Auf alter Fachwerkscheune im 1ten Stock Neubauen

22.01.2012



Hallo,
ich bin am überlegen ob die Möglichkeit besteht auf meiner alten Fachwerkscheune den Dachstuhl runterzureißen um dann auf den Querbalken eine Fertigbetondecke zu gießen um darauf neu rauf Mauern zu können um mir so zusagen im 1ten Stock ein Wohnhaus zu errichten.
Mein bedenken ist nur ob das ganze Gewicht die Fachwerkwände tragen oder ich es an jedem eck mit Säulen oder T-Träger verstärken müsste.

Kennt sich hier von euch jemand mit derartigen Um- und ausbauten aus? Bin vorab schon mal dankbar für jegliche Tipps und Tricks von euch.

MFG
SebastianK.



Aufstockung



Es gibt hier eine Reihe von Mitgliedern die sich mit so was auskennen.
Ich jedenfalls rate Dir zuerst zum Bauamt zu gehen, zu erläutern was Du vorhast und ob es aus baurechtlicher Sicht dagegen Einwände gibt. Dann brauchst Du einen Planer/Architekten der die Genehmigungsplanung erarbeitet, falls es zum Bauvorhaben kommt. Dann einen Statiker der die erforderlichen Nachweise führt. So nebenbei mal ein paar Tipps holen und denn am Wochenende in die Hände gespuckt- so läuft das nicht.

Viele Grüße



Bleiben Sie ...



... im Systhem des Fachwerkes oder reißen Sie alles ab. Was Sie beschreiben, hört sich nach einem unglaublichen Gewurstel an. Da wird sich kein Architekt daran beteiligen - hoffe ich.





Bei Architekten wie ihnen kann man getrost drauf verzichten!Klappen Sie doch ihren Laden zusammen und suchen Sie sich ein Handwerk aus dem Sie gewidmet sind.

Für alle anderen bin immernoch offen für eure inspirationen zu meinen äußerst komplitzierten Bauvorhaben ;-)



Man muss doch nicht gleich...



so unfreundlich werden.

Ein Ausbau der bestehenden Scheune ist nicht möglich? Welchen Vorteil versprichst du dir denn von der geplanten Vorgehenssweise im Gegensatz zu einem kompletten Abriss und Neubau? So ist das deutlich komplizierter, du bist wesentlich gebundener, was die Form angeht, und ich vermute, dass das auch teurer als ein kompletter Neubau würde. Statik (eventuell angegriffene Balken, Fundament), Kosten, Optik etc. wären ales Gründe, aus denen ich einen kompletten Neubau favorisieren würde. Ganz vielleicht noch eine Haus-in-Haus Lösung.

Ansonsten so vorgehen, wie von Herrn Böttcher vorgeschlagen.



Guten Morgen Sebastian,



wie wärs mit ein paar Fotos, damit man sich ein Bild der Situation machen kann.
Möglich ist es schon, eine Betondecke in eine Scheune einzuziehen, aber nur, wenn eine gewisse Steifigkeit der Wände vorliegt.
Ein Gang zum Bauamt wäre im Vorfeld ratsam, ein Architekt nicht unbedingt notwendig.

Vie Grüße aus dem nördlichen Unterfranken



Andersrum:



Architekt und Statiker sind zwingend erforderlich, und ersterer geht den Weg zum Amt. Wenn Sie Ihr Vorhaben dort so beschreiben wie jetzt hier, werden Sie vermutlich keine Zustimmung finden.Das kann der Architekt Ihres Vertrauens besser.

Noch eine Alternative: Wie wäre es mit einem OG in massiver Holztafelbauweise? Der link: http://rombach-holzhaus.com/?ID=22&lang=

Der Baukörper behält, wie der Unterbau, eine gewisse Elastizität, wird ggf. leichter, der Aufbau geht schnell und das System ist, da die Platten abgesperrt sind und kaum arbeiten, architektonisch frei, also auch beputzbar. Mit den zugehörigen Dachplatten lassen Sie die Wärme im Sommer zuverlässig draußen.

Für Fragen dazu bin ich gern zu sprechen.

Grüße

Thomas