dämmung der decke zum dachboden

25.01.2009



hallo, meine frage bezieht sich auf das dämmen der Decke zwischen Wohnbereich und dachboden.
der Dachboden unseres hauses ist nicht ausgebaut und das Dach hat keine unterspannbahn.die decke zwischen wonbereich und dachboden ist mit 120er Glaswolle mit alukaschierung isoliert und mit Gipskarton verkleidet. auf der dachbodenseite ist die Isolierung frei, das heißt es gibt noch keine fußbodenschalung. die kehlbalken haben eine 160er stärke.
nun zu meiner eigendlichen frage. ich möchte gerne die vorhandene 120er Dämmung ersetzen, da sie meiner meinung nicht mehr zeitgerecht ist und auf der unterseite die alukaschierung stellenweise kaputt ist(nachgezogene elektrokabel,ect.). da es ja nun schwierig ist eine Dampfsperre einzubauen, da die Wohnung darunter ja komplett mit gipskarton verkleidet ist, würde ich nun gerne wissen ob man das mit einer schüttisolierung (perlite)bewerkstelligen kann? oder gibt es noch andere alternativen?



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Hallo,
die Frage wurde schon oft diskutiert, schau einfach mal hier nach "forum 108191" oder benutze die Suche.
Grüße Christian



Schalung zwischen den Balken?



Gibt es zwischen den Balken eine Schalung?
Ist unterseitig eine Deckenschalung vorhanden?

Sollte in irgend einer Weise ein tragfähiger Zwischenboden vorhanden sein, dann kann man mit einer Zellulosedämmung arbeiten. Aber auch anderweitige Materialien sind denkbar.
Doch bei der Zellulose kann man auch im Blasverfahren arbeiten und ist damit wesentlich effektiver.

Grüße in den Sonntag,
Udo Mühle





hallo, danke für die schnellen antworten.
zwischen den balken gibt es keine schalung, es ist unterseitig nur eine gipskartonschalung an Konterlattung vorhanden. von oberseitig ist keine Schalung vorhanden, was das einblasen doch unmöglich macht, oder? ich denke dafür braucht man einen dichten, geschlossenen raum. ich kann nicht beurteilen ob der gipskarton die schüttdämmung halten würde, da ich nicht weiß wie hoch das gewicht ist. müßte bei zellulose aber nicht so hoch sein, oder? wenn doch müßte mann halt doch wieder was mit glaswolle/steinwolle oder Hanf machen und die dampfsperre in jedem sparrenfeld als Wanne ausbilden.
schönen rest sonntag karsten





hallo, danke für die schnellen antworten.
zwischen den balken gibt es keine schalung, es ist unterseitig nur eine gipskartonschalung an konterlattung vorhanden. von oberseitig ist keine schalung vorhanden, was das einblasen doch unmöglich macht, oder? ich denke dafür braucht man einen dichten, geschlossenen raum. ich kann nicht beurteilen ob der gipskarton die schüttdämmung halten würde, da ich nicht weiß wie hoch das gewicht ist. müßte bei zellulose aber nicht so hoch sein, oder? wenn doch müßte mann halt doch wieder was mit glaswolle/steinwolle oder hanf machen und die dampfsperre in jedem sparrenfeld als wanne ausbilden.
schönen rest sonntag karsten





hallo, danke für die schnellen antworten.
zwischen den balken gibt es keine schalung, es ist unterseitig nur eine gipskartonschalung an konterlattung vorhanden. von oberseitig ist keine schalung vorhanden, was das einblasen doch unmöglich macht, oder? ich denke dafür braucht man einen dichten, geschlossenen raum. ich kann nicht beurteilen ob der gipskarton die schüttdämmung halten würde, da ich nicht weiß wie hoch das gewicht ist. müßte bei zellulose aber nicht so hoch sein, oder? wenn doch müßte mann halt doch wieder was mit glaswolle/steinwolle oder hanf machen und die dampfsperre in jedem sparrenfeld als wanne ausbilden.
schönen rest sonntag karsten



dämmung der decke zum dachboden



hier wäre es auch möglich Thermofill oder Thermofill S oder Lehmhobelspandämmung einzusetzen, beide Dämmungen sind sowohl im Schütt und Einblasverfahren verarbeitbar und bringen auch noch guten sommerlichen Hitzeschutz.

Grüsse Thomas



@ Thomas



...aber eben keine Masse!

80 - 120 kg/m³ ist einfach keine Massegröße, um auch Trittschall und somit Trägheit in die Holzbalkendecken zu bringen.

Grüße in den Memminger Raum,
Udo



dämmung der decke zum dachboden



@Udo

so wie ich das lese soll hier eine Thermische Hülle geschlossen werden, wozu brauche ich da Trittschschallschutz?

Und denke bitte auch mal an die Belastung vom Tragwerk.

Grüsse in die Laustitz
Thomas



Vorsicht...



mit der Dampfsperre. Gerade die Ausbildung als Wanne - also so wie ich das verstehe, meinst du die balken "einzupacken" - wäre ich vorsichtig.
anfallende feuchigkeit kann dann ja nicht mehr nach oben weg.
mit stein/glaswolle wäre ich da auch vorsichtig. die kommt mit feuchigkeit gar nicht zurecht.
mir persönlich ist da hanf viel sympathischer, ist sogar günstiger als perlite.
eine dampfsperre oder auch Dampfbremse wenn überheupt dann von unten ganzflächig an die decke (und das geht ja bei dir nicht mehr). wenn die nicht zu 1000% dicht angeschlossen wird, dann hast du genau an diesen stellen viel mehr probleme...



Vorsicht...



mit der Dampfsperre. Gerade die Ausbildung als Wanne - also so wie ich das verstehe, meinst du die balken "einzupacken" - wäre ich vorsichtig.
anfallende feuchigkeit kann dann ja nicht mehr nach oben weg.
mit stein/glaswolle wäre ich da auch vorsichtig. die kommt mit feuchigkeit gar nicht zurecht.
mir persönlich ist da hanf viel sympathischer, ist sogar günstiger als perlite.
eine dampfsperre oder auch dampfbremse wenn überheupt dann von unten ganzflächig an die decke (und das geht ja bei dir nicht mehr). wenn die nicht zu 1000% dicht angeschlossen wird, dann hast du genau an diesen stellen viel mehr probleme...



Vorsicht...



mit der Dampfsperre. Gerade die Ausbildung als Wanne - also so wie ich das verstehe, meinst du die balken "einzupacken" - wäre ich vorsichtig.
anfallende feuchigkeit kann dann ja nicht mehr nach oben weg.
mit stein/glaswolle wäre ich da auch vorsichtig. die kommt mit feuchigkeit gar nicht zurecht.
mir persönlich ist da hanf viel sympathischer, ist sogar günstiger als perlite.
eine dampfsperre oder auch dampfbremse wenn überheupt dann von unten ganzflächig an die decke (und das geht ja bei dir nicht mehr). wenn die nicht zu 1000% dicht angeschlossen wird, dann hast du genau an diesen stellen viel mehr probleme...



dämmung der decke zum dachboden



Hallo,

Wenn eine Dampfbremse in der Decke eingearbeitet werden soll, kann man eine Bahn Altbausanierungsbahn Dasatop von proclima(.de) nehmen.
Diese Bahn ist für solche Einsatzzwecke konziepert.

Grüsse Thomas



dämmung der decke zum dachboden



danke für die ganzen antworten bis jetzt, hat mich aufjedenfall schonmal etwas weiter gebracht. denke ich tendiere zur schüttdämmung.
gruß karsten