Ringfundament - kein Keller - viel Schichtwasser

05.03.2003



Hallo,
ich habe vor 2 Jahren ein altes Windmühlengrundstück gekauft. Das damalige große Gutshaus wurde vom Vorbesitzer abgetragen und zu einem Einfamilienhaus umgebaut.
Das Grundstück steht erhöht, wir haben sehr viel Schichtwasser und Wasser im allgemeinen läuft auf und um das Grundstück herum nur langsam ab. Das Haus ist auf einem einfachen Ringfundament aus Sandsteinen gebaut. Innerhalb dieses Steinringes ist nur (trockener Dreck), es ist auch kein Keller vorhanden. Vor und hinter dem Haus haben wir 2 Brunnen, einer ist ca. 5 m tief, der direkt vor dem Haus ist nur 2,50 tief und immer voll.
Ich habe nun Bedenken, daß mal irgendwann das Wasser von unten in das Haus eindringt. Kann das passieren? Es ist warscheinlich so,daß die Wasseradern bzw. das Schichtwasser gerade so am Haus vorbeilaufen. Gibt es da vielleicht Fachleute, die sich mit so etwas auskennen - wohin kan ich mich wenden?
VG Ines



Wasser



Es ist nicht zu erwarten, dass Wasser von unten in das Haus eindringt, zumal Ihr Grundstück ja erhöht, dem Wind entgegen liegt. Die Brunnen sind möglicherweise neben der Versorgung und der Feuervorsorge zur Wasserhaltung angelegt worden. Da auch Brunnenbauer heute wie gestern mit der Rute gehen, wurden die Brunnen auf einer Wasserader angelegt. Diese können zwar wandern, der volle Brunnen deutet aber nicht darauf hin. Wenn Sie die Tiefen der Wasseradern bestimmen lassen wollen, sprechen Sie mit einem Brunnenbauer oder einem Architekten mit Rutenerfahrung (der kann dann gleich was zur Substanz und den Fundamenten aus Sandstein sagen). Wie weit liegen denn die Schachtbrunnen vom Haus weg?




Schon gelesen?

Kalkmörtel