Wasserschaden




Bei starken Regenfällen haben wir in den letzten Jahren immer wieder Wassereintritt durch das Dach gehabt. Die Unterspannbahn ist wahrscheinlich durch Marder beschädigt worden und auch die Dämmung (Mineralwolle) ist in Mitleidenschaft gezogen worden! Unser Hausbesitzer ist der Meinung, dass dies nichts mit der defekten Unterspannbahn zu tun hat (meiner Meinung nach völliger Blödsinn) und werkelt schon seit Jahren an der Beseitigung dieses Problems herum!
Vor einigen Wochen haben wir nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub festgestellt, das sich der Lehmputz im Badezimmer durch massiven Wassereintritt von der Decke gelöst hat. Das Wasser ist aus dem 1. OG durchs Dach und dann über den Fussboden unter den Holzdielen durch die Decke ins Bad gelangt.
Die Rigipsdecke ist sichtbar nass!
Wen können wir dafür Haftbar machen?
Trägt eine Versicherung den Schaden?



Moin,



also eine Unterspannbahn hat nichts mit der Abdichtung zu tun, dafür ist die Dacheindeckung zuständig, wenn es also durchsuppt ist entweder die Deckung teilweise defekt, nicht sachgemäß verlegt.
Die Versicherung zahlt nur dann wenn das Gebäude dagegen versichert ist, wenn Sie Mieter sind braucht SIe das aber auch nicht weiter zu kümmern, da ihr Vermieter dafür verantwortlich ist. Alles weitere klären Sie mit Ihrem örtlichen Mieterbund.



Nicht vergessen,



die Miete zu mindern, wenigstens 30%. Ein dichtes Dach gehört zur Grundausstattung einer Wohnung.

Für die Schäden an Euerem Eigentüm ist der Vermieter haftbar zu machen.

Zeigt dem Vermieter umgehend den Schaden an, dokumentiert und beziffert ihn.

Wenn Euer Mieterbund allerdings so lahm ist wie der Dresdner, solltet Ihr da nicht viel Hoffnung investieren.

Grüße

Thomas



Wasserschaden



Die Unterspannbahn hat sehr wohl etwas mit einem dichten Dach zu tun.
Sie ist die zweite Barriere, die bei einem Schaden, einem Mangel in der Dachhaut oder bei extremen Witterungslagen Wassereintritt verhindert.
Ein hundertprozentig wasserdichtes Ziegeldach gibt es nämlich nicht!

Viele Grüße
Georg Böttcher



Georg Böttcher



gibt geneau meinen Standpunkt wieder!
Unser Hauswirt werkelt nunmehr seit 5 Jahren an dem Problem herum. Nachdem wir nun eine Heizkostennachzahlung von 600,00€ leisten mussten und es häufiger zu Wassereintritten kommt, haben wir ihm die Möglichkeiten aufgezeigt, welche Folgen das haben kann, sprich: Schimmelbildung,evtl. Hausschwamm usw und Weigerung einer Heizkostennachzahlung, da die Dämmung nicht mehr funktioniert!
Er scheint sich jetzt durchgerungen zu haben, das Dach neu zu decken! Wollen mal sehen, wie lange der Vorsatz dauert.

Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



Dachsanierung



Habe nun, nachdem ich die Miete um 20% gekürzt und dem Vermieter eine Frist bis zum 30.11.2007, für die Veranlassung der Reparaturen im Innenbereich, gegeben habe die Kündigung erhalten!
Kündigungsgrund:
Unterschiedliche Auffassung über die Dachsanierung :-)!
Kein Datum im Kündigungsschreiben nur die Mitteilung, daß kein Geld da ist und die Wohnung "stillgelegt" werden soll!
Ein Fressen für alle Juristen!

Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik



Schon lustig,



was sich manche für eine Rechtsposition zusammenstricken. Bloß, rechthaben allein hilft Euch erst mal nicht weiter. Das Dach leckt. Zum Sanieren eines Daches kann man den Vermieter wohl nicht zwingen, oder doch?

Grüße

Thomas