Honigton an rohe Eiche, 3. Teil (Bettbau)

04.06.2007



Hallo,

ich habe euch schon mehrfach zu unserem Bettbauprojekt gefragt und ihr habt mir immer super geholfen (http://fachwerkhaus.historisches-fachwerk.com/fachwerk/index.cfm/ly/1/0/forum/a/listForumMitgliedFragen/3345$.cfm). Danke dafür !

Wir haben unser Eichenholz inzwischen geschliffen und geölt und die Oberfläche ist wirklich schön geworden. Wir mussten es aber in einer Garage zwischenlagern, wo es den Winter über geblieben ist. Leider hat es dabei etwas gelitten und es ist zwischen zwei Leimholzlammellen ein Riss entstanden (Bild im Anhang). Ich glaube nicht, dass es ein Problem bei der Stabilität gibt, denn wir können die Stelle ans obere Kopfende platzieren, so dass sie nicht belastet ist. Sollte man den Riss trotzdem irgendwie behandeln oder auffüllen?

Noch eine Frage: Wir sind nun dabei, das Bett in den nächsten Tagen zusammenzubauen. Die Bretter sind 4 cm stark und beidseitig geölt. Beim Probebohren an einem Reststück ist uns aufgefallen, dass bei einem 1cm Durchmesser Bohrloch das Holz auf der Rückseite splittert.
Wie kann man das verhindern? Muss man auf der Rückseite mit einem dünneren Durchmesser vorbohren?

Vielen Dank für eure Antworten!

Viele Grüße

kappa



Wenn es möglich ist, ---



--- auf der Rückseite des zu bohrenden Bauteiles mittels Schraubzwingen einen gehobelten Klotz ( Reststück ) aufspannen und durchbohren. - Nicht versuchen , von beiden Seiten zu bohren !
Gruß A. Milling



Die Auswahl des richtigen Bohrer's



ist auch von Vorteil...inklusive die eigene Kraft im Zaume halten, sollte frei ohne Ständer gebohrt werden.



Nachtrag --



--- noch ein paar Gedanken zur Heiabettchenproblematik :
Habe das Foto etwas aufgehellt und beschriftet.
Vor der Weiterbearbeitung würde ich allerdings eine
angemessene Bruchprobe machen. Ordentlich verleimte Massivholzteile brechen NIE direkt in der Leimfuge sondern
stets daneben.
- A. Milling



Danke für eure Antworten



Hallo Andreas und Micha,

danke für eure Antworten. Ich habe mich über den Riss auch etwas gewundert, habe es aber auf die Lagerung in der (trockenen) Garage zurückgeführt. Wir werden jetzt mal ausprobieren, ob es noch stabil genug ist.

Viele Grüße

kappa