Hilfe ich brauche ein Badezimmerboden

27.07.2008



Hallo,

bin ein verzweifelter Fachwerkhausbesitzer der von nichts eine Ahnung hat. Leider bin ich zu meinen Haus wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Das Problem ist, dass wir ein Haus mit komplett defekten Balken (wurde durch Styropordämmung außen verkleidet und war als Fachwerk nicht erkennbar) gekauft haben. Mittlerweile haben wir die Schäden durch eine Fachfirma mit nicht unerheblichen finanziellen Mitteln wieder beseitigen lassen (austausch der gesamten Südwand mit Gefache . Blöderweise möchte ich nun gerne noch ein Bad haben und weiß nicht, wie ich erneute Schäden durch Feuchtigkeit vermeiden kann. Ich benötige eine Auskunft darüber, wie ein Badezimmerboden am geschicktesten aufgebaut wird. Es handelt sich um ein Bad im Ergeschoss, in diesem Raum befindet sich Sand als Bodenkonstruktion. der Boden musste aus oben genannten Gründen mit entfernt werden (Holz). In dem Bad ist der Sand auf 1,5 Meter hochgeschaufelt (sicher bin ich mir hier nicht). Rausschaufeln geht nicht, da die gesamten Rohre der neuen Heizung durch den Sand gelegt wurden. Sand raus und Betton rein möchte ich nicht, da ich nicht weiß wie hoch die Belastung auf Rohre wird und was ist ggf. bei Reparaturen. Eine Idee von mir ahnungslosen Superleien wäre, den Sand drinnen lassen und eine 2-3 cm dicke Bettonschicht aufzutragen. Geht so etwas? Gibt es eine andere Alternative? Holz möchte ich als Boden vermeiden, da hier gefließt werden soll.....



2- 3 cm Beton???



Wozu das denn, in ein paar Tagen ist das eh nur noch Krümel.
Da muss ein tragfähiger Unterbau gemacht werden, es sollte eine Wärmedämmung eingebaut werden, es braucht eine Trittschalldämmung und eine tragfähige Schicht für die Fliesen. Und dann gibts da noch ein paar Aspekte, die im Nassraum berücksichtigt werden müssen.
Details müssen vor Ort geklärt werden.
MfG
dasMaurer



Warum...



...bauen Sie genauso kopflos weiter wie die Vorbesitzer? Wenn Sie den Aufbau noch nicht kennen, wie können Sie dann den Unterbau mit Rohren vollpflastern?

Statt endlosen Gemurkses würde ich zunächst schauen, ob die Rohre umverlegt werden können. Falls nicht, langt hoffentlich die Aufbauhöhe.

Eine Lösung werden Sie hier im Forum nicht finden, weil die konkrete Situation vor Ort maßgeblich ist. Suchen Sie sich eine kompetente Estrichbaufirma mit Sanierungserfahrung im Fachwerk.

Grüße

Thomas





.....besser wäre sicherlich ein Fachplaner mit FW-Erfahrung, der sich gewerkeübergreifend der Sache annimmt. Einmal vernünftig geplant, erspart Ihnen spätere Änderungen und Mehrkosten.
Ich kann nicht verstehen, warum Sie solch eine große Baumaßnahme ohne fachliche Unterstützung angehen? Insbesondere weil sich selbst als "Superlaien" bezeichnen.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Kibies





Hallo,

wir stehen vor einer ähnlichen Frage. Nachdem wir mit unserem Fachwerkhaus von ca. 1875 (keine Unterlagen zu ermitteln) im Bad etliches an Problemen (Schimmel) nach vormaligen Reparaturen und wohl auch etwas laienhafter Sanierung hatten, haben wir uns entschlossen, den Boden und die Innenwandverkleidungen zu erneuern. Da unsere Mittel begrenzt sind, haben wir in Eigenregie die alten Bodenfliesen (ohne Fuge) aufgenommen und den Lehmboden darunter ca. 30cm ausgehoben.
Wir möchten nun gern ein paar cm Kiesel einbringen und verdichen, darauf ein paar cm Fließestrich, dort drauf eine (Hochtemperatur-)Bodenheizungsmatte und darauf dann die Fliesen.
Natürlich wird daraus nun nicht gleich ein Profibadezimmer, aber evtl. können hier ja doch ein paar Tips und Anregungen gemacht werden, um die gröbsten Schnitzer zu vermeiden (ist unser erstes Vorhaben beim Haus, sind also vollkommene Laien). Müßen z.B. noch Folien (trotz Kiesel?) oder Dämmungen vorgenommen werden?

Besten Dank im voraus
Ulrike



nochmal nachgefragt...



Hallo,

wir stehen vor einer ähnlichen Frage. Nachdem wir mit unserem Fachwerkhaus von ca. 1875 (keine Unterlagen zu ermitteln) im Bad etliches an Problemen (Schimmel) nach vormaligen Reparaturen und wohl auch etwas laienhafter Sanierung hatten, haben wir uns entschlossen, den Boden und die Innenwandverkleidungen zu erneuern. Da unsere Mittel begrenzt sind, haben wir in Eigenregie die alten Bodenfliesen (ohne Fuge) aufgenommen und den Lehmboden darunter ca. 30cm ausgehoben.
Wir möchten nun gern ein paar cm Kiesel einbringen und verdichen, darauf ein paar cm Fließestrich, dort drauf eine (Hochtemperatur-)Bodenheizungsmatte und darauf dann die Fliesen.
Natürlich wird daraus nun nicht gleich ein Profibadezimmer, aber evtl. können hier ja doch ein paar Tips und Anregungen gemacht werden, um die gröbsten Schnitzer zu vermeiden (ist unser erstes Vorhaben beim Haus, sind also vollkommene Laien). Müßen z.B. noch Folien (trotz Kiesel?) oder Dämmungen vorgenommen werden?

Besten Dank im voraus
Ulrike



Badezimmerboden



Ein üblicher Aufbau im Nassbereich EG ist:
Unterbeton ca. 10 cm,
Abdichtung aus Dichtschlämme, Schweißbahn o.ä.,
Wärmedämmung aus Styropor/Styrodur, ca. 100 mm,
Folie als Zwischenlage,
Etwa 50 mm Zementestrich oder ein Heizestrich,
Fliesen.

Die genauen Kriterien zum Einbau, die Anschlüsse, Fügungen, der Leitungsverlauf usw. lassen sich nur konkret vor Ort festlegen, also bitte nicht als Bauanleitung verwenden.

Viele Grüße





So werde ich's machen (lassen)
Vielen Dank