KfW-CO2-Sanierungsdarlehen bei fachwerkgerechter Sanierung möglich???

07.03.2003


Hallo,
ich suche den Erfahrungsaustausch mit anderen Fachwerkhausbesitzern, die auch mit dem KfW-CO2-Sanierungsdarlehen liebäugeln.
Sind die dort geforderten Werte überhaupt mit einer fachwerkgerechten Wärmedämmung (bei uns kommt eben auch nur Innendämmung in Frage) zu erreichen? Wenn ja, mit welchen Methoden? Wenn nein, gibt es Ausnahmeregelungen? Der Banker hatte nur Fragezeichen im Gesicht - nach dem Motto "verpacken Sie Ihr Haus doch in Styropor, dann wirds schon passen"



KfW



Hallo,
es gibt Vorgaben für den Kredit, unter www.kfw.de herunter zu laden. Du mußt eines der Pakete erfüllen. Du kannst auch bei der KfW anrufen.
MfG
J. Frase



Innenseitige Wärmedämmung



Hallo, die innenseitige Dämmung ist oft ein Problem. Ich habe das Problem mit kombinierten Hart-/ Weichholzfaserplatten gelöst, die eigentlich im ökologischen Baustoffhandel als Träger für Fußbodensysteme verkauft werden. Die Dämmwerte kenn ich nicht, aber sie dämmen gut, sind hervorragend zu verarbeiten, feuchtigkeitsregulierend und platzsparend. Gruß BK



untersuchen



gehen Sie bitte zu einem (guten) Energieberater und lassen Sie sich Lösungen aufzeigen, wie es funktionieren könnte. Manchmal geht es auch tatsächlich gar nicht, in der Regel hat man jedoch (zumindest auf dem Papier) ganz gute Chancen, sofern die Umstände passen. Keinesfalls kann man diese Frage pauschal beantworten. Sollte es bei Ihnen gar nicht funktionieren, werden Sie jedoch (hoffentlich) so viele und gute Ausbauhinweise erhalten, dass sich die Investition für den Energieberater sicher lohnen wird.



KfW-CO2-Sanierungsdarlehen



Hallo Esther! Wir haben auch ein KfW-CO2-Sanierungsdarlehen für die Sanierung unseres Fachwerkhauses beantragt. Neben den vier Standard Paketen (Paket 0-3, die so in ihrer Kombination wahrscheinlich eher schwer zu erreichen sind) gibt es noch Paket 4, in dem beliebige Maßnahmen selbst zusammen gestellt werden können, dann muß allerdings ein Architekt oder Energieberater die Einsparung von Mindestens 30 bzw 40 kg/CO2 pro m² und Jahr bescheinigen. Je nachdem wie das Haus bisher ausgestattet war kann man das schon erreichen. In unserem Fall gab es nur 2 Kohleeinzelöfen und überhaupt keine Dämmung (weder Wand noch Dach noch Fußboden). Jede Dämmung (bei uns Holzweichfaserplatten und isofloc) und der Einbau einer modernen Heizung erfüllen also ohne Probleme die KfW-Bedingungen. Wir haben uns für eine Holzpeletts-Zentralheizung entschieden (Gas gibts nicht und Öl wollten wir nicht) und das ist in der CO2 Berechnung das absolute Totschlagargument! Für das KfW-CO2-Sanierungsdarlehen wird der berechnete Wärmebedarf des Hauses mit einem Faktor für den Energieträger multipliziert, um den CO2 Ausstoß zu berechnen, bei Holzpeletts ist dieser Faktor = 0, also auch der CO2 Ausstoß = 0! Insgesamt kommt es natürlich darauf an wie umfangreich die Sanierung so ist (was soll alles gedämmt werden? neue Fenster? neue Heizung?). Außerdem ist der Darlehensbetrag auf EUR 150 bzw EUR 250 pro m² Wohnfläche begrenzt. Für viele weitere Maßnahmen kann dann aber auch ein KfW-CO2-Minderungsdarlehen beantragt werden. Hierfür sind die Regeln nicht so streng. Wie du siehst, ein weites Feld.




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