Dachausbau bzw. Dämmung bei Prefa Bedachung

05.02.2012



Hallo an Alle Hausbesitzer,

wir haben ein Haus aus dem Jahre 1704 was so über die Jahre
langsam saniert wurde und noch wird.
Jetzt ist der Dachstuhl dran da er als Wohnbereich genutzt werden soll.
Das Dach wurde 1997 neu eingedeckt mit Prefa (Leichtmetall) Platten.
Dachaufbau wie folgt. Prefa, Dachpappe, Holzverschalung, Sparren.
Wir möchten gerne die Zwischen und Untersparrendämmung hier anwenden.
Worauf ist hier zu achten?
Sollen wir eine Hinterlüftung einbauen?
Wenn man so auf dem Dachboden steht merkt man jeden Luftzug.
Jetzt ist auch die Frage wegen dem Taupunkt wenn wir eine Hinterlüftung einbauen kommt der doch somit weiter ins innere.
Oder können wir darauf verzichten und dierekt den Klemmfilz auf die Holzverschalung aufbauen.

Hier gehen die Meinungen sehr auseinander.

Wir sind für jeden Tip dankbar.


Vielen Dank.

MfG

André





Hallo,

die Bleikammern der Dogen von Venedig stelle ich mir ähnlich komfortabel vor.
Pefa-Pappe-Schalung - ist in Ordnung, wenn es richtig gemacht wird; wie, wird hier gezeigt: http://www.prefa.at/architekt/produkte/dachsysteme.html
Dann muss aber das Gesamtsystem stimmen.
Die Luftdichtungsebene, meist vernachlässigt, scheint bei Ihnen besonders bedeutsam zu sein. Sie ist dasselbe, wie die Goretexmembran für Ihre jacke und gehört deswegen direkt unter die Schalung. Merke: diffusionsoffen aber luftdicht. Sie schützt die Dämmschicht davor, durchgeblasen zu werden.
Eine Hinterlüftung sollte eingebaut werden.
Der Taupunkt kommt bei einer Hinterlüftung nicht ins Innere.

Holen Sie sich für Ihr Dach einen Bauphysiker, Tragwerksplaner oder speziell dafür erfahrenen Architekten !
Gerade die Arbeit mit Metalldächern ist nicht einfach.

Grüße