Etwas zum nachdenken...




Vom Billigsten und vom Besten

„Es ist unklug, zu viel zu zahlen. Aber es ist schlimmer, zu wenig zu zahlen.“

Wenn Sie zu viel zahlen, verlieren Sie ein wenig Geld – das ist alles.

Wenn Sie zu wenig zahlen, verlieren Sie manchmal alles.

Weil das, was Sie gekauft haben, nicht in der Lage ist, das zu tun, wozu es gekauft wurde.

Das Gesetz vom Gleichgewicht der Wirtschaft untersagt es, wenig zu zahlen und viel zu bekommen – das ist nicht möglich.

Wenn Sie mit dem niedrigsten Anbieter Geschäfte machen, ist es ratsam etwas für das Risiko aufzuschlagen, das Sie eingehen.

„Und wenn Sie das tun, haben Sie genug, um für etwas besseres zu zahlen.“

John Ruskin, 1819 – 1900)



Ja, ja,



der gute alte Ruskin. Passt so gar nicht zum Zeitgeist des "Geiz-ist Geil" - Volkes.

Grüße

Thomas





Klingt nach der ursprünglichen Begründung für Ausschreibungen und Vergabewesen :-))





Da das heutige Konsumrecht dem Kunden die Möglichkeit lässt, zum vorgesehen Gebrauch untaugliche Ware umzutauschen, lässt sich die Aussage von Ruskin dahingehend verstehen, dass man die voraussichtliche Lebensdauer des Produktes mit in den Preis einbeziehen sollte.
Ein Küchentisch aus Massivholz für 500 E, der 50 Jahre hält, ist preiswerter als einer für 50 E (oder 49.95), der nach weniger als 10 Jahren hässlich und kaputt ist. Man hat im zweiten Falle nämlich nicht alle 10 Jahre einen neuen Tisch, sondern auch immer wieder ein hässliches Teil in der Wohnung herumstehen und Schrott zu entsorgen.
Den Billig-Winkelschleifer für 19.95 kriegt man zwar ersetzt, hat aber 2 Stunden (je nach Entfernung zum Billig-Baumarkt und Länge der Schlange am Kundendienststand) statt mit Arbeiten mit Hinfahren und Umtauschen verbracht. Nie wieder!





Ich bin froh das ich nicht alleine die Einstellung von Ruskin vertrete, vorallem im Hinblick auf Sanierungen...

und so mancher "Selbstbauer" oder auch "Profi" sollte sich Herrn Ruskin zu Herzen nehmen und sich wieder auf den Urpsrung entsinnen.




Schon gelesen?

Parat Hartwachsöl plus