Dämmung Scheune ( wird zur Werkstatt umgebaut)

29.04.2007



Hallo,
unsere Scheune steht in der Rhön und wir wollen sie als Werkstatt umbauen.
Wir haben die Gefache freigelegt ( bestanden aus Weide- und Lehmfüllungen und teilweise aus Leichtbausteinen in schlechtem Zustand ).Die Scheune ist inen nun total frei bis zum Dachgiebel.Aussen sind nur noch auf einer Seite die alten Wettbretter dran und auf der anderen Seite wurden alte Ölfässer aufgeschnitten und als "Fassade" angebracht. Wir wissen nun nicht, wie wir den Aufbau vollziehen können. Als Abschluss würden wir gerne Fermacellplatten als Innenwand anbringen, ist das o.k? Was können wir als Dämmung verwenden? Aussen planen wir eine Verschalung mit Lärchenholz.Über Hilfe würden wir uns sehr freuen.
Gruß Patricia Can



Wo in der Röhn?



Hallo Patricia,
es gibt viele möglichkeiten, vor allen dingen meist falsche.
ich könnte aber mal vorbeikommen, denn ich bin öfters in der röhn.
mail doch bitte mal ne telefonummer rüber.
gruß franky



Wandaufbau



Als Ausfachung am besten Leichtlehmsteine. Lehm konserviert das Holz und hat gute Wärmespeicher- und Schallschutzeigenschaften. Wenn die Fassade außen verschalt werden soll, bietet sich eine Außendämmung mit Holzweichfaserplatten an. Innen kann dann ein Lehmputz auf die Wandflächen aufgebracht werden. So entsteht ein homogener, Fachwerkverträglicher Wandaufbau mit guten bauphysikalischen Eigenschaften und einem optimalem Raumklima. Von der Fermacellplatte im Fachwerkhaus, gerade im Außenwandbereich kann ich nur abraten, Gips ist Fäulnissanfällig, Kondenswasser kann hier Schimmel und andere Bauschäden verursachen. Zudem werden Mäuse und anderes Getier sich sehr über den entstandenen Hohlraum hinter der Platte freuen und dort ihr Werk verrichten.
In der Rhön bzw. bei Fulda habe ich auch gelegentlich zu tun. Falls also bzgl. Hilfestellung bzw.bei Baustoffen Bedarf besteht, einfach mal bei mir melden. (Daten im Profil)
Viele Grüße vom Edersee