Erfahrungsaustausch

23.10.2006



Hallo Zusammen,

ich träume schon immer davon, den alten Bauernhof meiner Großeltern zu sanieren. Neben einem alten Bruchsteinhaus gibt es auch noch eine Scheune, die man eventuell zu einem Wohnhaus ausbauen könnte. Da ich keinerlei Vorstellungen über die Kosten eines solchen Vorhabens habe, es aber noch zu früh für die Einbeziehung eines Architekten ist (Sanierung bzw. Ausbau ist erst in ca. 3 Jahren geplant) und eine Kostenschätzung via Internet eh nicht machbar ist, interessieren mich eure Erfahrungen mit der Sanierung eines alten Bruchsteinhauses bzw. mit dem Ausbau einer Scheune. Wieviel hat euch der Bau am Ende gekostet? Toll wären auch "Vorher-Nachher-Fotos"!

Viele Grüße

Marion Röser



Seit...



... August letzten Jahres sanieren wir ein Backsteinhaus von ca. 1905. Wir hatten das Glück, dass wir zusätzlich noch zu unserem Kredit Geld von anderen Seiten bekommen haben (leider auch durch einen Todesfall). Sonst wäre es im Leben nicht hingekommen (und wir sind ja noch nicht fertig - jetzt wird's knapp).

Wenn man dann noch böse Überraschungen erlebt (Wurm im Gebälk), schluckt man ordentlich. Nicht zu verachten sind da so Kosten wie Schrauben, Nägel, Sand, Kalk usw. und so fort. Wir haben auch sehr viel Geld für Holz (Dachlatten, Bretter für Pelletbunker, Balken) ausgeben müssen - dass das so teuer ist, hätte ich nicht gedacht.

Ein Mega-Posten waren bei uns auch die unzähligen Container zur Beseitigung der "Hinterlassenschaften" der Vorbesitzer (Teer vom Flachdach, Bitumen, Schutt, Holz). Auweia!

Anschaffungen wie Pelletkessel, Kläranlage, Dacheindeckung, Fenster, Türen gehen natürlich richtig ins Geld. Von den Arbeitsstunden, die wir ins Haus gesteckt haben will ich gar nicht reden.

Aber bis jetzt bereuen wir nichts! Naja, manchmal fluchen wir schon ein klein wenig... :-)

Ich kann nur sagen: Tu es!

Viele Grüße