Sandstein / Grundmauer feucht

29.06.2005


bei unserem haus erbaut 1920 wurde im rahmen einer geplannten neugestaltung der Terrasse festegstellt, dass die in den boden gehenden trägerwände (sandsteinblöcke) vollkommen nass sind. das abklopfen des putzes musste sehr vorsichtig erfolgen, da teilweise sandsetinklumpen mit herausfallen.

der beauftragte unternehmer will eine betonmauer vorsetzen und denn inneren Putz (befall) komplett ablösen. gleichzeitig soll im rotationsprinzip das haus umlaufend freigelegt werden um nach nässe ausschau zu halten.

welche möglichkeiten gibt es diese sandsteinblöcke zukunftig vor nässe dauerhaft zu schützen.

vielen dank - eilt sehr



sandsteinsockel



hallo,
das beste um den Sandsteinsockel nass zu halten ist ein Betonmauer davor zu stellen. Der Putz (vermutlich aus Zement)auf dem Sandstein zeigt es bereits, er verhinderte dass die Feuchtigkeit entwischen konnte. Ich vermute es gibt kein Keller. Vielleicht hilft eine Ringdränage.
Der Sandstein darf ruhig feucht werden, vorausgesetzt diese Feuchtigkeit kann nach Außen verdampfen.
m.f.g.
J.E.hamesse



Keller ?



vielen dank für die nachricht...

das haus ist komplett unterkellert. beim abklopfen des inneren verputzes (vermutlich aufgetragen 1930) ist der sandstein in einer höhe von 170 feucht. ein übergang der nässe in den Wohnbereich ist nicht vorhanden. im darüberliegenden bereich ist der sandstein mit den verfugungen trocken....

in den 70er jahren wurde das haus mit einem haftputz vom hinteren bis zum hofseitigen / eingangsbereich versehen. es wurde vergessen - wie jetzt festgestellt - eine Belüftung zu installieren......

der Verputz wird wie gesagt komplett entfernt und eine kiesdrainage soll davorgelegt werden; die betonmauer soll das haus vor dem einknicken bewahren....

gruß hw hartmann




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