Neu dabei

29.10.2018 Osthesse


Guten Morgen. Ich habe mich nach langem hadern dazu entschieden, das im Moment leer stehende Haus meiner Großeltern zu übernehmen und zu sanieren. Einen Abriss des Hauses kann ich nicht mit mir vereinbaren. Es handelt sich um einen großen Fachwerkbau etwa um 1750. Der Gewölbekeller stammt noch aus einem Vorgängerbau und ist deutlich älter. Mit dazu gibt's eine Fachwerkscheune um 1850. Jetzt wollte ich nächstes Jahr beginnen, eine der vier Fassaden von außen zu sanieren. Mein Zeithorizont bis ich einziehen will, ist dabei langfristig. Wenn es 15 Jahre dauert ist das auch ok.

Die Fassade ist auf der wetterseite, hat keine Fenster und die Balken sehen noch gut aus. Gibt's da irgendwelche einsteigertipps für mich? :)



Glückwunsch



.. zu deinem neuen Hobby. Ich saniere seit drei Jahren ein Fachwerkhaus und habe eine ähnliche Zeitplanung. Ohne Zeitdruck kann es richtig Spass machen. Mein erster Tipp: Gehe mit jemandem durch, der ein Fachwerkhaus saniert (hat) Das bringt viel. Da bekommst du gute Ideen und kostensparende Anregungen. Und: Das Dach bzw. eindringendes Wasser solltest du umgehend erkunden.



Fassade sanieren



auch von mir Glückwunsch. Was willst Du denn an der Fassade machen, wenn sie noch gut aussieht ? Ein Foto wäre hilfreich, pro Beitrag geht eines. Vielleicht mal eine Detailaufnahme, z.B. von der Schwelle und den Anschlüssen der Ausfachung an das Balkenwerk, dies sind die kritischen Stellen.



Vor dem Bauen...



...kommt das Planen. Mal irgendwie so etwas Fassade als Einstieg ist vielleicht nicht das Dringendste?

Bestandsaufnahme und Sanierungskonzeption sollten von einem Planer mit Fachwerkerfahrung gemacht werden. Und nicht von einem Spartenhandwerker, oder gar den Ideen folgend von Jemanden, der sowas 'mal gemacht hat.

Danach ist ganz viel Zeit und Raum für eigene Aktionen und / oder Fachhandwerker.

Grüße

Thomas