalls panisch. Sporen gibt es überall, den Spray kann man glatt auslassen. Pilze wachsen, wenn die Bedingungen stimmen.

Außerdem: Ganz wesentliche Anteile der Schimmelpilzproblematik entstehen nicht durch den Schimmel selbst, sondern durch Stoffwechselprodukte des Schimmels, und auch durch abgestorbene Schimmelbestandteile in der Luft. Dagegen ist kein Spray gewachsen.

Und schließlich: Nicht jeder Schimmel ist problematisch. Man kann aber Ängste produzieren, und überflüssigen Tinneff bestens verkaufen.

Wer bei diesen Bildern zu einem Spray rät, macht sich einfach nur lächerlich.

Grüße

Thomas





Wie sieht denn Schimmel in der Thermographie aus ?
Kann man den dann bestimmen ?
Mir scheint, hier wird Unsinn erzählt.

Grüße





Ich habe mir inzwischen ein Angebot von einem örtlichen Bauunternehmen machen lassen:

- Keller ausräumen
- Boden 3 cm abtragen
- Boden Betonieren
für um die 2.000,- EUR. (Der Keller ist ca. 20 qm groß.)

Ich bin noch am überlegen ob ich das annehmen werde.
Wenn ich danach richtig lüfte, werde ich wohl keine Probleme mit Schimmel mehr haben.



@Böhme



... wer wirft denn hier wieder mit Lehm?

Ich denke das der Vorschlag die Pilze mit Porozid abzutöten schon richtig ist, oder würden Sie gern ohne Schutz durch schleimige Pilze waten bzw. den alten Boden (Sondermüll) wie angedacht da rausschaufeln wollen? Also meine Gesundheit ist es wert erst mal die Pilze abzutöten.
Ich denke das mit den Betonboden ist anschließend der richtige weg.

Ralf



@Beckmann



... wie Schimmel bei einer Thermographie (Th) aussieht? Tolle Frage! Zu sehen ist der schon ohne Th. ganz gut, die Thermographie läßt nur die durch Feuchtigkeit kühleren Stellen feststellen die für Schimmel den Lebensraum bilden.

Nun, die P.- Horizontalsperre und L.-Fassaden-Hydrophobierung haben den belasteten Bereich bereits stark ausgetrocknet und damit dem Schimmel den Lebensraum genommen. Das hat die Thermographie nach gut fünf Wochen sichtbar gemacht. Auch die extreme Taupunktverschiebung an der Nordwest Ecke des Hauses nach innen ist kaum noch wahr zu nehmen. Dafür gebe ich dann auch die 20 Jahre Garantie: für Ursachenbeseitigung!



@ RADIRU



Immer noch der ruppige Ton? Nett, echt.

Jeder Komposthaufen ist Sondermüll (nach Ihren Kriterien): Voller Pilze, incl. Schimmel. Fuchteln Sie da auch mit Ihrem "Hausfrauenschimmelspray" 'rum? Den Markt sollten Sie sich erschließen, und fürderhin Schleimpilze beim Kleingärtner bekämpfen. Das Schrebergärtnerforum wird für Ihre Auslassungen dankbar sein.

Selten so gelacht.

Keep on spraying :-)

Thomas





Nun glaube ich kaum, das Herr Rupnow über das fachliche Wissen der Schimmelbekämpfung verfügt.
Währe das so, hätte er hier keine Ferndiagnose mit 20 jähriger Garantiezusage gegeben.

Solche Leute gehören in diesen Topf.:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=3515340




Grüße aus Schönebeck



Schöner Link!



Unbedingt ansehen, Herr Err!

Grüße

Thomas



Nun Herr Rupnow,



wenn es hierbei wirklich um Schleimpilze handelt, stellt sich die Frage, was sind Schleimpilze?

Schleimpilze sind eine eigene Gruppe von Organismen, die noch am ehesten zu den Amöben (daher auch ein anderer Name für Schleimpilze: "soziale Amöbe"), also zu den Einzellern gezählt werden kann, da sie die meisten und wichtigsten Gemeinsamkeiten aufweisen. Ein Schleimpilz ist also quasi eine Riesenamöbe, die Millionen von Zellkernen besitzt.

Somit werden Sie wohl etwas Schwierigkeiten haben diesen mit Ihrem Antischimmelspray zu bekämpfen.

Grüsse Thomas



@Böhme



... bitte werden Sie mal nicht ungerecht.

Die schlechten Manieren lasse ich hier nicht raushängen.

Entspannte Grüße



@Struve



... in welchen Topf wollen Sie?

Ach ja, in den, der hier nichts mehr mit diesem hier beschriebenen Problem zu tun hat.

Von Dingen die Sie am besten nicht verstehen können Sie ja besonders gut ..., na sagen wir mal: sich äußern.

PS. Den TV Bericht finde ich übrigens gut, aber würden Sie gern im Schimmel leben wollen und wenn ja, wo her wissen Sie das der Schimmel in der Hütte gut für Sie ist oder vielleicht doch gesundheitsgefährdent? Ich treffe in der kommenden Woche einen der Protagonisten im Film, werde mit Ihm mal darüber persönlich sprechen.





Herr Rupnow,

auf jeden Fall muss ich mich nicht, wie Sie, für eine dubiose Firma prostituieren die mir hin und wieder einen Kanten Brot hin wirft.

Auf welcher fachlichen Ausbildung ist eigentlich Ihr “Fachbetrieb” gegründet?

Grüße aus Schönebeck



@Struve



... was wissen Sie eigentlich von Prostitution?
... was glauben Sie von mir zu wissen?
... dubiose Firma? Was meinen Sie damit?
... vielleicht möchten Sie ja mal zu unserer Handwerkerschulung kommen?

Bitte äußern Sie sich klar und deutlich damit man etwas mit Ihren Aussagen anfangen kann.

Sie kennen ja schon das Prozedere.





Herr Rupnow,

auf Fragen gezielt zu antworten war noch nie Ihre Stärke.
Ihr auswendig gelerntes, und ständig wiedergekaute Ihrer WEB Seiten “Inhalte” macht diese weder richtiger, noch für die Leser hier erträglicher.

“... was wissen Sie eigentlich von Prostitution?”
Ich sehe mal bei Wiki rein.
“... was glauben Sie von mir zu wissen?”
Das Sie kein Fachmann sind, bestenfalls ein Vertreter. Etwas patzig für meinen Geschmack.
“... dubiose Firma? Was meinen Sie damit?”
Na Herr Rupnow, was könnte da wohl gemeint sein?


Grüße aus Schönebeck



@Radiru



was Sie hier 'raushängen lassen, riecht übel. Wann hätte ich Sie mit "Rupnow" angesprochen? Das mag bei Barras üblich gewesen sein - wenn sie da noch Altlasten mit sich 'rumtragen, dürfen Sie das gern auch woanders auskurieren lassen. Für mich sind Sie trotz minderwertigen Vertretergesäusels ein "Herr Rupnow", alternativ als Kürzel, was ich deshalb vorziehe, weil ich Ihrem Suchmaschinenauftritt nicht noch Futter geben will.

Grüße

Thomas



Na Herr Rupnow,



das wird doch wohl nicht der Protagonist mit dem Hund sein???

Grüße aus Schönebeck



Lehmboden erhalten



Sie haben offensichtlich kein Schimmelproblem!
1. Einen Schimmelbefall dieser Größenordnung würden Sie deutlich als muffigen Geruch wahrnehmen
2. Lange Zeit unbeeinflusst wachsender Schimmel würde den Boden flächenhaft bedecken und nicht nur fleckenweise
3. Die abgestellten Sachen im Keller haben offensichtlich kein Schimmelproblem - der schimmelanfällige Spankorb müsste z. B. von einem Schimmelpelz bedeckt sein - das spricht gegen ein schimmelfreundliches Kleinklima im Keller

Ich gehe davon aus, dass die Bodenflecken Salzausblühungen sind, die Luftfeuchtigkeit aufnehmen und daher schleimig werden. Der Lehmboden nimmt offensichtlich

Keller sind ursprünglich als Pufferzone zwischen dem kalten und feuchten Erdreich und dem erhöhten Wohnbereich konzipiert worden. Sie nehmen dabei dauernd Feuchtigkeit aus der Umgebung auf und geben sie an die Luft ab. Damit das funktioniert ist eine unregulierte Dauerbelüftung des Kellers mit ständiger Zugluft notwendig, die eine ständige aber langsame Anpassung der Kellerluft an Temperatur und Feuchtigkeit der Außenluft zulässt. Der Lehmboden wirkt als zusätzlicher Feuchtigkeitsregulator, da er in der Lage ist, in hohem Maße Feuchtigkeit aufzunehmen und auch wiederabzugeben. Das ganze ist - wenn unter anderem die dauerlüftung gewährleistet ist - ein selbstregulierendes System was Feuchtigkeit und Temperatur im Jahresverlauf angeht.

Bei Einbau eines Betonbodens geht diese Funktion verloren. Wasserundurchlässiger Beton sperrt das Wasser von Unten aus, nimmt aber auch kein Wasser aus der Luft an. Der Feuchtigkeitsausgleich über Zugluft wird nicht mehr ausreichen. Weitere Schritte sind dann erforderlich, die zum Ziel haben, die Feuchtigkeit ganz aus dem Keller auszuschließen: Auch die Wände müssen gegen die Feuchtigkeit des umgebenden Erdreichs abgedichtet werden. Warme feuchte Luft darf jetzt nicht mehr in den Keller eindringen: Die transportierte Luftfeuchtigkeit - die vorher von dem Lehmboden aufgenommen wurde - schlägt sich jetzt auf dem kühleren, wasserabweisenden Betonboden nieder. In diesem Ausbauzustand ist also nur noch eine wohlüberlegte Belüftung des Kellers an günstigen Tagen möglich.

Man tauscht mit dem Ersatz des Lehmbodens also nicht nur ein Stück Geschichte gegen etwas Modernes sondern auch ein sich selbst regulierendes System gegen ein wartungsbedürftiges ein.

Meine Vorgehensweise wäre diese:
1. Dichte Kellertür einbauen.
2. Alle Kellerfenster daueröffnen - Gitter einbauen gegen kleine vierbeinige Mitbewohner
3. Sobald die Salzausblühungen getrocknet sind zusammenfegen und in den Kompost
4. Wenn es aus ästhetischen Gründen erforderlich erscheint, Bodenoberfläche abschrubben
5. Kellerraum als Lagerraum für Obst, Gemüse, Kartoffeln nutzen

-- war eigentlich auf der Suche nach flexiblen, gesunden Bodenbelägen für Badezimmer -- konnte mich hier aber - ob der gereizten Beiträge - nicht zurückhalten etwas sachliches beizusteuern ---

beste Grüße und viel Erfolg mit dem Boden





@FRETH

Ihre Sachlichkeit ehrt sie aber es sollte auch inhaltlich richtig sein.

Mir ist nicht klar, warum Kondensat im Keller nicht ausfallen soll nur weil er einen Lehmboden hat.
In der Natur der Dinge liegt, das diese Keller im Sommer immer erheblich kühler sind als das außen der Fall ist.
Das heißt dann, Lehm hin oder her, warme, Feuchte Luft gelangt bei Dauerlüftung in den Keller.


Grüße aus Schönebeck



Zudem...



...sei angemerkt, daß der ständige Erdfeuchteeintrag über die gesamte Bodenfläche sicher deutlich höher ausfällt, als duch Kondensat erreichbar, selbst bei völlig falscher Lüftung.

Wer sich das Bild vergrößert, sieht sicher keine Salzausblühungen mehr. Ich jedenfalls sehe da Schleim.

Grüße

Thomas