Sanierung Holzbalkendecke und Dämmung Dachschrägen

12.08.2014 J. G.



Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gemeinschaft,
ich bin privater Bauherr und versuche mit meiner Familie weitestgehend ein, für unsere Relationen, großes Haus in Eigenleistung zu sanieren. Das Objekt ist in Massivbauweise in den 20´er Jahren errichtet worden. Einige Zwischenwände sind Fachwerkwände, der größte Teil der Wände wurde aber aus gebranntem Ton errichtet. Dies nur nebenbei.
Das Gebäude verfügt über mehrere Vollgeschosse, wobei es in meinem Anliegen hauptsächlich um das 1.OG und den Dachboden geht.
Im 1.OG wurden zu den massiven Außenwänden Mansarden eingezogen, um ein interessantes Gesamtbild zu erzielen. Kleine Gauben bzw. Zwerchhäuser stechen hier hervor.
Der Dachboden soll zu Wohnzwecken ausgebaut werden.
Wir hatten im vergangen Jahr die Dachdecker und Zimmerleute da gehabt. Einiges an altem Material flog raus und Neues nahm Einzug. Die Mansarden haben wir mit Biber eindecken lassen, und auf das Hauptdach kam ein Rheinlandziegel.
Momentan kann man in einigen Teilen des Hauses vom EG bis ins Dach schauen.

Folgende zwei Hauptthemen führen mich momentan an meine Grenzen:

I. Deckenaufbau, Deckenbalken, Geschoßdecken

1 Aufbau
1.1 original/historisch
1.2 heute
1.2.1 Bereiche in denen Teile der Decken fehlen
1.2.2 Fehlen kompletter Deckenaufbau
2 Maße und Abstände
2.1 Abstände Deckenbalken 1.OG
2.2 Abstände Deckenbalken 2.OG
3 Problematik
3.1 Schallschutz
3.2 Fußbodenaufbau
3.2.1 Durchbiegen
3.2.2 Höhe
4 Eigene Planung/ Vorstellung
5 Fragen

II. Dämmung Dachschrägen

6 Aufbau
6.1 Aufbau Mansarde
6.2 Aufbau Hauptdach
7 Maße und Abstände
8 Planung/ Tipps/ Fragen

III. Dämmung Gauben und Zwerchgiebel



I.) Geschoßdecken:

1) Aufbau:

1.1) original/ historisch: von oben nach unten

D.a)Dielung
D.b)Deckenbalken D.ba) Ausgleichsschüttung (Sand)
D.bb) Lehm
D.bc) Stakholz (quer zum Deckenbalken)
D.bd) Latte (parallel zum Deckenbalken)(an Deckenbalken genagelt)
D.be) Luft/ Hohlraum
D.c) Unterdielung (?) ca. 2cm starke rohe Bretter ohne Nut und Feder in Abständen, also mit Spalten, genagelt
D.d) Putzträger( Stroh mit Weide angeheftet)
D.e) Lehmunterputz mit Stroh
D.f) Lehmoberputz
D.g) Farbe

1.2) heutiger Aufbau:

Durch die unterschiedlichsten Schäden im Laufe der Jahrzehnte, wurden im Gebäude Sanierungsmaßnahmen vollzogen, die ihre Spuren hinterlassen haben.
In einigen Teilen sind die Fußböden und Decken in Ordnung. Diese arbeiten wir lediglich auf.
In anderen Bereichen gibt es unterschiedliche Ist-Zustände:

1.2.1) Bereiche/Räume in denen Teile der Decken fehlen:

x) Horizontale Teilung:
Aufgrund des Verdachts auf Schäden, hatte ich die oberen Deckenschichten [(D.a) bis (D.be)] entfernt. In einigen Räumen waren das lediglich ein paar Quadratmeter in Nähe der Mansarden. In anderen Räumen und dem größten Teil des Dachbodens [hier nur (D.ba) bis (D.be)] die komplette Fläche des Raumes.

y) Vertikale Teilung:
Wo sich der Verdacht auf Schädigung erhärtet hatte, wurde saniert. D.h. es wurden Balkenköpfe geschuht und verstärkt. In solchen Bereichen ist momentan nur der Deckenbalken (D.b) vorhanden. Im restlichen Teil solcher Räume besteht der komplette Deckenaufbau.

z) Mischformen:
Natürlich ergaben sich in einigen Bereichen auch Mischungen aus den Punkten x) und y)

1.2.2) Fehlen kompletter Deckenaufbau

Es gab natürlich auch solche Schädigungen, die eine extreme Deckenbalkensanierung unumgänglich machten. In diesen Bereichen fehlt der gesamte Deckenaufbau bis auf den Deckenbalken (D.b) selbst.

2) Maße und Abstände

Alle Deckenbalken sind 22 cm hoch.
Durch die Gliederung des Grundrisses und die unterschiedlichen Größen der Raumflächen, liegen die Deckenbalken in unterschiedlichen Richtungen und Abständen zueinander. Zudem sind letzere in den Geschoßen wiederum unterschiedlich groß.

2.1) Abstände Deckenbalken 1.OG (zwischen EG und 1.OG):
(Angaben in cm)
64; 66; 69; 70; 75; 78; 80; 81; 84

2.2) Abstände Deckenbalken 2.OG (zwischen 1.OG und 2.OG)(Dachboden):
(Angaben in cm)
67; 76; 78; 79; 89; 90

3) Problematik

Hauptaugenmerk liegt auf dem

3.1) Schallschutz,

wobei es um die Beschwerung der Decken geht und dem

3.2) Fußbodenaufbau,

der zweierlei Randbedingungen bereit hält.

3.2.1) Durchbiegen

Durch die großen Deckenbalkenabstände muß eine Lösung gefunden werden, die das Durchbiegen bzw. das Durchhängen des Fußbodens verhindert.

3.2.2) Höhe

Im 1. OG spielt die Fußbodenhöhe eine Nebenrolle. Die Räume sind voneinander durch Türschwellen getrennt. Es muß keine gleichmäßige Ebenheit auf der Etage erreicht werden. Die vorhandene Raumhöhe beträgt um die 3,05 m.
Auf dem Dachboden (2.OG) gibt es allerdings ein paar Einschränkungen. Zwei vorhandene Türen, deren Durchgangshöhe schon sehr beschränkt ist. Weiterhin durch statische, horizontale Bauteile, wie z.B. Zugbänder und Pfetten.

4) Eigene Planung/ Vorstellung

- Der Wärmeschutz in den Geschoßdecken kann meines Erachtens in den Hintergrund gestellt werden, da das Gebäude keine separaten Wohneinheiten, die wirtschaftlich voneinander getrennt sind, erhalten soll, sondern lediglich von unserer Familie bewohnt und bewirtschaftet wird.
- Wir als Familie müssen versuchen so kostengünstig wie möglich aus einem Problem eine Lösung zu schaffen. D.h., daß wir versuchen den historischen Deckenaufbau zu simulieren. Bereiche, in denen Teile der Decken fehlen, sollen nach Möglichkeit „geflickt werden“.
-Belegt soll der Fußboden mit Fertigparkett oder Fußbodendielen und Fliesen/Steingut
- Mein Zimmermann empfahl mir folgendes:
In der Deckenbalkenebene parallel an den Balken eine Latte nageln (wie im Original). Darauf eine OSB-Platte befestigen. Rieselschutz ausführen. In QuarzSand Gehwegplatten verlegen.

5) Fragen

- wie lauten Ihre Empfehlungen/Alternativen? In welchen Dimensionen sollte ausgeführt werden?
- führen die OSB-Platten nicht zu einer Kondensationsproblematik in den Decken?
- was müssen wir bei Decken über Feuchträumen beachten?
-warum liegt die Empfehlung bei Quarzsand (der da im Handel recht teuer ist)?
-kann man im Falle des Falles nicht einfachen Sand (zum Putzen und Mauern, leicht lehmig, 1-3mm Gröbstkorn) aus der Kiesgrube holen?
-erhält man den Luft-/Hohlraum (D.be)? Welche Bewandtnis hat dieser? Stellt ja einen Resonanzkörper dar, in dem sich auch Mäuse wohl fühlen.
-Wie müßte ein geeigneter Fußbodenaufbau aussehen, um ein Badezimmer (Fliesen, Fußbodenheizung, frei stehende Badewanne etc.) auf einer Holzbalkendecke zu verwirklichen?


II.) Dämmung Dachschrägen

6) Aufbau Dachschrägen (Ist-Stand; von außen nach innen)

6.1) Aufbau Mansarde (Maße in mm)

M.a) Bieberschwanzziegel von Nibra in Doppeldeckung
M.b) Dachlattung 41mm
M.c) Konterlattung 24mm
M.d)Unterdeckplatte „Pavatex Isolair-L“ 22mm
M.e) Dachsparren

6.2) Aufbau Hauptdach (Maße in mm)

HD.a) Rheinlandziegel R15 von Nelskamp
HD.b) Dachlattung 41mm
HD.c) Konterlattung 24mm
HD.d) Unterspannbahn Delta Maxx Plus
HD.e) Dachsparren

7) Maße und Abstände

a) Sparren im 1.OG (Mansarden)

Höhe in mm: 130; 135; und 155
Abstände in cm: 54; 61; 64; 75; 78; 96; 105

b) Sparren im 2.OG/ Boden (Hauptdach)

Höhe in mm: 120; 130; 135; 140
Abstände in cm: 68,5; 80; 81; 83; 85; 86; 89; 93,5

8) Planung/ Tipps/ Fragen

Bitte geben Sie mir einen sinnvollen Plan zur Wärmedämmung unter Einbezug folgender Parameter:
-wir möchten gerne natürliche Dämmstoffe verwenden (Hanf/ Holzfaserdämmplatte/ Holzwolle)

Unsererseits waren eine Zwischensparrendämmung aus Hanfplatten oder Holzwolle und darunter eine Holzfaserdämmplatte als Untersparrendämmung angedacht.
Nun habe ich erfahren, daß man für die HFDP eine Unterlattung benötigt. Dies ergibt allerdings Mehrkosten und einen Hohlraum, den ich nicht einschätzen kann.

-Wo käme bei diesem Aufbau die Dampfbremse/sperre hin?
-Wie sinnvoll ist eine Dampfsperr/bremsfolie?
-Gibt es sinnvolle Alternativen?
-Wie muß ein Aufbau aussehen, wenn Feuchträume angrenzen?

Wir würden gern die Dachschrägen verputzen(Lehm). (alternativ Rollputz)
-Wie verhält es sich, wenn man mit den Befestigungsmitteln für die Putzträger (Schilf/Stroh) die Folie durchsticht? Wäre dann nicht eine OSB Platte sinnvoller? Und wenn ja, muß diese doppelt aufgebracht werden? Benötigt das Ganze auch eine Unterlattung?
-Wie verhält sich die Problematik, wenn man Verkleidungselemente wie Echtholzpaneele verwandte?


III. Dämmung Gauben und Zwerchgiebel

a) Aus ästhetischem Hintergrund, haben wir darauf verzichtet, die Fassade an den Gauben und Zwerchgiebeln von außen zu dämmen. Straßenseitig bestehen die Gauben aus 12´er MW (gebrannter Tonziegel + Fassadenputz) und die Zwerchgiebel aus 24´er MW (gebrannter Tonziegel + Fassadenputz).

- Welche Dämmaßnahme empfehlen Sie? (Schilfrohr oder HFDP???)

b) Der Südgiebel des Satteldachs besteht in Höhe des 2.OG/ Dachboden aus einem 24´er Ziegelmauerwerk. Zudem wurde der Südschornstein im Verbund mit diesem Giebel errichtet.

- Welche Dämmaßnahme empfehlen Sie? (Schilfrohr oder HFDP???)

c) Die hofseitige Gaube wurde komplett erneuert. Sie besteht aus einer Fachwerkkonstruktion.
Aufbau von außen nach innen:
Schieferplatten
Unterdielung 25mm
Fachwerk 150mm-155mm
- Welche Dämmaßnahme empfehlen Sie?

dankend für die Hilfe,
Hochachtungsvoll

Nico Rogengel

P.S. Leider kann ich nur ein Foto laden. Hätte da allerdings noch mehr zu zeigen. Auf welchem Wege kann ich denn die restlichen hochladen?





Hallo,

wenn Sie wenig oder gar keine bauhandwerkliche Erfahrung mitbringen, wird es nicht ohne professionelle Hilfe gehen.
Nicht umsonst sind Bauberufe Lehrberufe. Leidvoll bekommt das der zu spüren, der sich viel Eigenleistung vorgenommen hat.
Ich rate Ihnen, sich einen Architekt/Ingenieur zu nehmen, der sie zunächst einmal beim Leistungsbedarf berät. Dabei relativiert sich meistens schon einiges. Sie können dann festlegen, was überhaupt getan werden soll und was noch Zeit hat. Danach wird er sie zu der Reihenfolge der Arbeiten beraten und schließlich zu den Ausführungsdetails, aber das hat noch Zeit.

Grüße vom Niederrhein



Sehr geehrter Herr Beckmann,



vielen Dank, aber bei allem Respekt, Ihre Antwort auf mein Anliegen ist, auch wenn Sie damit anscheinend essentiell Ihr Können und Bemühen unter Beweis stellen wollten, für mich äußerst unbefriedigend.
Ich ging davon aus, daß dieses Forum unter anderem dazu dienen soll, hilfebedürftigen Menschen eine Stütze zu sein. Anscheinend ist dem nicht so.
Woher nehmen Sie sich das Recht einer solchen Einschätzung, ohne zum Einen die Anfrage beflissen durch gearbeitet zu haben und zum Anderen Erkundungsfragen zu stellen, um dann zu einem geeigneten Fazit zu gelangen?
Es gibt eindeutige Motive für mein darlegen der oben aufgeführten Situation.
Wenn jeder, der hier im Forum hilfesuchenden Menschen, sich einen GUTEN und AUSSGEGEBENDEN Ingenieur leisten könnte, wäre der Schließung des Forums an und für sich nichts mehr im Wege.
Ich versichere Ihnen, daß ich niemand bin, der keinerlei bauhandwerkliche und bauplanerische Erfahrung und Fähigkeiten besitzt. Im Gegenteil. Eine detaillierte Eigeneinschätzung und deren Beweisführung lasse ich aus Anstand außen vor.
Gerne bin ich für eine sachliche und respektvolle Diskussion bereit. Ansonsten hätte ich mein Anliegen hier im Forum nicht vorgetragen. Wenn auch Sie offen dem gegenüberstehen, dann können wir uns gerne noch einmal von Neuem begegnen. Bis dahin halte ich ein Zurechtweisung von voreiligem-arrogantem-Nichtsagen-nur-um-etwas-zu-sagen für unbedingt notwendig, denn dies verunsichert nicht nur Laien sich mit einem Hilfegesuch an erfahrenere Menschen zu wenden, sondern es bildet Hierarchien, die in einem sich gleichstellendem Medium nichts verloren haben.

Bis zu einer, den Konflikt auflösenden Entschuldigung, mit eingeschränkter Hochachtung

Ihr
Nico Rogengel

An alle anderen: Ich bitte um eine ehrliche Mithilfe auf dem Wege, den dieses Forum geschaffen hat.
Für Selbstprofilierung und Kindergärtnerei, wie sie oben geschah, habe ich leider keine Zeit. Ich nehme auch an, daß dies im Grunde eigentlich das falsche Forum für Aktivitäten solcher Art ist.

Hochachtungsvoll
Nico Rogengel

P.S.: Bitte, auf welchem Wege kann man mehrere Fotos anhängen?



Bis zu einer, den Konflikt auflösenden Entschuldigung, mit eingeschränkter Hochachtung



Manchmal verschlägt es selbst mir die Sprache.

Sie stellen keine Frage, sondern veröffentlichen einen Fragenkatalog. Herr Beckmann nimmt sich als einziger die Zeit, überhaupt darauf zu antworten und das in einer sehr höflichen Form. Jetzt kommen Sie und bringen diesen Satz:

Bis zu einer, den Konflikt auflösenden Entschuldigung, mit eingeschränkter Hochachtung

Und diesen:

Für Selbstprofilierung und Kindergärtnerei, wie sie oben geschah, habe ich leider keine Zeit. Ich nehme auch an, daß dies im Grunde eigentlich das falsche Forum für Aktivitäten solcher Art ist.

Mit dem Rest befasse ich mich gar nicht mehr. Ich fürchte, die Bereitschaft der respektablen Mitglieder dieser Gemeinschaft Ihnen Hilfe zukommen zu lassen, dürfte sich erledigt haben. Eben weil es hier kein Kindergarten ist.

Gruß
Hartmut Stöpler



Neuanfang?



Sehr geehrter Herr Stöpler,
es ist schön zu beobachten, wie Sie einen Freund verteidigen. Tränend macht es mich, daß Sie dies parteiisch gegen eine für Sie unbekannte Person tun.
Mit meiner Anmeldung bei Fachwerk.de suchte ich Freunde und keine Feinde!!!
Die Forumsregeln habe ich vor Erstellung meiner Anfrage gewissenhaft studiert. Es ließ sich darin keine Einschränkung in Bezug auf die Länge einer Anfrage erkennen.
Wo liegt das Problem? Muß man wirklich Speichel lecken, um von Ihro Hoheiten eine respektvolle Antwort zu erhalten?
Mit meiner Antwort zu Herrn Beckmanns Artikel strebte ich eigentlich einen Neuanfang an. (Steht da auch wortwörtlich) Es gibt mir nur in diesem Moment sehr zu denken, daß sich schon der zweite Mann, einer scheinbar eingeschworenen Gemeinschaft, lieber einem, nicht zum eigentlichen Thema passenden, Konflikt zu wendet und schürt, als daß er versucht Einheit und Frieden zu schaffen. Ein wenig Selbstreflektion wäre nach ein paar Jahren vielleicht an diese Stelle angebracht.

Ja, Sie leisten mit Ihrem Forum einen äußerst wertvollen Beitrag. Ihre Internetseiten haben schon sehr vielen Menschen geholfen und werden es in Zukunft sicherlich weiterhin tun. Respekt an alle, die sich die Zeit nehmen und mit ihrer Erfahrung zum großen Teil „ehrenamtlich“ tätig sind. Es hilft einer sehr, sehr hohen Anzahl an Menschen.

Was aber muß ich denn tun, damit ich als Hilfesuchender eine höfliche Antwort erhalte?
Ich meine, ich stelle als „Neuzugang“ eine Anfrage. In großer Hoffnung warte ich auf eine ordentliche und höfliche Antwort (Forumsregel). Erhalten habe ich allerdings eine arrogante Abfuhr, die jegliche weitere Antwort anderer im Keim ersticken läßt. Wirkliche Bemühung war bei dieser Antwort nicht erkennbar. Bitte gehen Sie nicht davon aus, nur weil Sie mich nicht kennen und keinerlei Referenzen meinerseits vorzuliegen haben, daß ich ein Idiot oder Proll oder dergleichen bin. Nein, mitunter würden wir, wenn wir uns auf der „Straße“ begegnen würden, sogar beste Freunde oder „dicke Kumpels“ werden.
Zwischenmenschliche Kommunikation findet auf mehreren Ebenen gleichzeitig statt, die in einer persönlichen Begegnung angenehm sein kann. Via Internet sind da einige Parameter abgeschnitten und führen ähnlich wie beim Autofahren zu einer aggressiveren Verständigung.
In diesem Sinne, entschuldige ich mich selbstverständlich bei Ihnen beiden außerordentlich, insofern es zu Mißverständnissen gekommen ist, derer ich Verantwortung gegenüber zu tragen habe. Gleichzeitig rufe ich allerdings noch einmal dazu auf, sich mal selbst zu hinterfragen.
„Zwei können nicht streiten, wenn einer nicht will!“

Vielleicht probieren wir´s alle doch noch einmal von vorn? Wie wär´s?
In positiver Absicht, uneingeschränkt für alle:
Hochachtungsvoll

Nico Rogengel



Fotos



Lieber Herr Rogengel,

Sie machen sehr schöne Fotos. Man kann pro Beitrag nur ein Foto veröffentlichen, wenn es also mehrere Fotos werden sollen, müssen Sie mehrere Beiträge nacheinander einstellen. Das nimmt hier auch niemand übel.

Ihre Anfrage insgesamt ist mir persönlich zu komplex, als dass ich (unbezahlt) darauf eingehen könnte, dazu habe ich leider keine Zeit. Lediglich zu einer Ihrer Fragen weiss ich zu sagen, dass man als Fehlboden möglichst biologisch inaktives Material nehmen sollte, und daher Grubensand und Erde eher ungeeignet ist, da sich darin biologische Stoffe befinden könnten, die Zersetzungsprozesse oder ähnliches aufweisen könnten. Früher hat man daher ausgeglühten Sand, Schlacke oder Asche hergenommen. Allerdings können Sie als Bauherr entscheiden, was Sie im Innern verwirklichen wollen. Viele Grüße



Sanierung…



Als Dalai Lama (aber der achte namens Jampa Gyatso ist doch schon 1804 verstorben - und jetzt wahrscheinlich wiedergeboren) hat man sicher andere Vorstellungen von Hilfe als unsereins.



Sehr geehrte/r bonotho,



recht herzlichen Dank für Ihre Meinung und Ihre Anregungen.
Dank Ihnen weiß ich jetzt, wieso häufig Asche verwendet wurde und in meinem Objekt mitunter Schädigungen dort aufgetreten waren, wo sie waren. Danke dafür. Der Dachboden hat ca. 170 m² Grundfläche. Diese Fläche mit Quarzsand abzudecken erscheint mir momentan noch exotisch. Asche und ausgeglühten Sand hingegen läßt sich bei uns gut erzeugen. (Holzvergaser, Lehmgrundofen, Kaminöfen und Lagerfeuerstellen sind vorhanden)

Ich werde wohl jeder Antwort ein Bild anhängen, wenn Sie sagen, daß das hier üblich sei. Leider hatte ich jedem Bild ein Kommentar und eine Rubrikenzuordnung beigefügt. Mal schauen wohin das Ganze hier überhaupt führt.
Ich hatte die Anfrage mit einer gewissen Absicht so ausführlich gestaltet. In anderen Beiträgen und Foren werden häufig Fragen hingeschmettert. Viele Menschen bemühen sich dabei häufig zu antworten und müssen später leider feststellen, daß verschwiegene Parameter seitens des Fragenden die Antwort nichtig machen. Wollte in guter Voraussicht das gesamte Thema abgrenzen, und jedem Antwortenden die Möglichkeit bieten, sich zu entscheiden, ob er antwortet. Im Grunde genommen habe ich alle Fragen vorab gestellt, die sich normalerweise im Laufe eines Threads über Wochen hinweg ergeben. Anscheinend war meine Voraussicht ein Fehler. Danke für Ihre Ehrlichkeit.
Wenn jeder, der etwas weiß, sich ein Thema/Pkt. herausnimmt, dann haben wir hier im Endeffekt auch nur das, was andere tun: Mehrere Fragen in einem Forum zum eigenen BV. Nur daß es hier zentralisiert und übersichtlich ist und nicht über das gesamte Forum hinweg verteilt.

Nochmals Vielen Dank für Ihre Anregungen
MfG

Nico Rogengel
P.S.: Wenn Sie der Meinung sind, alle meine Fragen fundiert beantworten zu können, dann würde ich mich sehr gerne über ein ehrlich gemeintes Angebot Ihrerseits freuen. Ich hatte bis dato leider nicht die Gelegenheit besessen, jemanden in meiner Region kennen zu lernen, der bei der oben aufgeführten Angelegenheit, in allen Zusammenhängen, helfen kann.
Bis dahin hoffe ich auf weitere aufgeschlossene und hilfsbereite Menschen, die mir hier in diesem Forum weiterhelfen können.


Sehr geehrter Herr Hippenstiel,

Ich wußte gar nicht, was Diskriminierung anderer Menschen mit Häuslebauen zu tun hat.
Ich glaube nicht, daß es irgendjemanden auf dieser Welt weiterhilft, wenn man sich über Äußerlichkeiten lustig macht. (Obwohl Ihr Nachname….) :-):-):-)
Also, bleiben wir doch bitte sachlich.

Herzliche Grüße
Nico Rogengel
P.S.: Bin eigentlich auch nur jemand wie Du, also beim nächsten Mal, kannste ruhig Nico zu mir sagen.
P.P.S.: Die Wege des Herren sind unergründlich. :-)



Sanierung…



Sehr geehrter Herr Rogengel,

nichts liegt mir ferner, als jemanden zu diskriminieren!
Ihr Nickname hat mich zu der flapsigen Antwort verleitet.
Ok - über Religion sollte man keine solchen Bemerkungen machen, sie könnten als Beleidigung empfunden werden. Das habe ich nicht bedacht. Insoweit bitte ich um Entschuldigung.

Noch eine kleine Bemerkung:
Ihr langer Fragenkatalog verleitete nicht unbedingt zu einer Antwort.
Dann hat Herr Beckmann Ihnen seine Hilfe angeboten.
Mit Ihrer Antwort haben Sie ihn – mit Verlaub – abgebügelt; ich denke, ich bin nicht der Einzige, der das so empfunden hat.
Wie ich sehe, hat sich mittlerweile jemand gefunden, der Ihnen weiterhilft.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Bauvorhaben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Paul Hippenstiel



Danke.



Sehr geehrter Herr Hippenstiel,
ich danke Ihnen recht herzlich für Ihren Beitrag. Im Sinne von „Feder ist mächtiger als Schwert“ können Worte schon mächtig verletzen. Deshalb ist es, denke ich für uns alle, die wir da ausschließlich nur Worte für die Kommunikation benutzen, wichtig sie bedacht einzusetzen.
Salopp in einer Bar gehört, hätte ich auf Ihre Aussage spaßiger reagiert. Ich bin ja nicht aus Zucker. Mich wunderte lediglich der Ort, an dem es stattfand. Besonders in Bezug auf den nicht sehr geglückten Start in dieses Forum, wollte ich Ihre Motivation herausfinden. Vielen Dank also für Ihr geglücktes Einlenken. So hat man´s gern.
Mitunter habe ich auf Herrn Beckmanns Antwort zu voreilig und aufbrausend reagiert. Dafür entschuldige ich mich an dieser Stelle besonders. Einen Versuch zur wirklichen Hilfe kann ich aus der Aussage jedoch, selbst nach dem fünfzehnten Versuch etwas Positives herauszulesen, immer noch nicht ableiten. Vielleicht seht ihr da ´was, was ich nicht seh´.
Okay, die Frage ist für viele zu langatmig. Bloß was soll ich tun?
Wie oben schon gesagt, habe ich während der Fragestellung viele Parameter des Frage-Antwortspiels bedacht und schon vorgegriffen. In einem „normalen Thread“ hätte das dann mitunter folgendermaßen ausgeschaut:
F.: „ Ja hallo, ich bin der Neue,….. ich hab da mal ´ne Frage bei meinem Fußbodenaufbau…..“
A.:“… wie ist denn der Fußboden aufgebaut?...“
F.:“… ja da muß ich erstmal schauen gehen…“
….
A.:“...womit ist denn Ihr Haus eingedeckt? ... Haben Sie schon eine Vorstellung welche Materialien Sie verwenden möchten?“
F.:“ ….eigentlich nicht, das muß ich erst einmal mit meiner Frau besprechen…“

…, wenn Sie verstehen was ich meine.
Summa sumarum ist der ganze Text eine Abkürzung für diejenigen, die a) sich bemühen, jemanden tiefgründig zu helfen und b) hilfesuchend, ohne viel bla, bla einen eindeutigen Thread nachvollziehen wollen. Für b) hat es sich allerdings in diesem Thread schon erledigt, weil viel zu viel Gerede am eigentlichen Thema vorbei vollzogen wurde. Vielen Dank in diesem Sinne an all die Herren, denen man das zuerst einmal, am besten noch mit Buntstift, aufmalen muß.
Wer sich nicht zu a) oder b) zählt, der muß ja auch nichts schreiben oder lesen. Es besteht doch kein Zwang irgendetwas antworten oder lesen zu müssen, oder hab ich etwas verpaßt?
Gute Nacht
Nico Rogengel



Tiefgründige Hilfe



Also wenn ich hier was frage ,läuft das meistens so ich hab da wat und hab mir überlegt das so und so auszuführen ,zu lösen ,was haltet ihr davon.
Du schreibst ich hab da wat ,löst dat mal!

Und dann macht das keiner und du bist angepisst.

Vielleicht hab ich aber Sinn und Funktion dieses Forums noch nicht begriffen..

Grüße Martin



Yeah Martin,



genau. Die Grenze ist klar abgesteckt.
Natürlich bin ich angepißt. Aber nicht, weil mir Mami nicht den Schnuller gibt, sondern weil von vornherein unsachlich und unhöflich abgewunken wird. Das kann man jemanden, der irgendwo, egal wo, neu ist nicht anbieten. Klare sachliche und höfliche in die Schranken weisen wird gefordert, aber nicht eingehalten. Wer besitzt hier welche Rechte?
Auch Du hättest den Text sorgfältig durcharbeiten können, dann wäre Dir auf gefallen, daß ich eigene Gedanken und Vorstellungen eingebracht habe. Zudem habe ich ausreichend Platz offengehalten, um später im Laufe von möglichen Antworten Ideen anzubringen. Mit gezielten Fragen habe ich Vorstellungen geäußert. Manch einer brauch mitunter noch jemanden zum Übersetzen muttersprachlicher Texte. Tut mir leid für Dich.
Ich hatte weiter oben höflichst darum gebeten, auf solche diskriminierenden Bemerkungen, wie Du sie leistest zu verzichten. Sie schüren einen Konflikt, der gar nicht sein muß. Anscheinend nutzen einige Menschen virtuelle Medien, um ihr alltägliches kleines Ego ein wenig aufzupolieren. Ich hatte Dich nicht gebeten unsachlich zu kommentieren.
Bitte nimm es mir nicht krumm, aber alles muß man sich nicht bieten lassen. Schon gar nicht unfundierte Trittbrettkommentare. Bitte laß es uns dabei belassen.
Wenn Du etwas Sinnvolles zum Thema beizutragen hast, dann freu ich mich jetzt schon riesig auf Deine umwerfenden Vorschläge.
Wer ist denn wirklich so stark und stellt sich im Alltag auf die Seite der Schwachen? Sehr, sehr wenige Menschen. Der größte Teil steht Rücken an Rücken und macht mäh!
Es ist ehrlich gesagt wirklich bedauernswert wohin diese ganze Angelegenheit hier führt. Kein Wunder warum wir Deutschen im Ausland so schlecht dastehen. Ich dachte bis dato eigentlich immer, daß wir ein hilfsbereites und kommunikatives Völkchen wären. Dem ist anscheinend nicht so, denn bisher erntete ich hier zum größten Teil nur bla-bla und Diskriminierung. Peinlich, deutsches Vaterland. Oder gibt´s da regionale Unterschiede?

Herzliche Grüße
Nico



Ich



seh da leider nur einen Fragenkatalog zu Bestand,Zahlen und Maßen.
Ich seh da nirgends einen detailierten, konstruktiven Lösungsansatz von deiner Seite aus.

Aber ein riesen Auftritt hier,Hut ab.

Herzlich fühl ich mich grad nicht.





Lieber Herr Rogengel,

leider muss ich Sie da enttäuschen, denn die übrigen Bestandteile Ihrer Frage übersteigen meine Kompetenz. Ich glaube tatsächlich, dass Ihre Ehrlichkeit sie hier nicht weiterbringt. Denn, die Kompetenz, die Sie bei diesen Fachfragen benötigen, hat wohl nur derjenige, der das beruflich macht. Noch dazu sprechen Sie viele Gewerke an, sodaß wir da auf Architektenniveau angekommen sind. Und diesen Service rückt glaube ich niemand so einfach mal eben 'raus. Denn mal eben eine Frage zu stellen, auf die eine einzeilige Antwort richtig scheint, ist schnell erledigt. Aber derart komplexe Sachverhalte sind eine andere Hausnummer. Merkt man auch, dass diejenigen vom Fach hier im Forum sich bislang sehr zurück gehalten haben. Daher denke ich Ihre Anfrage ist schlicht eine Nummer zu groß für ein Forum wie dieses.
Viele Grüße



Lieber Martin,



wenn Du wirklich bereit bist, mit mir die Sache durch zu gehen, dann würde ich gerne morgen Abend ein, zwei Lösungsansätze durchspielen. Vielleicht schaff´ ich es ja auch eine Skizze anzufertigen. Für heute Abend ist es mir ehrlich gesagt schon zu spät und ich werde auch gleich zu Bett gehen.
Weißt Du, im Grunde genommen habe ich für das meiste an meinem Bau Lösungen parat. Sie kommen mir durch Talent und logisches Denken in den Sinn. Soll heißen, wenn ich Lösungsansätze habe, dann brauch ich auch eigentlich schon gar nicht mehr weiter fragen. Bei obiger Anfrage bin ich irgendwie nicht weitergekommen. Klar Ideen und Varianten sind da, aber der Aufwand und die Kosten sind bei dieser Sache zu groß, als daß ich sie einfach nur ausprobierte. Kleines Beispiel:
Die Fassade unseres Hauses war voll hinüber. D.h. der Putz war rissig, und hohl. Logischerweise hab ich alles was nicht mehr hielt runtergeholt, meine Nachbarn gefragt wie man Putz anmischt, mir die BS besorgt und los ging´s. Ich schwöre, ich hab vorher noch nie geputzt, aber die beiden Seiten des Gebäudes, die ich allein geputzt habe siehst Du auf dem Foto oben. Soll im Endeffekt heißen, daß ich ehrlich engagiert bin und auf Ratschläge höre. Wenn ich selbst keine Idee/Lösung habe dann frage ich.
Ich versuche Dir bis spätestens Samstag detaillierte Aufbauten einzureichen, insofern Du Interesse hast.
Bis dahin
Nico
P.S.: Ich erhalte lieber keine Hilfe, als daß ich beleidigt werde.



Lieber Bonotho,



recht herzlichen Dank für den Beitrag. Er ist für mich äußerst aufschlußreich und läßt mich grübeln. Werde wohl drüber schlafen und dann schauen, wie ich die Sache hier weiter nutzen kann. Leider gibt es regional keine kompetenten Planer bzw. es waren mir bis dahin die Wege dazu versperrt geblieben. Die meisten Planer und Ausführer arbeiten mit konventionellen BS und schauen mich schon schief an, wenn ich nur den Begriff Hanf als Dämmaterial einbringe. "Ey, kann man dit och rochen? Har, har, har!!!"
(Mitlerweile bin ich 33 Jahre alt und sehe anscheinend wie ein potentieller Kiffer aus, obwohl ich keiner bin.)

Da die Hoffnung zuletzt stirbt, warte ich noch einige Tage ab, ob sich hier `was Sinnvolles regt. Bis dahin danke ich Ihnen recht herzlich für Ihre freundliche Unterstützung.

Nico Rogengel



Lösungsvorschlag



Hallo Herr Rogengel,
ich wage eine Prognose: In diesem Thread werden Sie keine Lösung für Ihr Bauproblem bekommen.
Daher folgender Vorschlag:
Entweder Sie suchen sich mit Ihrer Liste einen Planer, der Ihnen gegen Entgelt weiterhilft oder Sie eröffnen einen neuen Thread mit einer abgespeckten konkreten Frage. Da werden Sie sicher Antworten erhalten, die Sie als Lösung umsetzen können.
Zu den Bildern: Man kann immer nur ein Bild je Beitrag hochladen; wenn's mehrere sein sollen, geht das über die Antwortfunktion (je Antwort an sich selbst ein Bild) oder Sie stellen die in Ihrem Profil ein und verweisen darauf.
Einige nutzen auch externe Bilderdienste und stellen den Link ein.
Ob und inwieweit Sie meinem Vorschlag folgen, ist Ihre Entscheidung.
Viel Erfolg
SG
PH



Alter Wein in neuen Schläuchen



Hallo Herr Hippenstiel,
vielen Dank für den Anreiz. Einen ähnlichen Gedankengang hatte ich heute Morgen ebenso gehabt. Demnach werde ich das Roß schlachten und in Häppchen servieren. Mal schauen, wie´s getafelt wird.
Weiterhin denke ich, daß ich die Bilder zentral in meinem Profil veröffentlichen werde.

Also nochmals recht herzlichen Dank für Ihr Bemühen einen positiven Lösungsweg zu bahnen.
MfG

Nico Rogengel