Sandsteinplatten neu verfugen




Hallo,
ich habe vor unsere Terrasse neu zu verfugen.

An die Terrasse wurde irgendwann einmal ein überdachter Sitzplatz angebaut und später nochmals verlängert. Dort ist der Boden betoniert. Deshalb ging ich davon aus, das auch der alte Belag auf Beton liegt. Dieser scheint aber in Sand zu liegen. Wobei er kaum abgesunken ist.
Beim Anbau des Sitzplatzes wurde der Originalbelag und der neu angestückelte Polygonalbelag gemeinsam verfugt. Die Fugen habe ich bereits ausgekratzt bzw. rausgeschlagen. Das bisherige Fugenmaterial war extrem hart und fest haftend. Die Fugen gehen von quasi Null bis 50mm. Meist haben Sie um die 10mm.

Die Sitzplatzverlängerung hat gesägte Platten mit grauen (Zementmörtel?) Fugen. Diese sind noch in Ordnung und lasse ich wie Sie sind.

Nun meine Frage: Was soll ich zum Verfugen nehmen?!

Bei unseren Sandsteinmauern wurden in den letzten Jahren von Handwerkern Zementmörtel (blüht aus) und Trasszement (bröckelt schon nach zwei Jahren weg ...) verwendet. Mit beidem sind wir nicht glücklich.

Da ich die Fugen nicht ein zweites mal auskratzen will, möchte ich mich vorher gründlich informieren.
Danke für Eure Ideen.

PS: Meine Frau möchte keinen Sand ...



Keinen Sand? Hmm...



Dann würde ich Mörtelbeton vorschlagen!



Ähnliches Vorhaben



Hallo,

ich stehe gerade vor einem ähnlichen Problem:
Ich verlege Sandsteinplatten in unterschiedlichen Größen, teilweise alt, teilweise neu,
3-6 cm dick im Mörtelbett.
Eingefasst mit einem Band aus Granitkopfsteinpflaster gibt das einen Fussweg, der aber gelegentlich mit dem PKW überfahren wird. Der Weg ist 1,35m breit.
Ich hatte vor, mit Sand/Trasszement ~4:1 oder magerer auszufegen und anschließend zu wässern. Findet man in verschiedenen Videos. Ein Vorversuch steht aber noch aus.
U.a. von Sakret gibt es auch entsprechende Sackware (Trass-Naturstein-Fuge TNF), eventuell nehme ich auch den.
Diverse 2K Produkte, wie sie bei YouTube zu finden sind, sind mir zu teuer, oft nicht schön und meiner Meinung nach auch gar nicht nötig.
Bin gespannt, wie Du Dich entscheidest, Ergebniss würde mich interessieren!
@Paule: Was ist denn Mörtelbeton?

Grüße
Michael



Untergrund schwierig



Hallo
Wären die Platten in Speis gelegt würde ich zu Trass-Kalk tendieren. Jetzt überlege ich Epoxy. Wobei ich Sorge habe die Platten zu verschmutzen ...
Hat niemand Erfahrung damit?!
Danke



gebundener Pflasterfugenmörtel



moin jo da hab ich Erfahrung mit ..zum Produkt auf den Folgenden Bildern auch Sandstein und Grauwacke(kleinpflaster) das Kleinplaster in Sand und der Plattenbelag in Estrich mit Kleber direkt verbaut,Fuge dann 3 Wochen Später..
zum Fugenmaterial Firma Gftk ,Produkt VDW240 Plus Fugenmörtel (farbe Sand)es gibt insgesamt 3 verschiedene.
Eingebaut wird die Fuge wirklich mit nem Gummischrubber und einem Fenstergummi für die Ecken..und dann nebelnass abgefegt und fertig...ist nicht ganz günstig aber ziemlich Anwenderfreundlich,und ja es enthält Epoxy.und es hinterlässt erstmal einen Glänzenden schleier auf den Platten und unter diesem Schleier ist dann natürlich der bereits Vorhandene dreck auf den Sandsteinpltten erstmal Fixiert aber man könnte die Platten ja vorher tüchtig reinigen .

gutes gelingen wünscht Flakes..



bild 2



Plattierung ohne fuge



bild 3



Plattierung mit Fuge



immer noch unschlüssig



Hallo,
glänzende Platten wird mir meine bessere Hälfte um die Ohren hauen ...

Neuigkeiten: Die Platten scheinen zwar in Sand zu liegen, gleich darunter ist aber eine feste Schicht. Wahrscheinlich Zement. Das erklärt warum die Platten noch so gut liegen.

Inzwischen war ich beim Baustoffhändler. Dieser rät zu weber.fug 871. Ein trasshaltiger Fugenmörtel für Polygonalplatten und Zementfliesen. Ist auch für Sandstein geeignet. Wobei m.E. heutzutage unter Sandstein Modak oder ähnliches verstanden wird. Main Sandstein ist deutlich weicher und offenporiger.

Im Baumarkt habe ich noch den teuren harzgebundenen Sand gefunden. Sieht auch nicht schlecht aus.

Weitere Meinungen / Erfahrungen?

Danke.
Gruß, Dirk