Scheune als Pferdestall umbauen

30.09.2014



Hallo,
wir haben ein Grundstück mit einer Fachwerkscheune gekauft. Diese wollen wir als Pferdestall nutzen. Um das Fachwerk vor Tritten zu Schützen wollten wir von Innen davor eine Wand mit Yton-Steinen setzen.
Ist das sinnvoll oder hat jemand Erfahrungen mit sowas?
Bin für jede Antwort dankbar.
Liebe Grüße



Geldverschwendung



mehr nicht …

… also überlegen Sie sich doch mal … wenn ein Pferd austritt … was hält dagegen?

Ytong Steinchen oder massives Holz?

Florian Kurz



Pferdestall in Scheune



ich habe zwar nur Erfahrungen mit Schafen, aber da hatte ich im Frühjahr schon mal eine 40-50 cm hohe Mistmatratze im Stall. Nun ist Pferdedung glaub ich nicht so nass, aber meine Befürchtungen würden eher in Richtung Nitratbelastung der Wände gehen und wie das Fachwerk vor Durchfeuchtung geschützt werden kann. Oder gibt es einen Sockel aus Steinen?
Gruß Pope



Unser Stall



hat Holzböden und Wände ,kein Einstreu(die schlafen eh nur draussen) wird täglich gemistet und steht seit zwanzig Jahren.

Ist also noch nicht kaputt randaliert worden und wird es auch nicht....

Auf nummer sicher Holzbeplankung 1,5m hoch.

Grüße Martin



Normale Baubohlen...



...aus Fichte, 40x250mm, sollten mit etwas Abstand vor der Wand montiert werden. Dann können auch Vollblüter nix ausrichten...

Grüße

Thomas



Eigene Erfahrung



Wir haben im Pferdestall ein Fachwerk auf 30 cm Mauerwerk.
Dann kommt der Urin nicht an die Balken, das reicht, wenn ordentlich gemistet wird.
Das Fachwerk haben wir mit OSB abgestellt.
Rauhspund, 1m hoch senkrecht verlegt wäre meine Variante fürs nächste mal.
Bei sehr großen und kräftigen Pferdchen vielleicht auch Baubohlen, aber Rauhspund reicht sicher aus.



Ich würde auch Holz bevorzugen



Wir haben die Trennwände in der Scheune mit Holz gebaut.

Laut den Richtlinien des Amtsveterinär die er uns bei unserer Umnutzung an de nBauantrag geheftet hat müssen alle Trennwände durchtrittsicher sein. In diesem Merkblatt ist die rede von 4cm Hartholz, was wirklich ne Menge wäre.

Wir haben 4cm Fichtendielen für die Trennwände verwendet. Wenn die Verkleidung press an der Wand dahinter angebracht wird braucht es wahrscheinlich nicht so viel Holz. Wenn allerdings ein Zwischenraum zwischen Wand und Vorbau entsteht sollte dieser trittsicher sein. Stell dir mal vor einen der Tierchen kommt doch mal durch die Bretter und hängt dann mit dem Fuss im Zwischenraum fest...

Gasbeton kommt mit auch zu weich vor. OSB hätte ich bedenken wegen möglicher Splitter die herausstehen können die mal dann aus dem Pferdchen popeln muss....

Eventuell hat es ja ums Eck einen Bauern der sein altes Holzsilo nicht mehr braucht und froh ist wenn es ihm jemand abbaut. Das ist eine gute Quelle für passende Bohlen ;-)


Nur als Hinweis. Mindestens in BW kann man nur in sehr wenigen Orten bzw. gar nicht einfach mal so ein paar Pferde in die Scheune stellen. Großtierhaltung ist nahezu überall verboten. Zäune im Aussenbereich sind auch nicht ganz so einfach, etc. Der Amtsschimmel scheint beim Thema Pferd ein aktives Tierchen zu sein. Habt ihr euch Erkundigt ob das in eurer Scheune überhaupt möglich ist? Nicht dass ich Zeit und Geld investiert und in 3 Monaten die Tierchen wieder in einem Pensionsstall stehen.


Viele Grüße


derMicha



Wie stark



soll denn die Ytongwand werden??
30 cm oder doch besser 36,5 cm??
Mit oben abschliessendem Ringanker und alle 5 m eine Stahlbetonaussteifung ??
Dann könnte das funktionieren:
MfG
das Maurer



Baubohlen



Hey,
wir haben mehrere Offenställe und vom kleinen Pony bis zum großen Kaltblut ist alles vertreten. Wir haben in allen Ställen inzwischen nur noch Baubohlen, 4/20 cm. Auf keinen Fall dünneres Holz nehmen, die Standzeit ist nicht gegeben und die Verletzungsgefahr doch hoch. Rein geht der Pferdefuss immer, das Rausziehen ist jedoch das Problem, wenn er erst einmal in der Wand steckt. Auch wenn in diesem Fall die Gefache ausgemauert sind. Bei OSB-Platten ist meiner Meinung nach die Gefahr der Holzsplitter zu gross, erst recht wenn man einen "Nager" in der Gruppe hat.
Die Bohlen solten auf jeden Fall aufgeschraubt werden. je nach Stärke min. 5x100 und im engen Abstand. Nägel, selbst 80er Rille/Harz lösen sich mit den Jahren durch das schubbern, gegentreten usw.
Desweiteren sind die Bohlen zügig zu verbauen und bilden dazu, wenn sie nicht umbedingt mit der Kette abgelängt werden auch ein ansprechendes Bild.

MfG Matze