Schalldämmung mit Lehmbauplatten?

15.07.2020


Hat jemand hier Erfahrungswerte zur Schalldämmung mit Lehmbauplatten?

Die Platten hat mir ein Öko-Baumarkt empfohlen, kann allerdings die von mir benötigte kleine Menge nicht beschaffen. Dafür gäbe es aber alternative Optionen hier in der Gegend.

Ich fände Lehm als Idee recht sympathisch, weiß aber nicht, ob es den Zweck erfüllen würde.

Konkret geht es um Dämmung einer Wand zur Nachbarwohnung gegen Schall - und zwar in beide Richtungen. Das Haus ist von 1925/26, die nicht tragenden Wände sind aus Gussplatten (AKA "die graue Pest"), woraus die Wände zu den Nachbarwohnungen sind, weiß ich nicht.

Laut Plan sind die Wände zur Nachbarwohnung 28 cm dick, man hört *jedes* Wort (und versteht jedes zweite).



Ich halte...



...einen derartigen Schalldämpfungsversuch für nahezu wirkungslos, solange da einfach nur ein paar Platten an die Wand geklebt werden sollen. Der Gesamtaufbau machts.

Lehmbauplatten gibt's im Übrigen sogar schon bei OBI. Ein anderer Plattentyp wäre Heraklit.

Grüße

Thomas



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Was wäre denn besser?



Zuerst einmal



wäre da die Frage, ob es sich um Mietwohnungen handelt. Da kann man in der Regel nicht einfach so Platten an die Wand kleben.
Dann sind die Nebenübertragungswege, also Fußböden, angrenzende Wände bzw. Wandeinbindungen, Decken, Rohrleitungen usw. zu erfassen.
Effektiv wird das Vorhaben, wenn sich jemand das vor Ort anschaut, der Ahnung davon hat.



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Nein, es ist keine Mietwohnung.




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