Sanierungsplan Keller erstellen

31.07.2019 Herr duskedamp



Hallo zusammen, wir haben uns vor 2 Jahren ein älteres Haus gekauft (Baujahr c.a. 1904)
Nachdem wir die gröbsten Arbeiten im EG und OG abgeschlossen haben steht jetzt der Keller an.

Das Haus besitzt zweischaliges Ziegelsteinmauerwerk und ist teilunterkellert.

Laut Vorbesitzer hat dieses Haus bereits eine Horizontalsperre samt Bitumenabdichtung erhalten, es gibt allerdings keine Beweise oder Unterlagen hierzu. Im Sommer wird der Keller sehr feucht, sogar auf dem Aufgang stehen kleine Wasserpfützen. Im Winter ist es dort eigentlich immer trocken.

Auch die Kappendecke blüht ziemlich stark, mit der Drahtbürste merkt man aber, dass dort noch etwas "Futter" unten ist. Ich habe mal gelesen, dass die Aufleger am Mauerwerk meist am stärksten betroffen sind, gibt es dort evtl. akuten Handlungsbedarf ?

Im Moment gehe ich davon aus, dass die Feuchtigkeit durch starke Kondensation entsteht, da es nach starken Regenfällen und im Winter eigentlich nie große Wasserpfützen dort gibt. Erst bei den sehr hohen Temperaturen der letzten Tage kommt es zur Problematik.

Ich werde mal ein paar Bilder anhähngen, ich frage mich wie und womit ich anfangen, bzw vorgehen soll.

Ich tendiere im Moment zu Schlämmputz / Kalkanstrich und neues Fenster / Tür, damit die Luft dort besser kontrolliert werden kann. Richtiger Riecher oder völlig daneben ?

Sollte sich das ganze ein Sachverständiger vor Ort ansehen ? Kann der sicher feststellen woher die Feuchte kommt ?



Kelleraufgang



Fliesen feucht



Kappendecke



Rost



Aufleger



Mauerwerk



Keller



Fenster



Keller



In der Ecke



Tür



Feuchter Boden